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Sprengung von Zigarettenautomaten in den Jahren von 2000 bis 2025

dip / drucksache 05.02.2026 · WP 21 · 21/4002 · Kleine Anfrage · Original ↗

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Sprengung von Zigarettenautomaten in den Jahren von 2000 bis 2025 [Deutscher Bundestag Drucksache 21/4002 21. Wahlperiode 05.02.2026 Kleine Anfrage der Abgeordneten Stephan Brandner, Martin Hess, Sascha Lensing und der Fraktion der AfD Sprengung von Zigarettenautomaten in den Jahren von 2000 bis 2025 Bundesweit ist vermehrt eine Zunahme von Straftaten zu verzeichnen, bei denen Zigarettenautomaten gewaltsam beschädigt oder gesprengt werden, um Bargeld sowie Tabakwaren zu entwenden (www.hessenschau.de/panorama/nac h-silvester-sprengungen-von-zigarettenautomaten-haben-konjunktur-v1,zigarett enautomaten-hinweise-100.html; www.antenneunna.de/artikel/luenen- mehrerezigarettenautomaten-gesprengt-2540162; www.radiokoeln.de/artikel/wieder-dr ei-zigarettenautomaten-in-koeln-gesprengt-2533477.html; www.thueringer-allg emeine.de/lokales/weimar-und-weimarer-land/article410809407/lauter-knall-i n-weimarer-ortsteil-viele-menschen-aus-dem-schlaf-gerissen.html). Diese Taten gehen regelmäßig mit erheblichen Sachschäden einher und verursachen aufgrund des Einsatzes von Spreng- oder pyrotechnischen Mitteln nicht nur beträchtliche wirtschaftliche Schäden für Betreiber, Anwohner und Versicherer, sondern stellen zugleich eine erhebliche Gefahr für unbeteiligte Dritte dar. Die wiederholte Begehung dieser Delikte deutet auf eine gezielte Vorgehensweise und in Teilen auf eine serielle Tatbegehung hin. Vor diesem Hintergrund stellt sich den Fragestellern die Frage, in welchem Umfang diese Form der Kriminalität auftritt und welche Erkenntnisse den Sicherheitsbehörden hierzu vorliegen. Mit der vorliegenden Kleinen Anfrage sollen daher nähere Informationen zu Umfang und Entwicklung von Sprengungen von Zigarettenautomaten und zu den hierbei in Erscheinung tretenden Tatverdächtigen erlangt werden. Wir fragen die Bundesregierung: 1. Wie häufig kam es nach Kenntnis der Bundesregierung in dem Zeitraum vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2025 jährlich zu Sprengungen von Zigarettenautomaten in Deutschland (bitte nach Bundesländern und Jahresscheiben aufschlüsseln)? 2. Wie viele Tatverdächtige konnten bei den in Frage 1 erfragten Straftaten seit dem Jahr 2000 nach Kenntnis der Bundesregierung ermittelt werden, und wie hoch war der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Gesamtzahl aller Tatverdächtigen (bitte nach Jahresscheiben aufschlüsseln und die absoluten Zahlen sowie auch den prozentualen Anteil jeweils angeben)? 3. Welche zehn Staatsangehörigkeiten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung bei den in Frage 2 erfragten nichtdeutschen Tatverdächtigen am häufigsten festgestellt, und wie hoch war jeweils ihr prozentualer Anteil an der Gesamtzahl aller nichtdeutschen Tatverdächtigen in dem jeweiligen Jahr (bitte nach Jahresscheiben und dem prozentualen Anteil der jeweiligen Staatsangehörigkeit an der Gesamtzahl aller nichtdeutschen Tatverdächtigen aufschlüsseln)? 4. Bei wie vielen von den in Frage 1 erfragten Straftaten konnten nach Kenntnis der Bundesregierung die Täter den Inhalt der Zigarettenautomaten entwenden, und wie hoch war hierbei der jährlich verursachte Vermögensschaden insgesamt (bitte wie in Frage 1 aufschlüsseln)? 5. Welche Tatmittel genau wurden nach Kenntnis der Bundesregierung bei den in Frage 1 erfragten Straftaten verwendet, und wie häufig kamen die jeweiligen Tatmittel jährlich zum Einsatz (bitte wie in Frage 1 aufschlüsseln)? 6. Wie hoch war nach Kenntnis der Bundesregierung die jährliche Aufklärungsquote bei den in Frage 1 erfragten Straftaten (bitte wie in Frage 1 aufschlüsseln)? Berlin, den 4. Februar 2026 Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Fraktion Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co. KG, Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83–91, 12103 Berlin, www.heenemann-druck.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.bundesanzeiger-verlag.de ISSN 0722-8333]

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