polradar

Frage von Ayse Asar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/513)

dip / rede 25.06.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 13. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

Im Graph öffnen

Text

Frage von Ayse Asar (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/513) Welche konkreten Mehrwerte sieht die Bundesregierung in einer deutschen Beteiligung an einer bemannten Mondmission (bitte hierbei auf strategische, gesellschaftliche und technologische Aspekte eingehen), zum Beispiel mit Blick auf die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unseres Wissenschaftssystems, internationale Partnerschaften und die gesellschaftliche Akzeptanz sicherheits- und raumfahrtpolitischer Großprojekte? Antwort des Parl. Staatssekretärs Matthias Hauer: Raumfahrtaktivitäten haben sich zu einem essenziellen Baustein eines sicheren und modernen Lebens auf der Erde entwickelt. Luft- und Raumfahrtforschung stimuliert die Entwicklung hochmoderner Technologien und Materialien. Sie ist für souveräne Fähigkeiten unerlässlich. Eine deutsche Beteiligung an einer astronautischen Mondmission würde Deutschlands Hochtechnologiefähigkeiten herausstellen, stärken und weiterentwickeln. Die zukünftige Kooperation im Rahmen einer solchen Mission wäre zudem ein deutlicher Ausdruck der andauernden Raumfahrtpartnerschaften Deutschlands, zum Beispiel mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Wissenschaftlich ist der Mond hochinteressant und relevant, deutsche Forscherteams sind hier teils weltführend. Eine deutsche Beteiligung würde mehr exzellente Forschung mit deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen. Die bisherige Beteiligung deutscher ESA-Astronauten hat aus Sicht der Bundesregierung die Akzeptanz und das Interesse an Forschung und MINT-Themen gesteigert und kann dies auch zukünftig leisten.

Relationen