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Rede von Dr. Katarina Barley (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Befragung der Bundesregierung

dip / rede 17.01.2018 · WP 19 · Original ↗

Teil von Protokoll der 6. Sitzung des 19. Deutschen Bundestages · TOP 4: Befragung der Bundesregierung.

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Text

Rede von Dr. Katarina Barley (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Befragung der Bundesregierung Diese Zahl möchte ich infrage stellen; da müsste ich selbst noch einmal nachschauen. – Der Punkt ist, dass man das Ganze langfristig sehen muss. Es geht ja nicht nur um die momentane Situation. Elterngeld und Elterngeld Plus setzen in einer Phase auf, in der man nicht – jedenfalls nicht in vollem Umfang – berufstätig sein kann. Wir gehen erst einmal davon aus, dass jeder erwachsene Mensch seinen Lebensunterhalt sichert. Es geht darum, dass dann, wenn das erste Kind kommt, die wegfallenden Einkommen ausgeglichen werden. Das Ziel, die Abhängigkeit von Transferleistungen zu mindern, ist langfristig gemeint. Wir wissen, dass es Frauen, die lange aus dem Berufsleben ausgestiegen sind, immer schwerer haben, wieder hineinzukommen, und dass damit natürlich auch Altersarmut vorprogrammiert ist. Insofern ist diese Aussage, was die Unabhängigkeit von Transferleistungen betrifft, durchaus langfristig gemeint.

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