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Rede von Rita Schwarzelühr-Sutter (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) – Fragestunde

dip / rede 13.03.2019 · WP 19 · Original ↗

Teil von Protokoll der 85. Sitzung des 19. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Rita Schwarzelühr-Sutter (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) – Fragestunde Sehr geehrte Frau Kollegin, wir haben im Ausschuss für Umwelt in der Zwischenzeit mehrere Anhörungen durchgeführt. Wir haben sehr wohl die Sorgen und Nöte der Weidetierhalter, insbesondere der Schäfer, zur Kenntnis genommen. Wir sind auf EU-Ebene bei der Kommission aktiv geworden; ich glaube, das hatte ich eben schon einmal betont. Es geht den Weidetierhaltern nämlich nicht nur aufgrund der Situation mit dem Wolf schlecht. Vielmehr spielen mehrere Faktoren eine Rolle, dass es ihnen wirtschaftlich schlecht geht. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass wir unter Beachtung des Bundesnaturschutzgesetzes und der FFH-Richtlinie – es ist nun mal ein streng geschütztes Tier – eine Lösung finden, die sachlich und zielführend ist und tatsächlich eine Lösung darstellt. Der Vorschlag der FDP, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, ist nicht zielführend. Das widerspricht völlig dem Bundesnaturschutzgesetz. Ich glaube, insofern ist es wichtig, dass wir uns mit dem BMEL auf eine zielführende und praktikable Form der Konfliktlösung verständigen.

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