Arbeitsanreizwirkung von Grundsicherung und Minijob-Regelungen im Vergleich zum dänischen Sozialmodell
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Inwieweit führt nach Auffassung der Bundesregierung die Kombination aus Grundsicherung, Minijob-Regelungen und steuerlich-transferbedingten Grenzbelastungen dazu, dass für Erwerbstätige nur geringe Anreize bestehen, ihre Arbeitszeit über geringfügige Beschäftigung hinaus auszuweiten, vor dem Hintergrund, dass Länder wie Dänemark ohne ein vergleichbares System (www.xn--dnischesrecht-bfb.de/sozialbeitr%C3%A4ge-in-d%C3%A4nemark) mit etwa gleicher durchschnittlicher Wochenarbeitszeit je Erwerbstätigem (https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20250514-1), aber niedrigerer Erwerbsquote (www.destatis.de/Europa/DE/Home/Functions/_tabellen.html408274; https://eures.europa.eu/living-and-working/labour-market-information/labour-market-information-denmark_de) und ohne Mindestlohn (https://eures.europa.eu/livingand-working/living-and-working-conditions-europe/living-and-working-conditions-denmark_de) eine robustere wirtschaftliche Entwicklung aufweisen (siehe Destatis-Daten zu Arbeitslosigkeit, Verschuldung und BIP-Wachstum), und liegen der Bundesregierung Berechnungen dazu vor, welche gesamtwirtschaftlichen Effekte – insbesondere im Hinblick auf Arbeitsvolumen, Produktivität und Bruttoinlandsprodukt – bei einer Übertragung entsprechender struktureller Elemente des dänischen Modells auf Deutschland zu erwarten wären?
Zeitachse
- 02.04.2026 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/5159 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.