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Rede von Ute Kumpf (SPD) – Höll, Dr. Axel Troost, Werner Dreibus,

dip / rede 27.04.2007 · WP 16 · Original ↗

Teil von Protokoll der 95. Sitzung des 16. Deutschen Bundestages · TOP ZP 8: Höll, Dr. Axel Troost, Werner Dreibus,.

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Text

Rede von Ute Kumpf (SPD) – Höll, Dr. Axel Troost, Werner Dreibus, Liebe Kolleginnen und Kollegen Parlamentarische Geschäftsführer! Ich kann verstehen, dass Sie jetzt, zum Ende der Woche, ein bisschen Zirkus machen wollen. Es gibt einen parlamentarischen Brauch. Wir sind das Parlament, und wir sollen über diesen Antrag debattieren. Für mich als Abgeordnete ist es zunächst einmal gar nicht relevant, ob die Ministerin auf der Regierungsbank sitzt oder ob wir uns auseinandersetzen. (Widerspruch beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜ- NEN) Ute KumpfIch glaube, wir sind Manns und Frau genug, uns inhaltlich zu streiten. (Dr. Dagmar Enkelmann [DIE LINKE]: Dann brauchen wir gar keine Minister!) – Ein bisschen langsam! – Wir sind heute dabei, Anträge zu beraten. Ich weiß gar nicht, warum Sie so autoritätsgläubig sind. Hier ist heute der Platz, diese Debatte zu führen. Warum suchen Sie Ihre Mutter? Ich glaube, wir können hier auch ohne Mutter debattieren, und wir haben genügend Zeit, diese Debatte ordentlich, auch ohne die Ministerin, fortführen zu können. Noch ein Wort: Alle reden davon, dass es im Zusammenhang mit der Kinderbetreuung ein großes Problem gibt, nämlich die Männer. Ich sage immer: Bei der Frage der Kinderbetreuung schwächeln die Männer. Sie nehmen ihre Pflichten nicht wahr. Es ist gut, dass der Staatssekretär unsere Anregungen in der Debatte entgegennimmt. Die Ministerin ist bei ihren Terminen gut aufgehoben. (Beifall bei Abgeordneten der SPD und der CDU/CSU)

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