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Rede von Mareike Lotte Wulf (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde

dip / rede 17.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 49. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 3: Fragestunde.

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Rede von Mareike Lotte Wulf (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde Vielen Dank, Herr Präsident. – Sehr geehrter Herr Kollege Limburg, gewaltbetroffene Frauen erstatten aus verschiedenen Gründen häufig keine Anzeige, darunter die Furcht vor Repressalien und weiterer Eskalation der Gewalt durch den Täter. Oftmals bestehen unterschiedliche Formen der Abhängigkeit, die es ihnen erschweren, sich aus der Situation zu befreien und rechtliche Schritte zu unternehmen. Zudem fühlen sich viele Frauen von gesellschaftlichen Stigmatisierungen bedroht oder schämen sich, da sie befürchten, als Betroffene nicht ernst genommen zu werden. Auch die Sorge um die Auswirkungen auf ihre Kinder oder familiäre Loyalitäten hindern viele daran, Anzeige zu erstatten. Die Bundesregierung ergreift deshalb eine Vielzahl von Maßnahmen zur Stärkung von gewaltbetroffenen Frauen. Diese wurden unter anderem in der Gewaltschutzstrategie nach der Istanbul-Konvention dargelegt.

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