Schriftliche Frage 131 von Pascal Meiser (DIE LINKE): Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche Verdienst von Frauen und Männern in tarifgebundenen Betrieben im Vergle…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Text
Schriftliche Frage 131 von Pascal Meiser (DIE LINKE): Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche Verdienst von Frauen und Männern in tarifgebundenen Betrieben im Vergle…
Frage 131 (Pascal Meiser, Die Linke):
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der durchschnittliche Verdienst von Frauen und Männern in tarifgebundenen Betrieben im Vergleich zu nichttarifgebundenen Betrieben (bitte jeweils insgesamt sowie nach Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten differenzieren; bitte die Daten für das letzte verfügbare Jahr sowie zum Vergleich die entsprechenden Daten für das Jahr 2000 ausweisen)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Kerstin Griese vom 5. März 2026:
Daten zu Verdiensten, differenziert nach der Tarifbindung und der Beschäftigungsart, stellt das Statistische Bundesamt auf Basis der Verdiensterhebungen zur Verfügung. Ergebnisse einer Sonderauswertung für die Jahre 2014 und 2025 können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Vergleichbare Ergebnisse für Jahre vor 2014 sind nicht verfügbar. Tabelle: Durchschnittliche Bruttostundenverdienste nach Tarifbindung des Betriebs: Tarifbindung des Betriebs Beschäftigungsart 2014 2025 Frauen Männer Frauen Männer Insgesamt tarifgebunden 17,43 21,81 25,74 29,61 nicht tarifgebunden 12,82 16,58 21,25 25,28 Vollzeit tarifgebunden 19,83 23,29 28,16 31,08 nicht tarifgebunden 15,50 19,18 23,62 27,14 Teilzeit tarifgebunden 17,70 18,55 25,38 26,59 nicht tarifgebunden 13,74 13,80 20,95 21,90 Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026
Relationen
- asked ← Pascal Meiser (Schriftliche Frage)
- part_of → Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung