Rede von Christian Hirte (Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 64. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 3: Fragestunde.
Text
Rede von Christian Hirte (Parl. Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr) – Fragestunde
Herr Präsident! Frau Kollegin, genau das tun wir. Wir blicken auf das sogenannte österreichische Modell, wonach eine solche Laienausbildung heute schon sehr erfolgreich praktiziert wird; im Übrigen ohne Sicherheitsproblematiken und ohne einen Anstieg bei der Zahl von Unfällen oder sonstigen Problemen.
Wir sehen im eigenen Land, dass wir nach einer Einführungs- und Evaluationsphase mit dem begleiteten Fahren ab 17 sehr, sehr gute Erfahrungen damit gemacht haben, dass nahestehende Personen einen Fahranfänger begleiten.
Das Problem der Fahranfänger – ich habe es vorhin schon einmal gesagt – ist nicht nur, dass sie zu wenig Erfahrung haben, sondern auch, dass sie sich aufgrund ihrer Jugendlichkeit manchmal unvernünftig verhalten, obwohl sie objektiv wissen, wie sie sich verhalten müssten. Deswegen ist es ein großer Mehrwert für die Sicherheit, wenn vor allem junge Fahrschüler über eine lange Zeit und über viele Hunderte, Tausende Kilometer begleitet werden von nahestehenden Personen, zum Beispiel von Eltern oder Großeltern, weil sie dann praktische Erfahrungen gewinnen und lernen, mit bestimmten Situationen umzugehen.
Relationen
- part_of → Protokoll der 64. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Abbau des Sanierungsstaus bei der Verkehrsinfrastruktur im Jahr 2026
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