Rede von Frank Rinck (AfD) – Nahrungsmittelversorgung sicherstellen – Selbstversorgungsgrad in Deutschland und Europa erhalten
Teil von Protokoll der 141. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP ZP 6 und 7: Nahrungsmittelversorgung sicherstellen – Selbstversorgungsgrad in Deutschland und Europa erhalten.
Das Protokoll 20/141 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 05.12.2023 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Frank Rinck (AfD) – Nahrungsmittelversorgung sicherstellen – Selbstversorgungsgrad in Deutschland und Europa erhalten
Herr Präsident! Meine werten Damen und Herren Kollegen! Die Verlängerung des Einsatzes eines der wichtigsten Pflanzenschutzmittel zur Sicherung unserer Nahrungsmittelversorgung auch hier in Deutschland durch die EU war in diesen unsicheren Zeiten endlich mal eine richtige Entscheidung.
Herr Auernhammer, Sie sind eben, obwohl es ja um einen CDU/CSU-Antrag geht, sehr stark auf die AfD eingegangen.
Leider haben Sie sich aber nicht allzu intensiv mit uns beschäftigt. Sonst hätten Sie sicherlich auch gelesen, dass im AfD-Programm steht: Wir sind Glyphosat gegenüber skeptisch, bis bewiesen ist, dass dieses Pflanzenschutzmittel keine Gefahr für Mensch, Tier oder Umwelt birgt. – Dies, Herr Auernhammer, wurde mittlerweile, wie Sie selber wissen, nachgewiesen. Dementsprechend stehen wir einer Verlängerung des Einsatzes von Glyphosat natürlich nicht im Weg.
Der Selbstversorgungsgrad von 80 Prozent hier bei uns in Deutschland – wir haben es eben schon von meinem Vorredner gehört – ist natürlich ganz hervorragend. Wir wollen, dass es so bleibt. Dafür brauchen wir eben auch Pflanzenschutzmittel; wir brauchen Fungizide, wir brauchen Insektizide, und wir brauchen natürlich auch Herbizide wie Glyphosat. Unsere Landwirte sind selbstverständlich auch im Umgang damit hervorragend geschult, um umweltgerecht und kostenbewusst zum Wohle unserer Bevölkerung ihre Arbeit durchzuführen und Lebensmittel zu produzieren.
Meine Damen und Herren, ganz klar ist, dass nationale Alleingänge schädlich sind, schädlich für unser Land, schädlich für die gesamte Europäische Union.
Am Ende des Tages ist so was dann auch schädlich für die Ernährung der Bevölkerung hier und in Europa. Der Bundeslandwirtschaftsminister ist gut beraten, seine Ideologiebrille abzunehmen. Frau Mayer, Ihnen kann ich das eigentlich auch nur empfehlen.