Rede von Kathrin Gebel (DIE LINKE) – Frauen schützen – Im Namen der Familienehre versuchte und vollendete Morddelikte statistisch erfassen
Teil von Protokoll der 65. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 14: Frauen schützen – Im Namen der Familienehre versuchte und vollendete Morddelikte statistisch erfassen.
Das Protokoll 21/65 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 24.03.2026 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Kathrin Gebel (DIE LINKE) – Frauen schützen – Im Namen der Familienehre versuchte und vollendete Morddelikte statistisch erfassen
Vielen Dank, Frau Bessin, für das Zulassen der Zwischenfrage. – Ich bin nämlich gerade so ein bisschen verwirrt. Denn ich erinnere mich an frühere Debatten, die wir hier im Plenarsaal geführt hatten, in denen es auch um Gewaltschutz für Frauen ging, und in denen Ihre Fraktion und auch Sie in Ihren Reden
– ja, genau, wenn ich mich richtig erinnere, dann waren es auch Ihre Reden – die Existenz von Frauenhäusern mit der Begründung infrage gestellt haben, dass ja die meisten Bewohnerinnen von Frauenhäusern keine deutsche Staatsbürgerschaft hätten. Damit haben Sie insinuiert, dass es sich deswegen für einen deutschen Staat nicht lohne, diese zu finanzieren. Jetzt wollen Sie mit Ihrem Antrag aber so tun, als würden Sie migrantische Frauen schützen wollen. Was ist es denn jetzt? Ist es ein Problem, dass sie im Frauenhaus sind, oder was denken Sie denn, wo die hingehen sollen, wenn Sie sie vor sogenannten Ehrenmorden schützen wollen? Das passt irgendwie nicht zusammen.
Relationen
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