Rede von Hans Koller (CDU/CSU) – Antrags der Abgeordneten Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Dr. Julia Verlinden, Steffi Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE
Teil von Protokoll der 66. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 10: Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Dr. Julia Verlinden, Steffi Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Text
Rede von Hans Koller (CDU/CSU) – Antrags der Abgeordneten Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Dr. Julia Verlinden, Steffi Lemke, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE
Ja, Herr Dr. Fahl, natürlich ist das ein wichtiges demokratisches Recht. Nur, ich habe den Eindruck, dass manche Organisationen hier den Bogen überspannen,
und zwar deutlich überspannen. Deshalb müssen wir auch Grenzen setzen.
Ob die Klagen in der Regel erfolgreich sind, das liegt im Auge des Betrachters.
Tatsache ist, dass wir viel Verhinderung erleben, dass wir hohe zusätzliche Kosten haben
und dass wir auch oft Zweifel haben, ob wir manche Abläufe noch organisieren können.
Was ich hier schon interessant finde: Wenn das Bild gezeichnet wird, wie schlecht der Zustand der Natur ist, wir aber bei jedem kleinen Baugebiet die seltensten Pflanzen und Tiere finden, dann kann es auch um unsere Umwelt nicht ganz so schlecht bestellt sein.
Deshalb: Beteiligung ja, Klagerecht ja,
aber mit Grenzen.
Herzlichen Dank.
Relationen
- part_of → Protokoll der 66. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Natur, Klima und Zivilgesellschaft schützen - Einschränkungen verhindern
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