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Rede von Katrin Uhlig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – 180-Grad-Wende bei Windindustrie und Photovoltaik einleiten

dip / rede 07.11.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 38. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 30: 180-Grad-Wende bei Windindustrie und Photovoltaik einleiten.

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Rede von Katrin Uhlig (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – 180-Grad-Wende bei Windindustrie und Photovoltaik einleiten Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Herr Müller, wir teilen, dass man beim Lesen des Antrags entweder irritiert ist oder lacht – je nachdem, was man sich da anschaut. Herr Müller hat zum Antrag selber auch eigentlich schon alles gesagt. Der Antrag fordert die Rolle rückwärts ins fossile Zeitalter, möchte nicht nur unseren Wirtschaftsstandort schwächen, sondern auch horrende Summen in fossile Abhängigkeiten stecken, alles unter dem Deckmantel des Einsparens. Das macht überhaupt gar keinen Sinn. Dabei pusht der Antrag gleichzeitig die unfassbar teure Atomkraft, die unsere Energieversorgung um ein Vielfaches teurer machen würde und wo der Staat die großen Teile der Entsorgung bereits übernimmt. Es sollte aber nicht verwundern. Denn erneuerbare Energien bieten die Möglichkeit, Deutschland und Europa souverän aufzustellen, statt von einzelnen Ländern bei Öl und Gas, aber auch bei Atomkraft massiv abhängig zu sein; der Kollege Müller hat es eben ausgeführt. Aber vermutlich geht es Ihnen um viel mehr. – Jetzt seien Sie doch mal still! Sie hatten doch eben Zeit. Das Besondere am Ausbau der erneuerbaren Energien ist doch, dass jeder und jede teilhaben und mitmachen kann beim Ausbau der Energiewende: Bürgerprojekte, Energy Sharing, Mieter/-innenstrom, Dach-PV – entweder zur Eigenversorgung oder zur Volleinspeisung –, Windparks und Freiflächen-PV, von denen die Kommunen profitieren.

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