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Rede von Dr. Philipp Rottwilm (SPD) – Baukulturbericht 2024/25 der Bundesstiftung Baukultur

dip / rede 05.03.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 62. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 15: Baukulturbericht 2024/25 der Bundesstiftung Baukultur.

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Rede von Dr. Philipp Rottwilm (SPD) – Baukulturbericht 2024/25 der Bundesstiftung Baukultur Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Baukulturbericht 2024/25 widmet sich einem Thema von zentraler Bedeutung: unserer Infrastruktur. Die Bundesstiftung Baukultur zeigt darin eindrucksvoll, was gute Infrastruktur ausmacht und wie sie gelingen kann. Sie ist nämlich das Rückgrat unseres Landes. Ohne unsere Krankenhäuser, Schwimmbäder und Schulen wäre unser Land unvergleichlich ärmer, und zwar nicht nur wirtschaftlich, sondern auch menschlich und sozial. Unsere Infrastruktur ist nichts Selbstverständliches. Gerade in einem Land wie Deutschland, das von industrieller Wertschöpfung und Exporten lebt, ist eine starke Infrastruktur unverzichtbar. Wenn Brücken gesperrt werden, Züge unpünktlich sind oder Stromnetze an ihre Grenzen kommen, dann spüren das Arbeitnehmer, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Dann wird unser Alltag quasi komplizierter und unser Wirtschaftsstandort schwächer. Ein Beispiel macht das besonders deutlich: die Sperrung der Rahmedetalbrücke in NRW. Laut Baukulturbericht hat die Sperrung volkswirtschaftliche Schäden von rund 1,8 Milliarden Euro verursacht, während der Neubau etwa 170 Millionen Euro kostet. Das zeigt: Nicht zu investieren, wird am Ende immer teurer. Deswegen investieren wir jetzt 500 Milliarden Euro in unsere Infrastruktur, in Wettbewerbsfähigkeit, und das ist ein Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

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