Rede von Lorenz Gösta Beutin (DIE LINKE) – Wohngeld retten – Kürzungspläne stoppen
Teil von Protokoll der 84. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 34a und 34b: Wohngeld retten – Kürzungspläne stoppen.
Text
Rede von Lorenz Gösta Beutin (DIE LINKE) – Wohngeld retten – Kürzungspläne stoppen
Danke, lieber Kollege Luczak, dass Sie die Frage zulassen. – Sie haben uns, der Linken, und meiner Kollegin Sahra Mirow eben vorgeworfen, populistisch gewesen zu sein. Sie haben auch gesagt, es sei eine schwierige Frage. Ich darf Ihnen sagen: Es ist eine ganz einfache Frage und eine einfache Rechnung. Wir haben zu wenig bezahlbaren Wohnraum in der Bundesrepublik, und es gibt Menschen – Familien, Rentner/-innen, Alleinerziehende –, die auf dieses Wohngeld angewiesen sind. Und in einer Krise der Demokratie, in einer Krise auch unseres Sozialstaats, kürzt man nicht bei den Schwächsten, kürzt man nicht bei denen, die am wenigsten Geld haben, sondern man holt sich das Geld von dort, wo es vorhanden ist.
Kommen Sie Ihrer verdammten demokratischen Pflicht bitte gerne nach! Bitte lassen Sie es, das Wohngeld zu kürzen. Das ist der vollkommen falsche Weg. Da stimmen Sie mir sicherlich zu, oder?
Relationen
- part_of → Protokoll der 84. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Keine Einschnitte beim Wohngeld - Entlastung für Familien und Rentnerinnen und Rentner sichern
- part_of_vorgang → Wohngeld retten - Kürzungspläne stoppen
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