Regierungserklärung zu den Ergebnissen des informellen Europäischen Rates am 22. Januar 2026 und zur aktuellen politischen Lage
Erklärung durch den Bundeskanzler, Friedrich Merz:<br /> Beschreibung einer sich beschleunigten und rauer werdenden Weltneuordnung; Verteidigung des europäischen Modells der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Kooperation, Europäische Union als attraktives Modell für neue demokratische Partner mit wachsenden Märkten, Stärkung des sich neu regenden Selbstbewusstseins der Europäer; Europa als Machtfaktor mit drei zentralen Handlungsfeldern: Sicherheit, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Geschlossenheit; Bekräftigung des transatlantischen Bündnisses sowie der NATO, Auslandseinsatz in Afghanistan als gelebtes Beispiel der Allianz, Partnerschaft auf Augenhöhe; Festhalten an regelbasierten und freien Handel, Abschluss des Mercosur-Abkommens und Vorantreiben eines Freihandelsabkommens mit Indien; Notwendigkeit von Reformen in der Europäischen Union und in Deutschland: Sondergipfel zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit, Forderung nach Bürokratieabbau und einer neuen Kultur der legislativen Zurückhaltung, Wachstum der Volkswirtschaft als Grundlage weiteren Handelns, Reformen der sozialen Sicherungssysteme; Feststellung gesellschaftlicher Veränderungsbereitschaft, Krisen als Chance zur Weiterentwicklung, Zuversicht in Gestaltungsfähigkeit Deutschlands und Europas
Zeitachse
- 29.01.2026 plenarprotokoll Regierungserklärung und Aussprache 21/56 Protokoll der 56. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.