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Benachteiligung Teilzeitbeschäftigter bei der geplanten Steuerfreistellung von Mehrarbeitszuschlägen

Vorgang 324701 Schriftliche Frage · Beantwortet · aktualisiert 09.09.2026 · DIP ↗

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Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Wie gedenkt die Bundesregierung im Lichte des Koalitionsvertrags 2025, der die steuerliche Freistellung von Zuschlägen für Mehrarbeit vorsieht, die über die tariflich vereinbarte oder an Tarifverträgen orientierte Vollzeitarbeit hinausgeht, zu berücksichtigen, dass &ndash; je nach Lebensalter der Kinder &ndash; über 70 Prozent der erwerbstätigen Mütter und rund 43 Prozent aller erwerbstätigen Frauen aufgrund von Teilzeittätigkeit faktisch von dieser Förderung ausgeschlossen sind (vgl. www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_175_13.html), und wie will sie zugleich sicherstellen, dass hierbei keine mittelbare Diskriminierung von Frauen im Sinne des Artikels 3 des Grundgesetzes entsteht, zumal aktuelle Studien auf gleichstellungsrechtliche Risiken hinweisen (vgl. www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.941456.de/25-12.pdf; https://iab-forum.de/mehr-anreize-mehr-flexibilitaet-mehr-arbeit-wie-beschaeftigte-auf-die-plaene-der-neuen-bundesregierung-reagieren-wuerden/)?

Zeitachse

  1. 08.08.2025 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/1164 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. August 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung

Abstimmungen

Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.