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Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde

dip / rede 29.01.2025 · WP 20 · Original ↗

Teil von Protokoll der 209. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP 3: Fragestunde.

Das Protokoll 20/209 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 04.02.2025 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.

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Text

Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde Frau Präsidentin! Frau Kollegin Schauws, Gewalt hat viele verschiedene Formen. Sie findet in Form von Handgreiflichkeiten und Gewalttätigkeiten in dieser definitorischen Art und Weise statt. Sie findet aber auch in der virtuellen Welt, in der digitalen Welt, auch in der Form psychischer Gewalt statt – bis hin zu Respektlosigkeit, was manche von uns auch hier im Bundestag immer wieder erleben, wenn Frauen am Pult reden. Dazu gehört auch, dass wir mit diesem Gesetz nicht nur die Strukturen schaffen, von Beratung, Unterstützung bis hin zu Orten, wo man sich hinwenden kann, wenn Schutz gesucht wird. Das sind die Frauenhäuser in diesem Land. Es sind aber auch unsere rechtlichen Maßgaben, sodass Frauen sich auch zu Hause sicher fühlen können und Männer das Haus verlassen müssen, nach dem Polizei- und Ordnungsrecht und im rechtsstaatlichen Sinne. Es gehört aber – ganz wichtig – auch dazu, dass wir sensibel und empathisch sind in diesem Land und Menschen Unterstützung zukommen lassen, die Opfer von Gewalt jeglicher Art sind – sei es verbal, physisch, psychisch oder virtuell.

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