Schriftliche Frage 117 von René Springer (AfD): Wie viele Personen in der Altersgruppe der 20bis 35-Jährigen verfügten nach Kenntnis der Bundesregierung im Jahr 2024 über keine abgeschloss…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 117 von René Springer (AfD): Wie viele Personen in der Altersgruppe der 20bis 35-Jährigen verfügten nach Kenntnis der Bundesregierung im Jahr 2024 über keine abgeschloss…
Frage 117 (René Springer, AfD):
Wie viele Personen in der Altersgruppe der 20bis 35-Jährigen verfügten nach Kenntnis der Bundesregierung im Jahr 2024 über keine abgeschlossene Berufsausbildung (bitte insgesamt sowie anteilig an der Altersgruppe jeweils differenziert nach Nationalitäten Deutsche, Ausländer, EU- Ausländer, Türken, Ukrainer, Angehörige der Top-8-Asylländer angeben), und bei welchen fünf Nationalitäten ist der Anteil der Personen in der Altersgruppe der 20- bis 35-Jährigen, die im Jahr 2024 über keine angeschlossene Berufsausbildung verfügten, am höchsten?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 2. Juli 2025:
Eine tabellarische Übersicht zur Zahl der 20- bis 35-Jährigen ohne abgeschlossene Berufsausbildung für das Jahr 2024 ist auf Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamts als Anlage beigefügt.3 In der Zahl sind auch Personen enthalten, die sich in Ausbildung oder im Studium befinden und noch keinen beruflichen Bildungsabschluss erworben haben. Der Anteil der Personen in besagter Altersgruppe, die keine abgeschlossene Ausbildung vorweisen können, ist in den Ländern Somalia, Irak, Eritrea, Syrien und Afghanistan am höchsten. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu beachten, dass es sich um Auswertungen von Angaben einer Haushaltsbefragung handelt, die mit Stichprobenfehlern und Unsicherheiten verbunden ist. Insbesondere bei Staatsangehörigkeiten mit hohen Anteilen von zugewanderten Personen verändert sich die Repräsentativität und die Häufigkeit des Erwerbs und der Anerkennung von Bildungsabschlüssen. Diese Unsicherheiten steigen mit der Dynamik der Zuwanderung einer Personengruppe und sind für Personengruppen mit geringen Fallzahlen besonders hoch.
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