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Rede von Beatrix von Storch (AfD) – Für eine Friedensperspektive im Sudan – Humanitäre Hilfe ausbauen, Waffenlieferungen stoppen, UN-Embargo durchsetzen

dip / rede 04.12.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 47. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP ZP 4: Für eine Friedensperspektive im Sudan – Humanitäre Hilfe ausbauen, Waffenlieferungen stoppen, UN-Embargo durchsetzen.

Das Protokoll 21/47 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 09.12.2025 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.

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Text

Rede von Beatrix von Storch (AfD) – Für eine Friedensperspektive im Sudan – Humanitäre Hilfe ausbauen, Waffenlieferungen stoppen, UN-Embargo durchsetzen Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Der Krieg im Sudan: 150 000 Tote, 11 Millionen Vertriebene, knapp 50 Prozent der Bevölkerung, also über 20 Millionen Menschen, akut vom Hunger bedroht. Wir haben es gehört: die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt. Im „Spiegel“ gab es dazu 18 Überschriften im Jahr 2024, zu Gaza waren es 670. Wo sind die Demonstranten, die Unibesetzer, die Professoren, die Solidaritätsgruppen? Wo sind die 200 Prominenten, die einen offenen Brief schreiben? Wo ist Greta Thunberg auf dem Weg in den Sudan? Und hat Ferat Koçak schon eine Soli-Kundgebung in Neukölln organisiert? Linkenchef Jan van Aken bezeichnete die Israelis im Juli als „Hungermörder“. Dass gleichzeitig im Sudan 3,5 Millionen Kinder tatsächlich am Verhungern waren – mehr, als Gaza Einwohner hat – und 21 Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind: dazu keine Silbe. Die Wahrheit ist: Auch zigmillionenfaches Elend und Tod, Vergewaltigungen, Verhungern, Vertreibung, kurz: die größte humanitäre Katastrophe der Welt ist den linken, woken Gutmenschen jenseits dieser Alibidebatte völlig egal, wenn der Konflikt nicht in ihr neomarxistisch-postkolonialistisches Weltbild passt. Die Täter im Sudan haben aus linker Sicht die falsche Religion und die falsche Hautfarbe. Die Täter sind keine weißen Männer, sie sind keine Christen, und sie sind keine Juden. Im Sudan schlachten Muslime Muslime ab und People of Color andere People of Color. Die Finanzierung und die Bewaffnung der Kriegsparteien kommen von den Mullahs und den Scheichs im Nahen Osten. Die Opfer sind Ihnen egal, menschliches Leid interessiert Sie ausschließlich, wenn Sie den Westen auf die Anklagebank setzen können, sonst eben nicht.

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