Umgang der Bundesregierung mit ökologischen Auswirkungen des Offshore-Windenergieausbaus in der Nordsee
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie gedenkt die Bundesregierung beim weiteren, auf dem Nordsee-Gipfel 2026 forcierten grenzüberschreitenden Ausbau der Offshore-Windenergie den in einer aktuellen Studie der HelmholtzZentrum hereon GmbH (www.nature.com/articles/s43247-026-03186-8) festgestellten großräumigen physikalischen Veränderungen des marinen Ökosystems (insbesondere den massiven Eingriffen in die natürliche Temperaturschichtung ["temperature stratification"/"thermocline structure"], nachgewiesen durch eine Verschiebung der Dichtesprungschicht ["pycnocline"] sowie eine langfristige Erwärmung der Meeresoberfläche um bis zu 0,2 Grad) zu begegnen, und werden bei zukünftigen Planfeststellungsverfahren für Offshore-Windparks im Rahmen des Umwelt- und Naturschutzes konkrete bauliche Minderungsmaßnahmen gefordert, um diese Effekte abzufedern und Konflikte mit dem EU-Naturschutzrecht zu vermeiden (bitte ausführen und begründen)?
Zeitachse
- 13.03.2026 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/4657 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.