Neubewertung des Energieembargos auf russische Kohlenwasserstoffe
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sieht die Bundesregierung angesichts der faktischen Blockade bzw. der weitgehenden Einstellung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus infolge der militärischen Eskalation zwischen den USA, Israel und Iran und der damit verbundenen Risiken für internationale Öl- und Gaslieferungen sowie der deutlich gestiegenen Preise für Öl und Gas in Deutschland, vor dem Hintergrund ihrer Einschätzung, wonach die Energiemärkte derzeit stabil seien und keine Engpässe zu erwarten seien (vgl. Antworten der Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 58 auf Bundestagsdrucksache 21/4372 und auf meine Schriftliche Frage 97 auf Bundestagsdrucksache 21/4573), sowie vor dem Hintergrund des seitens der EU-Kommission geäußerten Wunsches, eine eigene Begutachtung der Schäden an der Druschba-Pipeline vorzunehmen, Anlass, das Embargo für russische Kohlenwasserstoffe neu zu bewerten, auch vor dem Hintergrund, dass russisches Pipelinegas über viele Jahre eine bedeutende Rolle in der europäischen Energieversorgung spielte und im Rahmen langfristiger Lieferverträge zuverlässig nach Europa geliefert wurde?
Zeitachse
- 20.03.2026 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/4848 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 16. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.