Festhalten am Atomausstieg trotz gegensätzlicher Position der EU-Kommissionspräsidentin
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Teilt die CDU-geführte Bundesregierung die Ansicht der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (ebenfalls CDU), dass es für Europa ein strategischer Fehler war, der Nutzung der Kernkraft den Rücken zu kehren (Zitat beim zweiten Kernenergie-Gipfel in Paris am 10. März 2026: "Ich bin der Ansicht, dass es ein strategischer Fehler Europas war, einer zuverlässigen, erschwinglichen Quelle emissionsarmer Energie den Rücken zu kehren."), und gedenkt die Bundesregierung, diesen "strategischen Fehler" zu korrigieren, und wenn ja, wie, und in welchem Zeitraum?<br /> <br /> Warum besteht die CDU-geführte Bundesregierung auf einen Energiemix ohne Nuklearenergie in Deutschland, obwohl es jedem EU-Mitgliedstaat obliegt, über seinen eigenen Energiemix zu entscheiden, und die Bundesregierung die Positionen der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (ebenfalls CDU), in Deutschland hätte verfolgen können, oder vertritt die CDU hierzulande im Hinblick auf die Nutzung der Kernkraft eine andere Position als auf EU-Ebene, und wenn ja, warum?
Zeitachse
- 27.03.2026 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/5005 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 23. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.