Öffentlich finanzierte Grabpflege für tote SS-Angehörige
Originaltext der Frage(n):<br /> <br /> Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem Umstand, dass nach Angaben des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., der heute mit öffentlichen Mitteln Grabpflege auf mehr als 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten leistet, rund 10 Prozent der geschätzt knapp 2 Millionen auf deutschen Kriegsgräberstätten ruhenden Toten des Zweiten Weltkriegs Verbänden der SS angehörten (vgl. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. auf Bundestagsdrucksache 19/10407), und wird sie Überlegungen anstellen, wie erreicht werden kann, dass NS-Massenmörder nicht länger als "Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft" gelten und ihre Gräber mit Steuergeldern erhalten werden, z. B. indem das Gräbergesetz entsprechend geändert wird (bitte begründen)?
Zeitachse
- 12.09.2025 drucksache Schriftliche Frage/Schriftliche Antwort 21/1627 Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 8. September 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung
Abstimmungen
Keine namentlichen Abstimmungen (abgeordnetenwatch) verknüpft.