Sicherheitsrisiken der geplanten Kooperation zwischen Framatome und der Rosatom-Tochter TVEL in der Brennelementefabrik Lingen
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Sieht die Bundesregierung in der geplanten französisch-russischen Kooperation zwischen Framatome und der Rosatom-Tochter TVEL in der Brennelementefabrik Lingen eine mögliche Gefahr für die innere oder äußere Sicherheit auch vor dem Hintergrund des eigenen "Aktionsplan zur Abwehr hybrider Gefahren", der unter anderem Maßnahmen im Bereich der Spionageabwehr und zum Schutz Kritischer Infrastruktur beinhaltet und mit dem die Bundesregierung auf die wachsende Anzahl und Intensität von hybriden Bedrohungen gegen Deutschland reagiert, die insbesondere von Russland ausgehen (www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/brennelemente-fabrik-niedersachsen-prueft-kooperation-mit-russland,framatome-100.html und www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/start-nationaler-sicherheitsrat-2392476), und wenn nicht, warum nicht, und kann nach Auffassung der Bundesregierung und Sicherheitsbehörden des Bundes ausgeschlossen werden, dass russisches Personal durch die geplante Zusammenarbeit zwischen Framatome und Rosatom/TVEL in Lingen Einblicke in sicherheitsrelevante nukleare Fertigungsprozesse bekommt, und wenn ja, wie?
Zeitachse
- 06.03.2026 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/4573 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.