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Rede von Bernd Schattner (AfD) – Fragestunde

dip / rede 04.11.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 104. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Bernd Schattner (AfD) – Fragestunde Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Frau Staatssekretärin, wir haben da mal ein bisschen nachrecherchiert, und wir kommen auf folgende Zahl: Im Jahr 2025 sind etwa 612 Millionen Euro für weltweite Gender- und Gleichstellungsprojekte in der feministischen Entwicklungspolitik verballert worden. Allein 2026 flossen etwa 1,1 Millionen Euro an den Weltdachverband von LGBTIQ-Organisationen. Das Geld soll laut Ministerium in die weltweit größte Zusammenstellung von über 3 500 Gesetzen zu sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, -ausdruck und -merkmalen fließen, so auf ihren Homepages nachzulesen. Nach den Aussagen, die dort von Ihnen getroffen werden, die Fragen: Geht Ihr Ministerium davon aus, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt? Für was sollen diese 1,1 Millionen Euro tatsächlich verwendet werden? Welchen Sinn hat diese Gesetzessammlung? (Dr. Jan-Niclas Gesenhues [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Welchen Sinn hat diese Frage?) Dr. Bärbel Kofler, Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Ihre Frage unterstellt unserer feministischen Entwicklungspolitik eine völlig an der Praxis vorbeigehende Ausrichtung. Noch einmal: Was wir tun, ist, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern und zu unterstützen, und das aus guten humanitären, menschenrechtlichen, aber auch aus guten ökonomischen Gründen. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Es gibt mittlerweile wissenschaftliche Studien von UN bis Weltbank, die eines deutlich machen: Wenn Frauen zum Beispiel an der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse gleichberechtigt beteiligt sind, kann dies zu 30 Prozent mehr Erträgen führen. – Das ist aktive Politik gegen den Hunger. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

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