Rede von Dr. Cornell-Anette Babendererde (CDU/CSU) – Sechsten Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes
Teil von Protokoll der 15. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 31a und 31b: Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes.
Text
Rede von Dr. Cornell-Anette Babendererde (CDU/CSU) – Sechsten Gesetzes zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes
Frau Kollegin, ich verstehe Ihr Problem nicht.
Denn wir lassen Einbürgerungen ja zu. Wir wollen bloß, dass beide Seiten diesen Prozess – wie bei einer Ehe; ich habe Schiller zitiert; es lohnt sich, ihn mal zu lesen – sorgfältig abwägen. Beide Seiten, sowohl der Staat – die Gesellschaft, die jemanden aufnimmt – als auch derjenige, der zu uns kommt, sollten dies sorgfältig abwägen.
Wir wollen mehr Sorgfalt im Einbürgerungsprozess.
Ich finde, das ist eine richtige Entscheidung, und es zeigt auch, wie wichtig uns die deutsche Staatsbürgerschaft ist. Sie ist ein Privileg, sie ist ein hohes Gut. Und wenn dort Fehlentscheidungen getroffen werden, kann man sie nicht mehr rückgängig machen.
Relationen
- part_of → Protokoll der 15. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Einbürgerungen unabhängig vom Einkommen ermöglichen
- part_of_vorgang → Gesetz zur Änderung des Staatsangehörigkeitsgesetzes sowie weiterer Vorschriften
- spoke_in ← Cornell-Anette Babendererde (Rede)