Rede von Dr. Franziska Kersten (SPD) – Dritten Gesetzes zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes
Teil von Protokoll der 112. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP 13: Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes.
Text
Rede von Dr. Franziska Kersten (SPD) – Dritten Gesetzes zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Landwirtinnen und Landwirte in unserem Land produzieren Lebensmittel von hoher Qualität –
einmal, um die heimische Bevölkerung zu ernähren, aber auch, Herr Auernhammer, um die Welternährung sicherzustellen. Damit das so bleibt, müssen wir unsere
natürlichen Lebensgrundlagen schützen.
Eine Übernutzung des Bodens führt zu Auslaugung und Degradierung. Die Folge ist weniger Ertrag. Das ist im Grunde schon seit dem Mittelalter bekannt.
Außerdem ändert sich das Klima. Die Wasserknappheit in den Sommermonaten nimmt rasant zu. Das ist in Sachsen-Anhalt, das zum größten Teil im Regenschatten des
Harzes liegt, sehr deutlich zu spüren. Ein Weiter-so kann es nicht geben.
Die Frage, die wir uns jetzt stellen müssen, lautet: Wie machen wir unsere Landwirtschaft widerstandsfähig, sodass sie auch in Zukunft Lebensmittel in
ausreichender Menge und hoher Qualität produzieren kann? Der Schlüssel ist der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen: Boden, Wasser, Luft und Biodiversität.
Das gelingt nur mit einer Wirtschaftsweise, die Ökonomie und Ökologie vereint. Hier sind sich die Agrarwissenschaftler schon lange einig.
Relationen
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