Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 55. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.
Text
Rede von Kerstin Griese (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales) – Fragestunde
Ich will mal versuchen, ein bisschen Klarheit in die Zahlen zu bringen. Von den etwas über 5 Millionen Grundsicherungsempfängern sind etwa 1,6 bis 1,7 Millionen Kinder. Ich hoffe, dass Sie keine Kinderarbeit in Deutschland einführen wollen. Natürlich bekommen auch Kinder in der Grundsicherung Leistungen.
Nach meiner Erinnerung – ich müsste die genaue Zahl nachschauen – sind unter den Grundsicherungsempfängern deutlich über 1 Million Menschen, die arbeiten, aber aufstocken müssen, weil sie zum Beispiel eine Familie zu versorgen haben oder weil sie nicht Vollzeit arbeiten können.
Etwa ein Drittel der Grundsicherungs- bzw. Bürgergeldempfänger sind tatsächlich arbeitslos und sollen vermittelt werden sollen. So viel, um die Zahlen etwas zu relativieren.
Des Weiteren zahlen wir kein Bürgergeld an Länder, sondern an Menschen, die hier leben, eine Aufenthaltsberechtigung haben und eine soziale Existenzsicherung hier bekommen und für die wir natürlich auch alles tun, damit sie in Arbeit kommen. Das ist ein gut bewährtes System.
Relationen
- part_of → Protokoll der 55. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Auswirkungen der geplanten Rentenreform
- spoke_in ← Kerstin Griese (Rede)