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Rede von Dr. Bettina Hoffmann (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) – Fragestunde

dip / rede 11.05.2022 · WP 20 · Original ↗

Teil von Protokoll der 33. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Dr. Bettina Hoffmann (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz) – Fragestunde Frau Präsidentin! Herr Abgeordneter Brandner, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz verfolgt die internationalen Entwicklungen auf dem Gebiet neuer Reaktoren und Reaktorkonzepte natürlich sehr genau. Reaktorkonzepte wie Flüssigbrennstoff-Kernreaktoren sind schon seit den 1960er-Jahren – das ist eine sehr lange Zeit – bekannt. Ihre Entwicklung stockt seit Jahren, und Betriebserfahrung gibt es weltweit so gut wie keine. Es kann heute nicht verlässlich gesagt werden, ob und wann solche Konzepte tatsächlich Marktreife erlangen. Der Betrieb solcher Reaktoren bringt alle Risiken der Atomkraft mit sich, die wir kennen, während der Nutzen gleichzeitig sehr gering ist, da auch weiterhin ein Endlager für die in diesen Reaktortypen entstehenden schwach-, mittel- und hochradioaktiven Abfälle benötigt wird.

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