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Rede von Nora Seitz (CDU/CSU) – Paketzustellerinnen und Paketzusteller wirksam vor Überlastung und Ausbeutung schützen

dip / rede 05.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 48. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 30: Paketzustellerinnen und Paketzusteller wirksam vor Überlastung und Ausbeutung schützen.

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Rede von Nora Seitz (CDU/CSU) – Paketzustellerinnen und Paketzusteller wirksam vor Überlastung und Ausbeutung schützen Sehr geehrter Herr Präsident! Wir beraten heute einen Antrag der Linken, der leider wie so oft eine Reihe realitätsferner Forderungen enthält. Ein Beschäftigungsverbot von Dritten, beispielsweise von Leiharbeitern, bei der Paketzustellung ist kurzsichtig und hätte verheerende Auswirkungen auf die Branche. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit arbeiten unzählige zusätzliche Kräfte Tag für Tag dafür, dass die Menschen in unserem Land ihre Pakete pünktlich erhalten. Diese Mitarbeitenden leisten einen wichtigen Beitrag für unser Gemeinwesen. Ohne diese zusätzlichen Hände würde es schlicht nicht funktionieren. Wer ernsthaft fordert, diese Flexibilität abzuschaffen, der belastet die Branche, anstatt sie zu entlasten. Gleiches gilt auch für Ihre Forderung, Pakete über 20 Kilogramm grundsätzlich nur noch von zwei Personen zustellen zu lassen. Ein Blick in den Koalitionsvertrag und in die Ausschussprotokolle hätte hier geholfen. Wir haben uns auf einen Branchendialog Post verständigt, der unter Federführung des BMWE noch im Dezember beginnen wird, also früher als ursprünglich vorgesehen. Auch im Ausschuss für Arbeit und Soziales wurde dies bereits ausführlich diskutiert. Und: Liebe Linke, wer soll das kontrollieren? Ein politischer Vorgriff auf Ergebnisse, die noch nicht einmal erarbeitet wurden, ist nicht zielführend. Wie künftig mit überschweren Paketen umgegangen werden soll, wird in diesem Dialog fachlich und sachlich beraten. Ihr dogmatischer Antrag ignoriert diesen Prozess jedoch vollständig. Wieder einmal zeichnen die zentralen Forderungen der Linken ein romantisiertes und überholtes Bild der Arbeitswelt –

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