Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 209. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP 3: Fragestunde.
Das Protokoll 20/209 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 04.02.2025 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
Frau Präsidentin! Herr Kollege Schattner, im Juni 2024 wurde zum zweiten Mal das Lagebild Häusliche Gewalt des Bundeskriminalamtes veröffentlicht. Grundlage hierfür ist die Polizeiliche Kriminalstatistik. Daneben wurde im November 2024 erstmals ein Lagebild zu geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten veröffentlicht.
Demnach wurden im Berichtsjahr 2023 knapp 256 000 Menschen in Deutschland Opfer häuslicher Gewalt. Dies ist ein Anstieg um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Bereich Partnerschaftsgewalt stieg die Anzahl der Opfer um 6,4 Prozent auf 167 000 Opfer. Ganz überwiegend trifft die Gewalt im häuslichen Kontext Frauen. Das sind knapp 80 Prozent der Opfer, die Opfer von Partnerschaftsgewalt werden. Und 88 000 Menschen wurden 2023 Opfer von innerfamiliärer Gewalt zwischen nahen Angehörigen. Das sind 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Dazu gehören gerade in dem Bereich auch Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Ebenso können Sie diesen beiden Lagebildern die Staatsangehörigkeiten entnehmen. Und da werden Sie sicherlich gleich nachfragen.
Relationen
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