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Protokoll der 209. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages

dip / plenarprotokoll 29.01.2025 · WP 20 · 20/209 · Original ↗

Das Protokoll 20/209 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 04.02.2025 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.

291 Reden und Erklärungen – die Suche findet sie einzeln
  1. Rede von Olaf Scholz (Bundeskanzler) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  2. Rede von Friedrich Merz (CDU/CSU) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  3. Rede von Dr. Robert Habeck (Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  4. Rede von Christian Lindner (FDP) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  5. Rede von Lars Klingbeil (SPD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  6. Rede von Lars Klingbeil (SPD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  7. Rede von Dr. Alice Weidel (AfD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  8. Rede von Alexander Dobrindt (CDU/CSU) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  9. Rede von Niklas Wagener (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  10. Rede von Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin (Saarland) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  11. Rede von Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin (Saarland) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  12. Rede von Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin (Saarland) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  13. Rede von Heidi Reichinnek (DIE LINKE) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  14. Rede von Dr. Sahra Wagenknecht (BSW) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  15. Rede von Johannes Huber (fraktionslos) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  16. Rede von Robert Farle (fraktionslos) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  17. Rede von Dirk Wiese (SPD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  18. Rede von Joana Cotar (fraktionslos) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  19. Rede von Matthias Helferich (fraktionslos) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  20. Rede von Sonja Eichwede (SPD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  21. Rede von Thomas Seitz (fraktionslos) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  22. Rede von Stefan Seidler (fraktionslos) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  23. Rede von Dr. Bernd Baumann (AfD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  24. Rede von Dr. Bernd Baumann (AfD) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  25. Rede von Thorsten Frei (CDU/CSU) – Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler
  26. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  27. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  28. Rede von Albert Stegemann (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  29. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  30. Rede von Albert Stegemann (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  31. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  32. Rede von Sanae Abdi (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  33. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  34. Rede von Till Mansmann (FDP) – Befragung der Bundesregierung
  35. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  36. Rede von Till Mansmann (FDP) – Befragung der Bundesregierung
  37. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  38. Rede von Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  39. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  40. Rede von Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  41. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  42. Rede von Stephan Protschka (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  43. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  44. Rede von Stephan Protschka (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  45. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  46. Rede von Dr. Wolfgang Stefinger (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  47. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  48. Rede von Dr. Wolfgang Stefinger (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  49. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  50. Rede von Ottmar Wilhelm von Holtz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  51. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  52. Rede von Dr. Christoph Hoffmann (FDP) – Befragung der Bundesregierung
  53. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  54. Rede von Jürgen Kretz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  55. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  56. Rede von Thomas Rachel (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  57. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  58. Rede von Nadja Sthamer (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  59. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  60. Rede von Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  61. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  62. Rede von Dr. Daniela De Ridder (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  63. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  64. Rede von Dr. Daniela De Ridder (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  65. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  66. Rede von Astrid Damerow (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  67. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  68. Rede von Albert Stegemann (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  69. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  70. Rede von Ulrike Harzer (FDP) – Befragung der Bundesregierung
  71. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  72. Rede von Dr. Rolf Mützenich (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  73. Rede von Friedrich Merz (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  74. Rede von Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  75. Rede von Judith Skudelny (FDP) – Befragung der Bundesregierung
  76. Rede von Dr. Bernd Baumann (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  77. Rede von Heidi Reichinnek (DIE LINKE) – Befragung der Bundesregierung
  78. Rede von Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  79. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  80. Rede von Dieter Stier (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  81. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  82. Rede von Artur Auernhammer (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  83. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  84. Rede von Albert Stegemann (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  85. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  86. Rede von Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  87. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  88. Rede von Markus Frohnmaier (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  89. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  90. Rede von Markus Frohnmaier (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  91. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  92. Rede von Nadja Sthamer (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  93. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  94. Rede von Dr. Rainer Rothfuß (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  95. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  96. Rede von Dr. Rainer Kraft (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  97. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  98. Rede von Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  99. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  100. Rede von Stephan Brandner (AfD) – Befragung der Bundesregierung
  101. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  102. Rede von Dr. Daniela De Ridder (SPD) – Befragung der Bundesregierung
  103. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  104. Rede von Ottmar Wilhelm von Holtz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  105. Rede von Svenja Schulze (Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) – Befragung der Bundesregierung
  106. Rede von Steffen Bilger (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  107. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  108. Rede von Steffen Bilger (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  109. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  110. Rede von Christina-Johanne Schröder (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  111. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  112. Rede von Stephan Albani (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  113. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  114. Rede von Artur Auernhammer (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  115. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  116. Rede von Nadine Schön (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  117. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  118. Rede von Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  119. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  120. Rede von Thomas Jarzombek (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  121. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  122. Rede von Max Straubinger (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  123. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  124. Rede von Christina Stumpp (CDU/CSU) – Befragung der Bundesregierung
  125. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  126. Rede von Dr. Anna Christmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Befragung der Bundesregierung
  127. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  128. Rede von Ina Latendorf (DIE LINKE) – Befragung der Bundesregierung
  129. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  130. Rede von Ina Latendorf (DIE LINKE) – Befragung der Bundesregierung
  131. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  132. Rede von Stefan Seidler (fraktionslos) – Befragung der Bundesregierung
  133. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  134. Rede von Stefan Seidler (fraktionslos) – Befragung der Bundesregierung
  135. Rede von Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Bildung und Forschung) – Befragung der Bundesregierung
  136. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  137. Rede von Bernd Schattner (AfD) – Fragestunde
  138. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  139. Rede von Bernd Schattner (AfD) – Fragestunde
  140. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  141. Rede von Dr. Rainer Kraft (AfD) – Fragestunde
  142. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  143. Rede von Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Fragestunde
  144. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  145. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  146. Rede von Stephan Brandner (AfD) – Fragestunde
  147. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  148. Rede von Stephan Brandner (AfD) – Fragestunde
  149. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  150. Rede von Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Fragestunde
  151. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  152. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  153. Rede von Bernd Schattner (AfD) – Fragestunde
  154. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  155. Rede von Bernd Schattner (AfD) – Fragestunde
  156. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  157. Rede von Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Fragestunde
  158. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  159. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  160. Rede von Stephan Brandner (AfD) – Fragestunde
  161. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  162. Rede von Stephan Brandner (AfD) – Fragestunde
  163. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  164. Rede von Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Fragestunde
  165. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  166. Rede von Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Fragestunde
  167. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  168. Rede von Dr. Daniela De Ridder (SPD) – Fragestunde
  169. Rede von Dr. Daniela De Ridder (SPD) – Fragestunde
  170. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  171. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  172. Rede von Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) – Fragestunde
  173. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  174. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  175. Rede von Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) – Fragestunde
  176. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  177. Rede von Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) – Fragestunde
  178. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  179. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  180. Rede von Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) – Fragestunde
  181. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  182. Rede von Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) – Fragestunde
  183. Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
  184. Rede von Dr. Lukas Köhler (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  185. Rede von Sebastian Roloff (SPD) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  186. Rede von Julia Klöckner (CDU/CSU) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  187. Rede von Katharina Beck (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  188. Rede von Dr. Malte Kaufmann (AfD) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  189. Rede von Reinhard Houben (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  190. Rede von Alexander Bartz (SPD) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  191. Rede von Dr. Klaus Wiener (CDU/CSU) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  192. Rede von Anikó Glogowski-Merten (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  193. Rede von Philipp Hartewig (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  194. Rede von Gyde Jensen (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  195. Rede von Ulrich Lechte (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  196. Rede von Stephan Thomae (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  197. Rede von Nicole Westig (FDP) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  198. Rede von Andreas Jung (CDU/CSU) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  199. Rede von Thomas Rachel (CDU/CSU) – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  200. Frage von Bettina Margarethe Wiesmann (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  201. Frage von Silvia Breher (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  202. Frage von Anne Janssen (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  203. Frage von Anne Janssen (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  204. Frage von Kathrin Vogler (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  205. Frage von Kathrin Vogler (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  206. Frage von Carolin Bachmann (AfD) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  207. Frage von Gökay Akbulut (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  208. Frage von Dr. Rainer Kraft (AfD) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  209. Frage von Dr. Rainer Kraft (AfD) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  210. Frage von Matthias Hauer (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  211. Frage von Thomas Seitz (fraktionslos) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  212. Frage von Jürgen Hardt (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  213. Frage von Martina Renner (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  214. Frage von Martina Renner (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  215. Frage von Christian Görke (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  216. Frage von Dr. André Hahn (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  217. Frage von Andrej Hunko (BSW) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  218. Frage von Clara Bünger (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  219. Frage von Gökay Akbulut (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  220. Frage von Thomas Seitz (fraktionslos) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  221. Frage von Clara Bünger (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  222. Frage von Tobias Matthias Peterka (AfD) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  223. Frage von Jürgen Hardt (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  224. Frage von Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  225. Frage von Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  226. Frage von Lars Rohwer (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  227. Frage von Lars Rohwer (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  228. Frage von Sevim Dağdelen (BSW) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  229. Frage von Sevim Dağdelen (BSW) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  230. Frage von Andrej Hunko (BSW) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  231. Frage von Matthias Hauer (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  232. Frage von Dr. Martin Plum (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  233. Frage von Tobias Matthias Peterka (AfD) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  234. Frage von Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  235. Frage von Christian Görke (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  236. Frage von Jens Teutrine (FDP) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  237. Frage von Jens Teutrine (FDP) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  238. Frage von Ingo Gädechens (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  239. Frage von Ingo Gädechens (CDU/CSU) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  240. Frage von Ina Latendorf (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  241. Frage von Ina Latendorf (DIE LINKE) mit Antwort – Aktuelle Stunde: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende
  242. Erklärung von Anikó Glogowski-Merten (FDP) – Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  243. Erklärung von Philipp Hartewig (FDP) – Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  244. Erklärung von Gyde Jensen (FDP) – Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  245. Erklärung von Ulrich Lechte (FDP) – Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  246. Erklärung von Stephan Thomae (FDP) – Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  247. Erklärung von Nicole Westig (FDP) – Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  248. Erklärung von Andreas Jung (CDU/CSU) – Erklärungen nach § 31 GO zu den namentlichen Abstimmungen über die Entschließungsanträge der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  249. Erklärung von Thomas Rachel (CDU/CSU) – Erklärungen nach § 31 GO zu den namentlichen Abstimmungen über die Entschließungsanträge der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer …
  250. Frage von Bettina Margarethe Wiesmann (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  251. Frage von Silvia Breher (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  252. Frage von Anne Janssen (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  253. Frage von Anne Janssen (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  254. Frage von Kathrin Vogler (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  255. Frage von Kathrin Vogler (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  256. Frage von Carolin Bachmann (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  257. Frage von Gökay Akbulut (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  258. Frage von Dr. Rainer Kraft (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  259. Frage von Dr. Rainer Kraft (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  260. Frage von Matthias Hauer (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  261. Frage von Thomas Seitz (fraktionslos) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  262. Frage von Jürgen Hardt (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  263. Frage von Martina Renner (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  264. Frage von Martina Renner (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  265. Frage von Christian Görke (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  266. Frage von Dr. André Hahn (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  267. Frage von Andrej Hunko (BSW) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  268. Frage von Clara Bünger (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  269. Frage von Gökay Akbulut (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  270. Frage von Thomas Seitz (fraktionslos) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  271. Frage von Clara Bünger (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  272. Frage von Tobias Matthias Peterka (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  273. Frage von Jürgen Hardt (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  274. Frage von Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  275. Frage von Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  276. Frage von Lars Rohwer (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  277. Frage von Lars Rohwer (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  278. Frage von Sevim Dağdelen (BSW) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  279. Frage von Sevim Dağdelen (BSW) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  280. Frage von Andrej Hunko (BSW) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  281. Frage von Matthias Hauer (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  282. Frage von Dr. Martin Plum (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  283. Frage von Tobias Matthias Peterka (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  284. Frage von Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  285. Frage von Christian Görke (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  286. Frage von Jens Teutrine (FDP) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  287. Frage von Jens Teutrine (FDP) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  288. Frage von Ingo Gädechens (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  289. Frage von Ingo Gädechens (CDU/CSU) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  290. Frage von Ina Latendorf (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)
  291. Frage von Ina Latendorf (DIE LINKE) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 20/14640)

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Protokoll der 209. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages Plenarprotokoll 20/209 Deutscher Bundestag Stenografischer Bericht 209. Sitzung Berlin, Mittwoch, den 29. Januar 2025 Inhalt: Gedenken an die Opfer der Gewalttaten von Magdeburg und Aschaffenburg Erweiterung und Abwicklung der Tagesordnung Absetzung der Tagesordnungspunkte 19, 22 ooo, 22 ppp und 22 dddd Feststellung der Tagesordnung Zusatzpunkt 1: Zweite Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2025 (ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 – ERPWiPlanG 2025) Drucksachen 20/12786, 20/13086 Tagesordnungspunkt 1: Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler: Zu aktuellen innenpolitischen Themen Olaf Scholz, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU/CSU) Dr. Robert Habeck, Bundesminister BMWK Christian Lindner (FDP) Lars Klingbeil (SPD) Dr. Alice Weidel (AfD) Alexander Dobrindt (CDU/CSU) Niklas Wagener (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin (Saarland) Heidi Reichinnek (Die Linke) Dr. Sahra Wagenknecht (BSW) Johannes Huber (fraktionslos) Robert Farle (fraktionslos) Dirk Wiese (SPD) Joana Cotar (fraktionslos) Matthias Helferich (fraktionslos) Sonja Eichwede (SPD) Thomas Seitz (fraktionslos) Stefan Seidler (fraktionslos) Dr. Bernd Baumann (AfD) (zur Geschäftsordnung) Thorsten Frei (CDU/CSU) (zur Geschäftsordnung) Namentliche Abstimmungen Ergebnisse Tagesordnungspunkt 2: Befragung der Bundesregierung Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Albert Stegemann (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Albert Stegemann (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Sanae Abdi (SPD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Till Mansmann (FDP) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Till Mansmann (FDP) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Stephan Protschka (AfD) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Stephan Protschka (AfD) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Dr. Wolfgang Stefinger (CDU/CSU) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Dr. Wolfgang Stefinger (CDU/CSU) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Ottmar Wilhelm von Holtz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Dr. Christoph Hoffmann (FDP) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Jürgen Kretz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Thomas Rachel (CDU/CSU) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Nadja Sthamer (SPD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Dr. Daniela De Ridder (SPD) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Dr. Daniela De Ridder (SPD) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Astrid Damerow (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Albert Stegemann (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Ulrike Harzer (FDP) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Zur Geschäftsordnung: Dr. Rolf Mützenich (SPD) Friedrich Merz (CDU/CSU) Britta Haßelmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Judith Skudelny (FDP) Dr. Bernd Baumann (AfD) Heidi Reichinnek (Die Linke) Tagesordnungspunkt 2 (Fortsetzung): Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Dieter Stier (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Artur Auernhammer (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Albert Stegemann (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Markus Frohnmaier (AfD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Markus Frohnmaier (AfD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Nadja Sthamer (SPD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Dr. Rainer Rothfuß (AfD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Dr. Rainer Kraft (AfD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Kathrin Henneberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Stephan Brandner (AfD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Dr. Daniela De Ridder (SPD) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Ottmar Wilhelm von Holtz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Svenja Schulze, Bundesministerin BMZ Steffen Bilger (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Steffen Bilger (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Christina-Johanne Schröder (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Stephan Albani (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Artur Auernhammer (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Nadine Schön (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Karl Bär (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Thomas Jarzombek (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Max Straubinger (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Christina Stumpp (CDU/CSU) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Dr. Anna Christmann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Ina Latendorf (Die Linke) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Ina Latendorf (Die Linke) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Stefan Seidler (fraktionslos) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Stefan Seidler (fraktionslos) Cem Özdemir, Bundesminister BMEL sowie BMBF Tagesordnungspunkt 3: Fragestunde Drucksache 20/14640 Mündliche Frage 1 Bernd Schattner (AfD) Zahl der transgeschlechtlichen Menschen in Deutschland Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfragen Bernd Schattner (AfD) Dr. Rainer Kraft (AfD) Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Mündliche Frage 2 Stephan Brandner (AfD) Deutschlands Platz im europäischen Regenbogen-Ranking Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfragen Stephan Brandner (AfD) Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Mündliche Frage 3 Bernd Schattner (AfD) Entwicklung der Gewalt gegen Frauen und Jugendliche in Deutschland Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfragen Bernd Schattner (AfD) Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Mündliche Frage 4 Stephan Brandner (AfD) Ursachen für die zunehmende Gewalt gegen Frauen in Deutschland Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfragen Stephan Brandner (AfD) Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ulle Schauws (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Dr. Daniela De Ridder (SPD) Mündliche Frage 5 Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) Haltung der Bundesregierung zu einer Ausweitung der Frühen Hilfen auf Kinder über drei Jahre Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfrage Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) Mündliche Frage 6 Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) Engagement des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der Jugendbildung Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfragen Ingrid Pahlmann (CDU/CSU) Mündliche Frage 7 Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) Haltung der Bundesregierung zu einem Verzicht auf die Staffelung des Kindergeldes zum Nachteil kinderreicher Familien Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Zusatzfragen Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) Zusatzpunkt 2: Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion der FDP: Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende Dr. Lukas Köhler (FDP) Sebastian Roloff (SPD) Julia Klöckner (CDU/CSU) Katharina Beck (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Dr. Malte Kaufmann (AfD) Reinhard Houben (FDP) Alexander Bartz (SPD) Dr. Klaus Wiener (CDU/CSU) Anlage 1 Entschuldigte Abgeordnete Anlage 2 Erklärungen nach § 31 GO zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zu aktuellen innenpolitischen Themen (Drucksache 20/14698) (Tagesordnungspunkt 1) Anikó Glogowski-Merten (FDP) Philipp Hartewig (FDP) Gyde Jensen (FDP) Ulrich Lechte (FDP) Stephan Thomae (FDP) Nicole Westig (FDP) Anlage 3 Erklärungen nach § 31 GO zu den namentlichen Abstimmungen über die Entschließungsanträge der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zu aktuellen innenpolitischen Themen (Drucksachen 20/14698 und 20/14699) (Tagesordnungspunkt 1) Andreas Jung (CDU/CSU) Thomas Rachel (CDU/CSU) Anlage 4 Erklärungen nach § 31 Absatz 2 GO der Abgeordneten Monika Grütters, Sabine Weiss (Wesel I) und Annette Widmann-Mauz (alle CDU/CSU) zu den namentlichen Abstimmungen über die Entschließungsanträge der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zu aktuellen innenpolitischen Themen (Drucksachen 20/14698 und 20/14699) (Tagesordnungspunkt 1) Anlage 5 Erklärung nach § 31 Absatz 2 GO der Abgeordneten Antje Tillmann (CDU/CSU) zu der namentlichen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion CDU/CSU zu der Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler zu aktuellen innenpolitischen Themen (Drucksache 20/14699) (Tagesordnungspunkt 1) Anlage 6 Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde Mündliche Frage 8 Bettina Margarethe Wiesmann (CDU/CSU) Beteiligung von Abgeordneten der Opposition an der Erarbeitung des Kinder- und Jugendhilfeinklusionsgesetzes Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Mündliche Frage 9 Silvia Breher (CDU/CSU) Rückzahlungsansprüche des Bundes im Rahmen des Investitionsprogramms zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Mündliche Frage 10 Anne Janssen (CDU/CSU) Gründe für das Ausbleiben einer Reform des Conterganstiftungsgesetzes in dieser Legislaturperiode Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Mündliche Frage 11 Anne Janssen (CDU/CSU) Schicksal der nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 ausgebuchten Bundesmittel für den Ganztagsausbau Antwort Ekin Deligöz, Parl. Staatssekretärin BMFSFJ Mündliche Frage 13 Kathrin Vogler (Die Linke) Folgen des Austritts der USA aus der Weltgesundheitsorganisation Antwort Dr. Edgar Franke, Parl. Staatssekretär BMG Mündliche Frage 14 Kathrin Vogler (Die Linke) Auswirkung der Entbudgetierung der Hausärzte auf die Patientenversorgung Antwort Dr. Edgar Franke, Parl. Staatssekretär BMG Mündliche Frage 15 Carolin Bachmann (AfD) Recyclingverfahren der Rotorblätter von Windenergieanlagen Antwort Dr. Bettina Hoffmann, Parl. Staatssekretärin BMUV Mündliche Frage 16 Gökay Akbulut (Die Linke) Öffentlich geförderte Kampagnen und Forschungsvorhaben zum Thema Einbürgerung Antwort Reem Alabali-Radovan, Staatsministerin BK Mündliche Frage 17 Dr. Rainer Kraft (AfD) Kosten und Gasbezugsquellen von SEFE und Uniper für internationale Lieferverträge bis 2040 Antwort Stefan Wenzel, Parl. Staatssekretär BMWK Mündliche Frage 18 Dr. Rainer Kraft (AfD) Mögliche Beendigung von Take-or-Pay-Verträgen der staatseigenen Unternehmen SEFE und Uniper Antwort Stefan Wenzel, Parl. Staatssekretär BMWK Mündliche Frage 19 Matthias Hauer (CDU/CSU) Leistungsbestandteile der Rahmenvereinbarung zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und der Init AG für digitale Kommunikation Antwort Stefan Wenzel, Parl. Staatssekretär BMWK Mündliche Frage 20 Thomas Seitz (fraktionslos) Kapazität der Grenzkuppelstellen zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten im Rahmen des europäischen Stromverbundnetzes Antwort Stefan Wenzel, Parl. Staatssekretär BMWK Mündliche Frage 21 Jürgen Hardt (CDU/CSU) Mögliche Maßnahmen gegen Vermögensnachteile europäischer Investoren durch das russische Gesetz 470-FZ Antwort Sarah Ryglewski, Parl. Staatssekretärin BMF Mündliche Frage 22 Martina Renner (Die Linke) Zahl der Verdachtsfälle nach dem Geldwäschegesetz im Zusammenhang mit Rechtsextremismus Antwort Sarah Ryglewski, Parl. Staatssekretärin BMF Mündliche Frage 23 Martina Renner (Die Linke) Zahl der Verdachtsfälle nach dem Geldwäschegesetz mit Bezug zu Straftaten im Phänomenbereich PMK-rechts Antwort Sarah Ryglewski, Parl. Staatssekretärin BMF Mündliche Frage 24 Christian Görke (Die Linke) Kontrollkompetenz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit für Betriebe in Brandenburg im Jahr 2024 Antwort Sarah Ryglewski, Parl. Staatssekretärin BMF Mündliche Frage 25 Carsten Müller (Braunschweig) (CDU/CSU) Gründe für das Scheitern einer gesetzlichen Regelung zur Speicherung von IP-Adressen Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 26 Dr. André Hahn (Die Linke) Kritik an der Bereitstellung von Mitteln in der deutschen Sportförderung Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 27 Andrej Hunko (BSW) Kenntnis von Anzeichen für eine ausländische Einmischung oder Desinformationen bei der Bundestagswahl 2025 Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 28 Clara Bünger (Die Linke) Gespräche mit Italien zur Wiederaufnahme der Dublin-Überstellungen Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 29 Gökay Akbulut (Die Linke) Anzahl der Einbürgerungen im Jahr 2024 sowie der Ermessenseinbürgerungen nach Inkrafttreten des neuen Staatsangehörigkeitsrechts Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 30 Thomas Seitz (fraktionslos) Kenntnisse der Bundesregierung von einer möglichen Wiedereinreise der am 30. August 2024 nach Afghanistan abgeschobenen Männer Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 31 Clara Bünger (Die Linke) Gründe für die unterschiedliche Behandlung von Fachkräftezuwanderern und Zuwanderern mit anderen Aufenthaltstiteln bezüglich des Familiennachzugs Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMI Mündliche Frage 32 Tobias Matthias Peterka (AfD) Zwischenfazit der Bundesregierung zum Machtwechsel in Syrien Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 33 Jürgen Hardt (CDU/CSU) Maßnahmen zum Schutz von belarussischen Staatsbürgern vor politischer Verfolgung Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 34 Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen und Konsequenzen aufseiten der Bundesregierung Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 35 Canan Bayram (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Haftbefehle gegen den Talibanchef und den Obersten Richter Afghanistans wegen der Verfolgung von Frauen Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 36 Lars Rohwer (CDU/CSU) Mögliche Kontaktaufnahme der tschechischen Regierung mit dem Auswärtigen Amt bezüglich der in Dresden blockierten Bundeswasserstraße Elbe Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 37 Lars Rohwer (CDU/CSU) Bemühungen der Bundesregierung zur Freilassung eines in Kuba inhaftierten Deutschen mit doppelter Staatsbürgerschaft Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 38 Sevim Dağdelen (BSW) Folgerungen aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Kennzeichnungspflicht von Produkten aus der Westsahara Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 39 Sevim Dağdelen (BSW) Kenntnisse der Bundesregierung über Pläne von US-Präsident Donald Trump bezüglich der in Europa stationierten US-Soldaten Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 40 Andrej Hunko (BSW) Eignung der Entsendung europäischer Friedenstruppen in die Ukraine zur Erreichung eines Waffenstillstands Antwort Dr. Anna Lührmann, Staatsministerin AA Mündliche Frage 41 Matthias Hauer (CDU/CSU) Höhe der Bürokratiekosten der Wirtschaft im Jahr 2024 Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMJ Mündliche Frage 42 Carsten Müller (Braunschweig) (CDU/CSU) Umsetzung des Entwurfs eines Sechsten Gesetzes zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer politischer Verfolgung in der DDR Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMJ Mündliche Frage 43 Dr. Martin Plum (CDU/CSU) Maßnahmen der Bundesregierung zur Entlastung des Ehrenamts von Bürokratie und Haftungsrisiken in dieser Legislaturperiode Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMJ Mündliche Frage 44 Tobias Matthias Peterka (AfD) Maßnahmen im Rahmen der Entscheidungen und Beschlüsse der 5. Konferenz der Justizminister in Berlin Antwort Johann Saathoff, Parl. Staatssekretär BMJ Mündliche Frage 45 Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU/CSU) Unterstützung von Alleinerziehenden im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen Antwort Kerstin Griese, Parl. Staatssekretärin BMAS Mündliche Frage 46 Christian Görke (Die Linke) Positiv beschiedene Anträge im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in den letzten drei Jahren Antwort Kerstin Griese, Parl. Staatssekretärin BMAS Mündliche Frage 47 Jens Teutrine (FDP) Verjährung von Forderungen der Jobcenter gegenüber Leistungsempfängern nach dem SGB II in den Jahren 2014 bis 2024 Antwort Kerstin Griese, Parl. Staatssekretärin BMAS Mündliche Frage 48 Jens Teutrine (FDP) Verjährung von Forderungen der Jobcenter gegenüber Leistungsempfängern nach dem SGB II zum Jahreswechsel 2025 Antwort Kerstin Griese, Parl. Staatssekretärin BMAS Mündliche Frage 49 Ingo Gädechens (CDU/CSU) Zeitrahmen für das Beschaffungsvorhaben Artillerie-Radhaubitze RCH 155 und Umsetzung des Vorhabens A400M DIRCM Antwort Thomas Hitschler, Parl. Staatssekretär BMVg Mündliche Frage 50 Ingo Gädechens (CDU/CSU) Gründe für die Verlängerung des Betreibervertrags für die Unterstützungsleistung Betrieb und Betreuung des Gefechtsübungszentrums des Heeres Antwort Thomas Hitschler, Parl. Staatssekretär BMVg Mündliche Frage 51 Ina Latendorf (Die Linke) Stand des Bürokratieabbaus in der Landwirtschaft Antwort Dr. Ophelia Nick, Parl. Staatssekretärin BMEL Mündliche Frage 52 Ina Latendorf (Die Linke) Mögliche Pläne zur Honorierung von Gemeinwohlleistungen der Landwirtschaft in den Bereichen Klima-, Umwelt-, Naturschutz und Tierwohl Antwort Dr. Ophelia Nick, Parl. Staatssekretärin BMEL Der gesamte und damit endgültige Stenografische Bericht der 209. Sitzung wird am 4. Februar 2025 veröffentlicht. Präsidentin Bärbel Bas: Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich wünsche einen guten Tag. Bitte nehmen Sie Platz. Die Sitzung ist eröffnet. Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit unserer letzten Sitzung im Dezember wühlen zwei entsetzliche Attentate unser Land auf. Wir sind fassungslos und fragen uns: Wie konnten zwei Männer, die in Deutschland Schutz suchten und fanden, eine solche Gewalt gegen Unschuldige verüben – sogar gezielt gegen Kinder? Was sind die Motive? Was sind die Konsequenzen? Welche Folgen hat das für unsere Gesellschaft? Diese Fragen werden wir heute auch im Deutschen Bundestag diskutieren. Doch zuvor bitte ich, einen Moment innezuhalten. Wir trauern um die Opfer der Angriffe von Magdeburg und Aschaffenburg. In Magdeburg raste ein Mann über den Weihnachtsmarkt und tötete sechs Menschen, darunter ein neunjähriger Junge. Hunderte Frauen, Männer und Kinder wurden verletzt, manche von ihnen schwer – Menschen, die zu Weihnachten das Fest der Liebe feiern wollten. In einem Park in Aschaffenburg griff vor einer Woche ein Mann eine Kindergartengruppe mit einem Messer an. Zwei Menschen starben, drei Menschen wurden verletzt. Wir trauern um einen zweijährigen Jungen. Und wir trauern um einen Familienvater, der mit seinem mutigen Eingreifen die Kinder vor noch mehr Leid beschützt hat. Seine Selbstlosigkeit und sein Mut verdienen unseren tiefen Respekt. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir fühlen mit den Angehörigen der Opfer und mit den Betroffenen. Wir sind in Gedanken bei ihnen. Unser Dank gilt auch den vielen Helferinnen und Helfern, den Rettungskräften sowie Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Wir gedenken der Opfer und der Versehrten in Magdeburg und Aschaffenburg. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bitte Sie, sich für eine Schweigeminute zu erheben. (Die Anwesenden erheben sich) – Vielen Dank. Wir werden jetzt nach einer kurzen Unterbrechung eine wichtige Debatte über diese Gewalttaten führen. Diese Debatte muss ehrlich, schonungslos und respektvoll sein. Auch das ist unsere Verantwortung in diesen Tagen. Die Sitzung ist kurz unterbrochen. (Unterbrechung von 14.04 bis 14.08 Uhr) Präsidentin Bärbel Bas: Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich eröffne die unterbrochene Sitzung. Zwischen den Fraktionen konnte zu der heutigen 209., der morgigen 210. und der 211. Sitzung am Freitag keine Tagesordnung vereinbart werden. Die Fraktion der AfD hat dem Vorschlag der anderen Fraktionen widersprochen. Ich habe daher den Bundestag mit der vorgeschlagenen Tagesordnung einberufen. Nach § 21 Absatz 3 der Geschäftsordnung ist für die Genehmigung der Tagesordnung ein Plenarbeschluss erforderlich. Interfraktionell ist vereinbart worden, die noch zu beschließende Tagesordnung um die in der Zusatzpunkteliste aufgeführten Punkte zu erweitern: ZP 1 Zweite Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2025 (ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 – ERPWiPlanG 2025) Drucksachen 20/12786, 20/13086 ZP 2 Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktion der FDP Sorgen von Wirtschaft und Menschen ernst nehmen – Deutschland braucht jetzt eine Wirtschaftswende ZP 3 Beratung des Antrags der Abgeordneten Christoph Meyer, Otto Fricke, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Keine Blockade parlamentarischer Mehrheitsfindung über Ukraine-Hilfen Drucksache 20/14712 Überweisung/Beschlussfassung Haushaltsausschuss ZP 4 Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung Jahreswirtschaftsbericht 2025 Drucksache 20/14740 Überweisungsvorschlag: Wirtschaftsausschuss (f) … ZP 5 Beratung des Antrags der Fraktion der CDU/CSU Deutschland wieder nach vorne bringen – Für eine starke wirtschaftspolitische Agenda Drucksache 20/14732 Überweisungsvorschlag: Wirtschaftsausschuss (f) … ZP 6 Beratung der Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU Rückforderung der zu Unrecht erstatteten Steuern aus Cum-Ex-Geschäften von der M. M. Warburg & CO Bank unter Olaf Scholz und Befassung der Bundesregierung mit dem Vorgang Drucksachen 20/14356, 20/14669 ZP 7 Beratung des Antrags der Fraktion der FDP Mehr Netto vom Brutto Drucksache 20/14715 Überweisungsvorschlag: Finanzausschuss (f) … ZP 8 Beratung des Antrags der Abgeordneten Carmen Wegge, Marco Wanderwitz, Dr. Till Steffen, Martina Renner, Stefan Seidler und weiterer Abgeordneter Antrag auf Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Einleitung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der „Alternative für Deutschland“ gemäß Artikel 21 Absatz 2, 3 und 4 des Grundgesetzes i. V. m. § 13 Nummer 2 und 2a, den §§ 43 ff. des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes Drucksache 20/13750 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Inneres und Heimat (f) Rechtsausschuss ZP 9 Beratung des Antrags der Abgeordneten Renate Künast, Lukas Benner, Dr. Irene Mihalic und weiterer Abgeordneter Feststellung der Verfassungswidrigkeit der „Alternative für Deutschland“ Drucksache 20/14105 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Inneres und Heimat (f) Rechtsausschuss ZP 10 Weitere Überweisungen im vereinfachten Verfahren (Ergänzung zu TOP 21) a) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Anpassung des nationalen Rechts an die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS-Anpassungsgesetz) Drucksache 20/13963 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Inneres und Heimat (f) Rechtsausschuss Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union Haushaltsausschuss mitberatend und gemäß § 96 der GO b) Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des AZRG und weiterer Gesetze in Folge der Anpassung des nationalen Rechts an das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS-Anpassungsfolgegesetz) Drucksache 20/13964 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Inneres und Heimat (f) Rechtsausschuss Haushaltsausschuss mitberatend und gemäß § 96 der GO c) Erste Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/Die Grünen eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der polizeilichen Befugnisse Drucksache 20/14704 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Inneres und Heimat (f) Rechtsausschuss Ausschuss für Digitales d) Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Lukas Köhler, Manfred Todtenhausen, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Öffentliche Vergabe entfesseln – Ein effizientes Vergaberecht für eine starke Wirtschaft Drucksache 20/14723 Überweisungsvorschlag: Wirtschaftsausschuss (f) … e) Erste Beratung des von den Abgeordneten Dr. Lukas Köhler, Tim Wagner, Renata Alt, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der FDP eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Gesetzes über die Insolvenzsicherung durch Reisesicherungsfonds Drucksache 20/14706 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Tourismus f) Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Lukas Köhler, Anja Schulz, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Generationengerechte Rentenpolitik durch Kapitaldeckung – Gesetzliche Aktienrente und flexiblen Renteneintritt einführen Drucksache 20/14716 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Arbeit und Soziales (f) … g) Beratung des Antrags der Abgeordneten Christoph Meyer, Frank Schäffler, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Kryptowährungen als Chance – Bitcoin für Wohlstand und Wachstum in Deutschland nutzen Drucksache 20/14724 Überweisungsvorschlag: Finanzausschuss (f) … h) Beratung des Antrags der Abgeordneten Carina Konrad, Judith Skudelny, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Klimaneutralen Verkehr ermöglichen – CO2-Flottengrenzwerte abschaffen – Verbrenner-Aus stoppen Drucksache 20/14725 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (f) … i) Beratung des Antrags der Abgeordneten Carina Konrad, Ulrike Harzer, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Absenkung des Schutzstatus des Wolfs – Realitäten anerkennen, Weidetiere schützen Drucksache 20/14718 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft (f) … j) Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Lukas Köhler, Jens Treutrine, Renata Alt, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Update für die Grundsicherung – Leistungsgerechtigkeit, Konsequenz und den Steuerzahler in den Blick nehmen Drucksache 20/14707 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Arbeit und Soziales k) Beratung des Antrags der Abgeordneten Markus Frohnmaier, Edgar Naujok, Michael Espendiller, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Entwicklungspolitik neu strukturieren –Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung abschaffen und Entwicklungshilfe ins Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eingliedern Drucksache 20/14478 l) Beratung des Antrags der Abgeordneten Gerrit Huy,Ulrike Schielke-Ziesing, René Springer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Rentenversicherung transparent und fair finanzieren – Gesamtstaatliche Finanzierungsverantwortung einlösen Drucksache 20/14726 m) Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Christian Wirth, Dr. Gottfried Curio, Martin Hess, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Vertragsverletzungsverfahren gegen vertragsbrüchige EU-Mitgliedstaaten einleiten Drucksache 20/13779 Überweisung/ Beschlussfassung Ausschuss für Inneres und Heimat (f) Rechtsausschuss Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union ZP 11 Weitere abschließende Beratungen ohne Aussprache (Ergänzung zu TOP 22) a) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu der Entschließung vom 23. Mai 2023 zur Änderung des Übereinkommens vom 29. November 1972 über die Errichtung des Afrikanischen Entwicklungsfonds Drucksache 20/13489 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (19. Ausschuss) Drucksache 20/… b) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Außenhandelsstatistikgesetzes und weiterer statistischer Gesetze (Außenhandelsstatistikänderungsgesetz – AHStatG-ÄndG) Drucksachen 20/12791, 20/13254 Beschlussempfehlung und Bericht des Wirtschaftsausschusses (9. Ausschuss) Drucksache 20/… c) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2025 (ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 – ERPWiPlanG 2025) Drucksachen 20/12786, 20/13086 Beschlussempfehlung und Bericht des Wirtschaftsausschusses (9. Ausschuss) Drucksache 20/… d) Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes Drucksache 20/13085 Beschlussempfehlung und Bericht des Wirtschaftsausschusses (9. Ausschuss) Drucksache 20/… e) Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ Drucksache 20/14244 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Inneres und Heimat (4. Ausschuss) Drucksache 20/… f) Beratung der zweiten Beschlussempfehlung des Wahlprüfungsausschusses zu Einsprüchen gegen die Gültigkeit der Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments aus der Bundesrepublik Deutschland am 9. Juni 2024 sowie zu einem Einspruch betreffend die ordnungsgemäße Zusammensetzung des 20. Deutschen Bundestages Drucksache 20/14300 g) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Rainer Kraft, Karsten Hilse, Steffen Kotré, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Kostengünstige und umweltverträgliche synthetische Energieträger und Treibstoffe für mehr Souveränität und Wohlstand Drucksachen 20/11975, 20/… h) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Steffen Kotré, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Versorgungssicherheit bei der Stromlieferung hat Vorrang – Gleicher Marktzugang für alle Versorger Drucksachen 20/13874, 20/… i) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Steffen Kotré, Karsten Hilse, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Verkauf der Wintershall Dea AG stoppen – Deutsche Energieversorgung schützen Drucksachen 20/13875, 20/… j) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Steffen Kotré, Marc Bernhard, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Umweltbelastungen durch Windindustrieanlagen ernst nehmen – Schallemissionen umfassend messen sowie Grenzwerte der TA Lärm evaluieren und aktualisieren Drucksachen 20/13878, 20/… k) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Marc Bernhard, Roger Beckamp, Carolin Bachmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Heizungsgesetz aufheben Drucksachen 20/14031, 20/… l) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Rainer Kraft, Andreas Bleck, Jürgen Braun, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Beitritt zur europäischen Nuklearallianz Drucksachen 20/11146, 20/… m) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Karsten Hilse, Steffen Kotré, Dr. Rainer Kraft, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Wohlstand statt Verzicht – Neuanfang wagen mit Kernenergie – Verlässliche, kostengünstige und umweltverträgliche Energieversorgung für alle Drucksachen 20/13230, 20/… n) Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Inneres und Heimat (4. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Martin Hess, Dr. Bernd Baumann, Dr. Gottfried Curio, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Keine politisch-ideologische Brandmarkung von Kritikern der Energie- und Coronapolitik als Staatsfeinde oder Extremisten – Dialog und Mitbestimmung suchen und sicherstellen Drucksachen 20/4066, 20/… ZP 12 Wahlvorschlag der Fraktion der AfD Wahl eines Stellvertreters der Präsidentin Drucksache 20/14362 ZP 13 Wahlvorschlag der Fraktion der AfD Wahl eines Mitglieds des Parlamentarischen Kontrollgremiums gemäß Artikel 45d des Grundgesetzes Drucksache 20/14363 ZP 14 – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Sechsten Gesetzes zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR Drucksache 20/12789 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 15 Beratung des Antrags der Fraktionen SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP Die Geschädigten des staatlich organisierten Dopingsystems der ehemaligen DDR als Opfergruppe anerkennen und besser unterstützen Drucksache 20/14702 ZP 16 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Götz Frömming, Martin Reichardt, Martin Erwin Renner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Gerechtigkeit für die Opfer politischer Verfolgung in der ehemaligen SBZ und DDR – Beweislastumkehr bei Anerkennung von Gesundheitsschäden gesetzlich verankern, Zuwendungen für Haftopfer anheben und Bedürftigkeitsprüfung abschaffen Drucksachen 20/12971, 20/… ZP 17 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Jürgen Braun, Dr. Rainer Rothfuß, Martin Sichert, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Die Geschichte der Speziallager in der Sowjetischen Besatzungszone weiterhin aufarbeiten, die Opfer angemessen würdigen Drucksachen 20/12972, 20/… ZP 18 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Dr. Götz Frömming, Martin Erwin Renner, Volker Münz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Gerechtigkeit für Familien schaffen, die in der DDR und SBZ Opfer von staatlich organisiertem Kindesraub wurden Drucksachen 20/13621, 20/… ZP 19 Zweite und dritte Beratung des von der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Anpassung des Mutterschutzgesetzes und weiterer Gesetze – Anspruch auf Mutterschutzfristen nach einer Fehlgeburt (Mutterschutzanpassungsgesetz) Drucksache 20/14231 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 20 Beratung der Unterrichtung durch die Bundesregierung Bericht der Bundesregierung zu einer Evaluierung der laufenden, mandatierten Auslandseinsätze der Bundeswehr (Zusammenfassung) Drucksache 20/12075 ZP 21 – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in der Kommune (Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz – GVSG) Drucksache 20/11853 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 22 Beratung des Berichts des Ausschusses für Gesundheit (14. Ausschuss) gemäß § 62 Absatz 2 der Geschäftsordnung zu dem Antrag der Abgeordneten Kathrin Vogler, Susanne Ferschl, Heidi Reichinnek, weiterer Abgeordneter und der Gruppe Die Linke Gesundheit für alle – Modern, gemeinwohlorientiert und solidarisch Drucksachen 20/11427, 20/… ZP 23 Beratung der Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU Stabilität und Nachhaltigkeit der Finanzierung der Sozialversicherung Drucksachen 20/11131, 20/14319 ZP 24 – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (StiftPKG) Drucksache 20/13952 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Kultur und Medien (22. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 25 Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes für dringliche Änderungen im Finanzmarkt- und Steuerbereich Drucksache 20/14240 Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses (7. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 26 – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur weiteren Stärkung der personellen Einsatzbereitschaft und zur Änderung von Vorschriften für die Bundeswehr Drucksache 20/13488 Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses (12. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 27 Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zu dem Abkommen vom 13. September 2024 zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Litauen über die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich Drucksache 20/14020 Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses (12. Ausschuss) Drucksache 20/14347 ZP 28 Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Strafbarkeit der Ausübung von Tätigkeiten für fremde Mächte sowie zur Änderung soldatenrechtlicher und soldatenbeteiligungsrechtlicher Vorschriften Drucksache 20/13957 Beschlussempfehlung und Bericht des Verteidigungsausschusses (12. Ausschuss) Drucksache 20/14298 ZP 29 – Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Vermeidung von temporären Erzeugungsüberschüssen Drucksache 20/14235 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 30 – Zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Flexibilisierung von Biogasanlagen und Sicherung der Anschlussförderung Drucksache 20/14246 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 31 Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Anpassung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes an die Änderung der Richtlinie 2003/87/EG (TEHG-Europarechtsanpassungsgesetz 2024) Drucksachen 20/13585, 20/13962 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 32 Zweite und dritte Beratung des von der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes Drucksache 20/13615 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 33 Zweite und dritte Beratung des von der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes für mehr Steuerung und Akzeptanz beim Windenergieausbau und zur Beschleunigung des Wohnungsbaus Drucksache 20/14234 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Klimaschutz und Energie (25. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 34 Erste Beratung des von den Abgeordneten Dr. Lukas Köhler, Renata Alt, Christine Aschenberg-Dugnus, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Integration von Photovoltaik- und anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Strommarkt und zur Vermeidung solarstrombedingter Netznotfallmaßnahmen Drucksache 20/14705 Überweisungsvorschlag: Ausschuss für Klimaschutz und Energie ZP 35 Zweite und dritte Beratung des von der Fraktion der CDU/CSU eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Begrenzung des illegalen Zustroms von Drittstaatsangehörigen nach Deutschland (Zustrombegrenzungsgesetz) Drucksache 20/12804 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Inneres und Heimat (4. Ausschuss) Drucksache 20/13648 Buchstabe a ZP 36 Zweite und dritte Beratung des von den Abgeordneten Konstantin Kuhle, Renata Alt, Jens Beeck, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes und des Justizkostenrechts (Kostenrechtsänderungsgesetz 2025 – KostRÄG 2025) Drucksache 20/14264 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 37 Zweite und dritte Beratung des von den Abgeordneten Konstantin Kuhle, Renata Alt, Jens Beeck, weiteren Abgeordneten und der Fraktion der FDP eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Neuregelung der Vormünder- und Betreuervergütung und zur Entlastung von Betreuungsgerichten und Betreuern Drucksache 20/14259 Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses (6. Ausschuss) Drucksache 20/… ZP 38 – Zweite und dritte Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen Drucksache 20/13183 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) Drucksache 20/… – Bericht des Haushaltsausschusses (8. Ausschuss) gemäß § 96 der Geschäftsordnung Drucksache 20/… ZP 39 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Thomas Ehrhorn, Martin Reichardt, Mariana Iris Harder-Kühnel, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch – Aufarbeitungskommission mit dem Recht zur Aufklärung und Mitwirkung einrichten sowie strafrechtliche Anzeigepflicht für bestimmte Personengruppen einführen Drucksachen 20/6086, 20/10475 ZP 40 Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (13. Ausschuss) zu dem Antrag der Fraktionen SPD, CDU/CSU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP Prävention stärken – Kinder mit psychisch oder suchtkranken Eltern unterstützen Drucksachen 20/12089, 20/… Von der Frist für den Beginn der Beratungen soll, soweit erforderlich, abgewichen werden. Der Tagesordnungspunkt 19 sowie die Tagesordnungspunkte 22 ooo und 22 ppp sowie Tagesordnungspunkt 22 dddd werden abgesetzt. Tagesordnungspunkt 8 wird bei den Ohne-Debatte-Punkten aufgerufen. Tagesordnungspunkt 4 wird mit Tagesordnungspunkt 7 aufgerufen und beraten. Die weiteren Änderungen und Ergänzungen sowie den geänderten Ablauf der Beratungen im Übrigen können Sie der Zusatzpunkteliste entnehmen. Damit kommen wir zur Feststellung der Tagesordnungen der 209., 210. und 211. Sitzung mit den gerade genannten Änderungen und Ergänzungen. Wer stimmt für diese Tagesordnungen? – Das sind die Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU/CSU. Wer stimmt dagegen? – Das ist die AfD-Fraktion. Wer enthält sich? – Das sind die Gruppe BSW und die Gruppe Die Linke. Dann sind die Tagesordnungen so beschlossen. Ich rufe den Zusatzpunkt 1 auf: Zweite Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes über die Feststellung des Wirtschaftsplans des ERP-Sondervermögens für das Jahr 2025 (ERP-Wirtschaftsplangesetz 2025 – ERPWiPlanG 2025) Drucksachen 20/12786, 20/13086 Es wurde beantragt, den Gesetzentwurf an den Wirtschaftsausschuss zurückzuverweisen. Wer stimmt für den Antrag auf Zurückverweisung? – Das sind alle Fraktionen und die Gruppe des BSW. Wer stimmt dagegen? – Niemand. Enthaltung? – Das ist die Gruppe der Linken. Damit ist der Antrag auf Zurückverweisung angenommen. Ich rufe den Tagesordnungspunkt 1 auf: Abgabe einer Regierungserklärung durch den Bundeskanzler: Zu aktuellen innenpolitischen Themen Hierzu liegen zwei Entschließungsanträge der Fraktion der CDU/CSU, ein Entschließungsantrag der Fraktion der FDP sowie ein Entschließungsantrag der Fraktion der AfD vor. Über die Entschließungsanträge der Fraktion der CDU/CSU werden wir später namentlich abstimmen. Für die Aussprache im Anschluss an die Regierungserklärung wurde eine Dauer von 90 Minuten beschlossen. Das Wort zur Abgabe einer Regierungserklärung hat nun der Bundeskanzler, Herr Olaf Scholz. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Olaf Scholz, Bundeskanzler: Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nach dem, was wir heute von Roman Schwarzman gehört haben, fällt es nicht leicht, zur Tagesordnung überzugehen. Wir verneigen uns vor ihm und vor allen Opfern des Holocaust. Roman Schwarzmans Worte hallen nach: „Menschlichkeit und Gerechtigkeit dürfen keine leeren Worte sein“, hat er uns ins Stammbuch geschrieben. Ich sage: Menschlichkeit und Gerechtigkeit sind Versprechen unserer demokratischen Verfassung. Menschlichkeit und Gerechtigkeit finden ihren Ausdruck in den Grundrechten, darunter das Recht auf Asyl, das Schutz vor Gewalt, Krieg und Terror bietet. Wenn wir heute über die bestürzende, grausame Tat von Aschaffenburg und ihre Folgen diskutieren, dann möchte ich eines voranstellen: Das Recht auf Asyl ist fester Bestandteil unserer Rechts- und Werteordnung. Daran dürfen wir nicht rütteln. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Das Recht auf Asyl ist die unmittelbare Antwort auch auf das Grauen der NS-Herrschaft. Damals waren es deutsche und europäische Juden, die an fremden Grenzen abgewiesen wurden. Das, so die Lehre der Geschichte, darf nie wieder passieren. Das darf gerade Deutschland nie wieder zulassen. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wenn wir also heute, 80 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, hier im Bundestag über Asyl, Flucht und Migration diskutieren und auch über alle Schwierigkeiten, die damit verbunden sind, dann gehört das Bekenntnis zum Recht auf Asyl für politisch Verfolgte dazu. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Denn es gebietet der Anstand, dass wir klar unterscheiden zwischen denen, die sich auf den Schutz des Asylrechts berufen können, und jenen, für die das nicht gilt. Meine Damen und Herren, was in Aschaffenburg passiert ist, ist ein abscheuliches, ein monströses Verbrechen. Zwei Menschen wurden brutal getötet: ein zweijähriger Junge und ein Mann, der sich dem Angreifer mutig in den Weg stellte. Wer sticht auf ein zweijähriges Kind ein? (Zuruf von der AfD) Solch eine Tat sprengt die eigene Vorstellungskraft. Den Schmerz der Eltern kann man sich kaum ausmalen. Ich denke oft an die Opfer und ihre Familien und Freunde. Wir trauern mit ihnen und mit den Bürgerinnen und Bürgern von Aschaffenburg. In Aschaffenburg und an vielen Orten im Land ist neben großer Anteilnahme und Mitgefühl auch zu spüren, wie tief verunsichert viele Bürgerinnen und Bürger sind. Mannheim, Solingen, Magdeburg, jetzt Aschaffenburg: (Zuruf des Abg. Stephan Brandner [AfD]) Wieder war der Täter jemand, der unseren Schutz missbraucht hat. Wieder war es jemand, der gar nicht mehr hier oder zumindest nicht auf freiem Fuß sein sollte. Wieder stellt sich die dringende Frage, ob und wo Behörden versagt haben. (Stephan Brandner [AfD]: Geben Sie doch mal Antworten, Herr Scholz! Stellen Sie keine Fragen! Geben Sie lieber Antworten!) Ich verstehe jeden, der sagt: Mir reicht es! Und ich sage auch: Es reicht! Auch ich bin empört. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Sie regieren doch! – Zurufe von der CDU/CSU) Ich bin empört, wenn Behörden in Bund und in den Ländern und den Kommunen nicht alles tun, was rechtlich möglich ist. Deshalb sage ich bewusst: Wir haben ein Vollzugsdefizit; (Dr. Bernd Baumann [AfD]: In der Regierung!) denn alle vier Straftaten – in Mannheim, in Solingen, in Magdeburg und in Aschaffenburg – hätten mit den bestehenden und von uns verschärften Gesetzen verhindert werden können. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zurufe von der AfD) Deshalb ist es gut und anständig, dass neben dem Bund auch die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt Aufklärung versprochen und sich darum gekümmert haben. (Stephan Brandner [AfD]: Aufklärung nützt keinem Toten was!) Umso irritierender ist es dagegen, wie sich die Bayerische Staatsregierung aus der Affäre ziehen will, (Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU) indem sie mit dem Finger auf andere zeigt, anstatt zu fragen: Was ist eigentlich hier bei uns schiefgegangen, hier bei uns in Bayern? Denn es sind Dinge schiefgelaufen im Freistaat Bayern. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zurufe von der CDU/CSU) Ja, auch das BAMF, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, hätte schneller sein müssen. Das habe ich noch am Tag des Verbrechens mit dem Präsidenten des BAMF geklärt; denn das ist nicht akzeptabel. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Der Vollzug des Ausländerrechts, die polizeiliche Gefahrenabwehr, die Durchführung von Abschiebung, der Schutz der Allgemeinheit vor psychisch kranken Gefährdern: Das alles ist in unserem Staat Aufgabe der Länder. So steht es im Grundgesetz. Und ich bin die Nebelkerzen leid, die nach solchen Straftaten geworfen werden, um eigene Missstände zu kaschieren. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Hallo? Hallo?) Der Bund kann den gesetzlichen Rahmen setzen für eine bessere Steuerung von Migration, für ein schärferes Asylrecht und für mehr Abschiebungen. Das haben wir getan, und das werden wir weiter tun. (Beifall bei Abgeordneten der SPD) Aber ich erwarte, dass Gesetze überall konsequent angewandt werden. (Zuruf der Abg. Beatrix von Storch [AfD]) Wir haben die Asylverfahren gestrafft, damit unsere Behörden schneller entscheiden können. Wir haben für strengere Regeln bei der Versorgung und Unterbringung von Asylbewerbern gesorgt, damit die Länder sie nutzen können: Stichwort „Bezahlkarte“, Stichwort „Sachleistungen“ und vieles mehr. (Jens Spahn [CDU/CSU]: Ja, Bezahlkarte!) Grenzkontrollen an allen Binnengrenzen: Wir haben sie durchgesetzt, anders als die CDU- und CSU-Innenminister vor uns. Weit über 40 000 Personen haben wir dadurch allein im vergangenen Jahr an der Grenze zurückgewiesen. (Stephan Brandner [AfD]: Zehn Jahre zu spät!) Längere Abschiebehaft und Abschiebegewahrsam: Wir haben die Möglichkeiten dafür ausgeweitet und verschärft. Diese Möglichkeiten müssen jetzt auch überall in Deutschland in allen Ländern vollständig genutzt werden. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Ja, und wir brauchen mehr Abschiebehaftplätze; ich fordere das seit Langem. Auch Dublin-Center zur Rückführung von Asylbewerbern, für die ein anderes EU-Land zuständig ist, brauchen wir in allen Ländern und nicht nur in Hamburg. Bei all dem geht es darum, Abschiebungen auch effektiv durchzusetzen, (Zuruf von der AfD: Wir brauchen weniger Einschiebungen!) weil wir nur dann die Akzeptanz für legale Zuwanderung erhalten, wenn wir unser Recht durchsetzen. Und wir haben die Zahl der Abschiebungen erheblich gesteigert: um fast ein Viertel gegenüber dem Vorjahr und sogar um 70 Prozent gegenüber 2021. (Stephan Brandner [AfD]: Sagen Sie doch mal die richtigen Zahlen! Nicht nur die Prozente!) Wir sind das einzige Land in Europa, dem es in den letzten Jahren überhaupt gelungen ist, Straftäter nach Afghanistan abzuschieben. (Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU – Stephan Brandner [AfD]: Ja, vor der Landtagswahl!) Das ist verdammt schwierig mit einer Taliban-Regierung, aber wir haben es geschafft. (Beifall bei der SPD – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Nur eine Woche vor der Wahl! Sonst nicht!) Der nächste Flug ist in Vorbereitung. Wir schauen uns auch die Entwicklungen in Syrien sehr genau an. Sobald die Lage vor Ort es zulässt, werden wir auch dorthin Abschiebungen von Straftätern vornehmen – nach Recht und Gesetz, so wie es sich in einem Rechtsstaat gehört. Darüber reden wir mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, so wie wir auch in den vergangenen Jahren in diesem Kreis immer wieder weitgehende Beschlüsse gefasst haben. (Jens Spahn [CDU/CSU]: Ja, Bezahlkarte!) Ich bin bereit, jeden, auch jeden neuen Vorschlag durchzusetzen, der unseren Behörden die Arbeit weiter erleichtert. (Tilman Kuban [CDU/CSU]: Dann können Sie ja zustimmen!) Aber noch einmal: Die Taten von Mannheim, Solingen, Magdeburg und Aschaffenburg hätten durch die konsequente Anwendung bestehender Gesetze verhindert werden können – allesamt. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Beatrix von Storch [AfD]: Vielleicht sind es einfach zu viele!) Das ist, was besser werden muss. Am Montag haben die Innenministerinnen und Innenminister genau darüber beraten. Ich unterstütze ausdrücklich, dass die Innenministerinnen und Innenminister vereinbart haben, Gewalttaten psychisch Kranker wirksamer zu verhindern, (Stephan Brandner [AfD]: Sie wollen sie erfassen, mehr nicht!) damit auch solche Gefährder, die keine Terroristen sind, früher erkannt und besser überwacht werden. Und ich begrüße ihren Beschluss, den Datenabgleich und den Informationsaustausch zwischen allen Sicherheitsbehörden zu intensivieren und biometrische Daten zur Gefahrenabwehr noch stärker zu nutzen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit einigen unserer Maßnahmen sind wir hart an die Grenze dessen gegangen, was unsere Verfassung und die europäischen Verträge erlauben. (Stephan Brandner [AfD]: So ein Unsinn!) Das gilt besonders für die temporären Grenzkontrollen, die alle sechs Monate neu begründet und verlängert werden müssen. Das tun wir und werden wir weiter tun. Aber klar ist auch: Über geltendes Recht hinaus kann, über geltendes Recht hinaus darf man nicht gehen. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Beatrix von Storch [AfD]: De lege ferenda! Schon mal gehört? – Zuruf des Abg. Thorsten Frei [CDU/CSU]) Schaden vom deutschen Volk abzuwenden: Das heißt, alles zu machen, was rechtlich möglich ist – als Rechtsstaat, als größter Mitgliedstaat der Europäischen Union. (Beatrix von Storch [AfD]: Man kann auch die Verfassung ändern!) Was dem deutschen Volke hingegen schadet, sind Scheinlösungen, die unseren Rechtsstaat und unsere Verfassung beschädigen, (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Untätigkeit schadet dem Staat!) die Deutschlands Ansehen in Europa und der Welt zerstören, (Stephan Brandner [AfD]: Das machen Sie doch schon! Oder haben Sie das vergessen?) die das Fundament der Europäischen Union untergraben, die wir gerade in diesen Zeiten brauchen und für die wir als Deutsche besondere Verantwortung tragen. Genau das aber tun Sie, Herr Merz, wenn Sie sagen: Wir wenden europäisches Recht an unseren Grenzen einfach nicht mehr an. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Das ist doch Unsinn!) Das ist die Antwort der Populisten! (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Sie verstehen es wahrscheinlich nicht!) Die katholische und die evangelische Kirche haben gestern in einem Brandbrief eindringlich vor Ihren Vorschlägen gewarnt, Herr Merz. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der Linken) Unsere Gerichte wären gezwungen, solch ein rechtswidriges Vorgehen sofort zu kassieren. Sie würden es sofort kassieren. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Wie bigott!) Genau das würde schon nach wenigen Tagen im Eilverfahren passieren. Sie wollen einen Notlagenartikel in den EU-Verträgen nutzen. Dabei wissen Sie genau: Der Europäische Gerichtshof hat das noch nie akzeptiert und würde das auch nicht akzeptieren. (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Woher wissen Sie das denn?) Das größte Land der EU würde offen EU-Recht brechen, so wie das bislang nur Viktor Orbán in Ungarn wagt, (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Sie brechen doch permanent Verfassungsrecht!) mit fataler Signalwirkung für andere Staaten. (Zuruf von der AfD: Was ist mit Dänemark, Herr Scholz? – Weiterer Zuruf von der AfD: Niederlande!) So etwas hätte kein deutscher Bundeskanzler je getan, Konrad Adenauer nicht, Willy Brandt und Helmut Schmidt nicht, Helmut Kohl nicht und auch Angela Merkel nicht. Das muss man hier festhalten. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Sie alle wussten um Deutschlands Verantwortung. Und sie wussten: Unsere Wirtschaft profitiert wie keine zweite vom europäischen Binnenmarkt. Aber auch der lebt vom Respekt vor dem europäischen Recht. Eine Erosion des Rechtsstaates zerstört Vertrauen und Stabilität, (Jens Spahn [CDU/CSU]: Vertrauen ist schon weg!) und das in einer Zeit, in der unsere Demokratie und ihre Institutionen ohnehin von Rechtsextremisten angegriffen und ausgehöhlt werden. In einer solchen Zeit ist Stabilität gefragt und nicht noch mehr Verunsicherung. (Zuruf von der CDU/CSU: Also Ende der Ampel!) Was würden unsere Unternehmen, Krankenhäuser oder die vielen Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sagen, wenn der Lkw- und Personenverkehr an der Grenze kollabiert? Die beschweren sich jetzt schon über die Mühen, die mit den von meiner Regierung eingeführten Grenzkontrollen verbunden sind. Was würden der polnische Premierminister und der französische Präsident wohl sagen, wenn Deutschland mit Ankündigung europäisches Recht bricht? (Beifall bei Abgeordneten der SPD) Der österreichische Bundeskanzler hat bereits klargestellt, dass sein Land Personen nur nach den geltenden europäischen Regeln zurücknimmt. Das heißt ja, Ihre großspurig angekündigten Maßnahmen würden auch rein praktisch gar nicht funktionieren. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Liebe Kolleginnen und Kollegen, Deutschlands Rolle in Europa muss eine andere sein. Sie folgt aus unserer Geschichte. Sie ist in unserer Verfassung festgeschrieben. Gerade in dieser Zeit, wo Russland unsere Friedensordnung bedroht, wo Präsident Trump einen neuen politischen Kurs einschlägt, ist die Einigkeit Europas wichtiger denn je. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Dr. Johann David Wadephul [CDU/CSU]: Wäre gewesen!) Das gilt auch und gerade in der Migrationspolitik, die so lange ein Spaltpilz war. Uns ist es nach acht Jahren des Stillstands gelungen, dass die Europäische Union sich endlich auf ein gemeinsames Asylsystem geeinigt hat. Nächstes Jahr wird es überall umgesetzt. Dadurch werden die Außengrenzen besser geschützt und viele Rückführungen direkt von dort aus stattfinden. Länder, die bisher Flüchtlinge einfach durchgewunken haben, werden künftig alle Ankommenden elektronisch registrieren müssen. (Beatrix von Storch [AfD]: Ganz bestimmt!) Länder, die sich jahrelang aus der Affäre gezogen haben, haben einer solidarischen Verteilung von Geflüchteten zugestimmt. (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Stimmt doch gar nicht! – Stephan Brandner [AfD]: Funktioniert ja wunderbar!) Und was gerade für Deutschland wichtig ist: Wir können Asylbewerber künftig viel leichter in das europäische Land rückführen, das für diese Personen zuständig ist, weil diese Länder ihre Zuständigkeit nicht so einfach abstreiten können. Damit beheben wir einen der größten Geburtsfehler im Dublin-System für die Zukunft, meine Damen und Herren. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Das alles sind Zugeständnisse, für die wir jahrelang gekämpft haben, (Stephan Brandner [AfD]: Sie sind ja ein richtiger Kämpfer, Herr Scholz!) Zugeständnisse, die wir anderen mühsam abringen mussten. All das wäre gefährdet; denn wenn wir aus den europäischen Regeln aussteigen, steigen auch andere aus. (Zuruf von der CDU/CSU: Die sind schon ausgestiegen!) Daher haben gerade wir größtes Interesse daran, dass die neuen Regeln überall angewandt werden. Wir können hier im Bundestag noch vor der Wahl das Gesetz beschließen, das zur Umsetzung dieser großen Reform hier in Deutschland nötig ist. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Auch diese große europäische Einigung im Sinne Deutschlands setzen Sie mit Ihren undurchdachten Ankündigungen und rechtswidrigen Vorschlägen aufs Spiel. Es gibt Grenzen, die darf man als Staatsmann nicht überschreiten. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Stephan Brandner [AfD]: Die sollte man schützen!) Der Amtseid eines Bundeskanzlers – und nicht nur dessen Amtseid – fordert, die Verfassung und das Recht zu wahren und zu verteidigen. (Jens Spahn [CDU/CSU]: … und Schaden vom deutschen Volke zu wenden!) Das ist der Maßstab, den unser Grundgesetz vorgibt. Sie sagen, Sie würden mit Ihren Vorschlägen „all in“ gehen, so wie man das beim Pokerspielen dahinsagt. Aber Politik in unserem Land ist doch kein Pokerspiel! (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Der Zusammenhalt Europas ist doch kein Spieleinsatz, und ein deutscher Bundeskanzler darf kein Zocker sein; denn er entscheidet im schlimmsten Fall über Krieg oder Frieden. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Sie haben gesagt, es wäre Ihnen gleichgültig, wer Ihren rechtswidrigen Vorschlägen zustimmt. Aber es ist nicht gleichgültig, ob man mit den extremen Rechten zusammenarbeitet. Nicht in Deutschland! (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf des Abg. Thorsten Frei [CDU/CSU]) Seit Gründung der Bundesrepublik vor über 75 Jahren gab es immer einen klaren Konsens aller Demokratinnen und Demokraten: In unseren Parlamenten machen wir mit extremen Rechten nicht gemeinsame Sache. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Sie haben diesen Grundkonsens unserer Republik im Affekt aufgekündigt. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Bitte?) Und Sie haben als Allererstes klargestellt: Sie werden über Ihre Vorschläge mit den demokratischen Parteien gar nicht mehr verhandeln. Damit bleiben Ihnen als Partner ja nur diejenigen, denen Recht und Gesetz schon immer egal waren: die extremen Rechten. (Lachen bei Abgeordneten der AfD – Stephan Brandner [AfD]: Die Sozis!) Das wissen Sie. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken) Mehr noch: Darauf legen Sie es an. Sie nehmen die Unterstützung der AfD für Ihre rechtswidrigen Vorschläge offen in Kauf, (Stephan Brandner [AfD]: Ach, uns meinen Sie! Jetzt kommt es aber hier raus! Ich habe schon gedacht: Worüber faseln Sie die ganze Zeit? – Weiterer Zuruf von der AfD) die Unterstützung derer, die unsere Demokratie bekämpfen, die unser vereintes Europa verachten, (Beatrix von Storch [AfD]: Sie verachten Menschenleben! Menschenverachtend, was Sie hier machen!) die das Klima in unserem Land seit Jahren immer weiter vergiften. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Machen Sie doch gerade!) Das ist ein schwerer Fehler, das ist ein unverzeihlicher Fehler! (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Das entscheidet der Wähler! – Alexander Hoffmann [CDU/CSU]: Was machen Sie eigentlich gegen die AfD? – Gegenruf der Abg. Katharina Dröge [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Die Brandmauer halten!) Bisher kannten wir Ihre Umfaller und Zickzackkurse nur von anderen Stellen: (Stephan Brandner [AfD]: Die Toten von Aschaffenburg und Magdeburg sind Ihre Toten, Herr Scholz!) aus der Außenpolitik – ich sage nur: Taurus-Ultimatum – oder beim Renteneintrittsalter, wo Sie den Leuten etwas anderes erzählen, als in Ihrem Parteiprogramm steht. (Wilfried Oellers [CDU/CSU]: Hören Sie mal auf, zu lügen!) Aber in einer für unser Land so zentralen Frage, nämlich der Frage, ob man als Demokrat mit den extremen Rechten gemeinsame Sache macht, hatte ich Ihren Zusicherungen wirklich geglaubt. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf von der AfD: Heul doch!) Am 12. November hatten Sie gesagt: Ich will keine Mehrheiten im Parlament mit der AfD. (Tino Chrupalla [AfD]: Es sind Wahlen! Haben Sie doch Verständnis für Herrn Merz!) Am 13. November haben Sie das hier an diesem Rednerpult wortreich bekräftigt. (Saskia Esken [SPD]: Ja!) Sie haben mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD fest vereinbart, alles zu unterlassen, wofür Sie auf Stimmen der AfD angewiesen sind. (Stephan Brandner [AfD]: Mimimimimi! – Zuruf von der SPD: Hört! Hört!) Noch vor drei Wochen haben Sie im Fernsehen Ihr Wort gegeben, die CDU werde ihre Seele nicht verkaufen durch eine Zusammenarbeit mit der AfD. (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Genau so! Vielen Dank, dass Sie mich so richtig zitieren! – Stephan Brandner [AfD]: Die CDU hat keine Seele! – Zurufe von der SPD) Sie haben Ihr politisches Schicksal damit verbunden. Viele Bürgerinnen und Bürger haben darauf und auf Ihr Wort vertraut. Aber was sind diese Worte jetzt noch wert? (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Das tröstet die Opfer sehr, Ihre Rede!) Was sind diese Worte jetzt noch wert? Wir erleben das doch gerade in Österreich. (Beatrix von Storch [AfD]: Genau!) Auch dort hatten alle demokratischen Parteien vor der Wahl ganz klar gesagt: Wir regieren auf keinen Fall mit der FPÖ, dem dortigen Pendant zur AfD. (Dr. Alice Weidel [AfD]: Da wird Kickl jetzt Kanzler! Gott sei Dank!) Gerade die Konservativen haben das hoch und heilig versprochen. (Beatrix von Storch [AfD]: Exakt! – Kay-Uwe Ziegler [AfD]: Dann hat der Wähler was anderes gewollt!) Und jetzt, nach der Wahl? Jetzt sind die österreichischen Konservativen plötzlich bereit, einen extrem rechten Kanzler der FPÖ zu wählen und mit ihm zu regieren. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Das hat die SPÖ noch nie gemacht! – Zurufe von der AfD) Für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ist jedenfalls nun vollkommen klar: Es darf nach der Bundestagswahl keine Mehrheit für CDU/CSU und AfD geben. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken sowie bei Abgeordneten des BSW – Gegenruf des Abg. Dr. Bernd Baumann [AfD]: Da können Sie klatschen, wie Sie wollen! Das entscheidet der Wähler! – Stephan Brandner [AfD]: So wird’s aber ausgehen! – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Wo sind Ihre Lösungen?) Es darf nach der Bundestagswahl keine Mehrheit für CDU/CSU und AfD geben; sonst droht uns eine schwarz-blaue Regierung in Deutschland. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Das, was das Volk will! – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Das ist so eine Lüge! Infam! Wirklich infam! – Zuruf des Abg. Wilfried Oellers [CDU/CSU]) Denn wer sagt: „Mir ist gleichgültig, wer für meine Anträge stimmt“, der sagt am Ende auch: Mir ist gleichgültig, wer für mich stimmt. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Nee! Nee! Die Frau Präsidentin hat um Anstand gebeten! Und da ist null Anstand! Null Anstand! Das ist eine moralische Bankrotterklärung!) Und programmatische Überschneidungen zwischen Ihnen und denen von der AfD gibt es ja nicht nur bei den rechtswidrigen, europafeindlichen Vorschlägen zur Begrenzung der irregulären Migration. (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Meine Güte, müssen Sie verzweifelt sein! Müssen Sie verzweifelt sein! – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Am Ende! – Wilfried Oellers [CDU/CSU]: Sie als Kanzler sind eine Nullnummer!) Die Steuerpläne von CDU und AfD würden ausgerechnet die Allerreichsten am stärksten entlasten. Und einig sind Sie sich auch, dass in Deutschland angeblich viel zu wenig gearbeitet wird und man den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern deshalb mehr Druck machen müsse. (Stephan Brandner [AfD]: So richtig arm war der Olearius aber auch nicht, oder? – Zuruf von der FDP: In welcher Realität lebt dieser Bundeskanzler?) Aber die Bürgerinnen und Bürger können am 23. Februar dafür sorgen, dass es keine Mehrheit gibt für eine solch falsche Politik in Deutschland. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Das machen die aber nicht! – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Also, falscher als Ihre Politik, das geht ja gar nicht!) Die Bürgerinnen und Bürger können dafür sorgen, dass es keine Mehrheit gibt für Schwarz-Blau in unserem Land. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Das ist so unverschämt! – Hermann Gröhe [CDU/CSU]: Sehr peinlich! – Stephan Brandner [AfD]: Blau-Schwarz!) Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir werden aus der demokratischen Mitte heraus für mehr Ordnung und Steuerung und Humanität in der Migrationspolitik sorgen, so wie wir das gemeinsam mit den Ländern in den zurückliegenden Jahren gemacht haben. (Tino Sorge [CDU/CSU]: Weiter so!) Wichtige Vorschläge zur Stärkung der inneren Sicherheit liegen entscheidungsreif hier im Bundestag oder im Bundesrat. (Wilfried Oellers [CDU/CSU]: Ach! – Dr. Mathias Middelberg [CDU/CSU]: Gar nichts haben Sie auf die Kette gekriegt!) Das Gesetz zur Umsetzung der europäischen Asylreform habe ich eben schon erwähnt. Je schneller das kommt, desto besser können sich die Länder darauf vorbereiten. Wir wollen das Bundespolizeigesetz modernisieren; auch das liegt hier im Bundestag. (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Misstrauen gegenüber der Polizei! Das nennen Sie „mehr Sicherheit“?) Es geht darum, der Bundespolizei eine bessere Ermittlungsarbeit zu ermöglichen, auf dem aktuellen Stand der Technik. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Unfug!) Das können wir diese Woche gemeinsam auf den Weg bringen. (Wilfried Oellers [CDU/CSU]: Sie haben es in den letzten drei Jahren nicht geschafft! Drei Jahre hatten Sie Zeit!) Und auch die Gesetzesverschärfungen, die wir nach dem Anschlag von Solingen beschlossen haben, liegen weiter auf dem Tisch. Dazu zählen zum Beispiel neue Befugnisse, auf die unsere Sicherheitsbehörden dringend warten, etwa beim biometrischen Datenabgleich im Internet. Ich habe kein Verständnis dafür, (Stephan Brandner [AfD]: Das glaube ich!) dass diese Änderungen von den unionsgeführten Ländern im Bundesrat weiter blockiert werden. (Dr. Johannes Fechner [SPD]: Ganz genau!) Worauf warten wir denn noch? (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Worauf warten Sie? Sie können den Vermittlungsausschuss anrufen und machen es nicht!) Liebe Kolleginnen und Kollegen, noch ein Wort zum Schluss. (Tino Sorge [CDU/CSU]: Gott sei Dank! – Stephan Brandner [AfD]: Gott sei Dank!) Am Tag nach dem Attentat von Aschaffenburg war ich in Erfurt unterwegs. Am Rande dieser Bürgerveranstaltung ist ein junger Mann auf mich zugekommen und hat zu mir gesagt: Herr Scholz, ich komme aus Afghanistan, genauso wie der Täter von Aschaffenburg, und ich möchte Ihnen und allen Deutschen sagen: Wir sind nicht alle so. (Stephan Brandner [AfD]: Danach waren Sie im Paulanergarten, oder? – Thomas Seitz [fraktionslos]: Paulanergarten!) Was da geschehen ist, das erschüttert mich genauso wie alle anderen hier im Land. Meine Damen und Herren, fast ein Drittel von uns in Deutschland hat eine Migrationsgeschichte. Viele von ihnen haben große Angst, unter Generalverdacht zu geraten. (Zuruf von der SPD: Genau!) Dabei leiden sie unter Hass und Gewalt genauso wie alle anderen von uns. (Beatrix von Storch [AfD]: Das sind die, die AfD wählen, wenn sie können!) Unter den Opfern von Aschaffenburg waren ein kleiner Junge aus Marokko und ein kleines Mädchen aus Syrien. Und deshalb dürfen wir uns nicht spalten lassen. (Beifall bei der SPD, dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Linken – Friedrich Merz [CDU/CSU]: Jetzt müssen Sie noch mal über Respekt reden! Nehmen Sie doch mal das Wort „Respekt“ dazu! – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Und die Angehörigen sind fassungslos! – Dr. Malte Kaufmann [AfD]: Sie spalten doch die ganze Zeit! – Marc Bernhard [AfD]: Das ist Ihre Verantwortung, dass das passiert!) Maximale Konsequenz (Dorothee Bär [CDU/CSU]: In was denn?) gegenüber denjenigen, die unser Land und unseren Schutz ausnutzen, ohne den Rechtsstaat aufzugeben, (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Haltet den Dieb!) und zugleich keinen Fußbreit denen, die Hass und Hetze säen, (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Machen Sie doch gerade!) das ist der richtige Kurs für unser Land. (Anhaltender Beifall bei der SPD – Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Eine moralische Bankrotterklärung des Bundeskanzlers! Das war mal nix!) Präsidentin Bärbel Bas: Ich eröffne nun die Aussprache, und zuerst hat das Wort für die CDU/CSU-Fraktion Friedrich Merz. (Beifall bei der CDU/CSU) Friedrich Merz (CDU/CSU): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Erlauben Sie auch mir eine Vorbemerkung zu der Gedenkstunde, die wir heute über die Mittagszeit hatten, und eine Erinnerung an die Rede von Roman Schwarzman, die uns ja alle sehr bewegt hat. Ich will es einfach an die Adresse dieser Fraktion hier rechts sagen und an Ihre, Herr Gauland: Das war Ihr Fliegenschiss, von dem Sie vor Jahr und Tag gesprochen haben. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Stephan Brandner [AfD]: Er hat nicht „Fliegenschiss“ gesagt! Herr Gauland hat nie „Fliegenschiss“ gesagt! Ihre Rede ist ein Fliegenschiss! – Tino Chrupalla [AfD]: Sie wissen nicht mal, was er gesagt hat! – Weiterer Zuruf von der AfD: So was will Kanzler werden!) Meine Damen und Herren, vier Tage vor dem letzten Weihnachtsfest rast ein seit Jahren behördenbekannter Mann aus Saudi-Arabien mit einem geliehenen Auto durch einen Weihnachtsmarkt in Magdeburg und tötet dabei sechs Menschen. Über 300 werden zum Teil schwer verletzt. Viele von den verletzten Kindern, Heranwachsenden, Männern und Frauen jeden Alters werden nie wieder ein uneingeschränkt normales Leben führen können. Und heute vor einer Woche werden ein kleines Kind aus einer Kindergartengruppe und ein zufällig anwesender Mann, der den Kindern helfen wollte, von einem ebenfalls behördenbekannten Afghanen erstochen. Ein weiteres Kind und ein weiterer Mann, der gleichfalls zu Hilfe geeilt war, erleiden durch den Angreifer schwere Verletzungen. Wir haben auch hier im Deutschen Bundestag den Opfern und ihren Angehörigen unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme ausgedrückt. (Stephan Brandner [AfD]: Ihre Brandmaueropfer, Herr Merz!) Ich will es sehr deutlich sagen: Wenn unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme wirklich ernst gemeint sein sollen, wenn Mitgefühl und Anteilnahme nach solchen Anschlägen nicht immer mehr zum politischen Ritual verkommen sollen, dann müssen spätestens nach Magdeburg und nach Aschaffenburg jetzt endlich wirksame Entscheidungen gegen den Zustrom illegaler Flüchtlinge nach Deutschland und gegen den illegalen Aufenthalt der Flüchtlinge in Deutschland getroffen werden. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und des Abg. Johannes Huber [fraktionslos] – Stephan Brandner [AfD]: Die hätten vorher passieren müssen, Herr Merz! Und Sie haben sich verweigert! Die Menschen würden alle noch leben, wenn Sie Ihre Brandmauer nicht errichtet hätten! – Zuruf von der SPD) Wir haben in Deutschland ein massives Problem mit der Ausländerkriminalität, vor allem unter den Asylbewerbern. Dieser Hinweis auf die Asylbewerber ist mir besonders wichtig, meine Damen und Herren. Denn wir haben zugleich eine große Zahl von Menschen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland zum Teil seit Jahrzehnten leben, in zweiter, dritter und vierter Generation. Diese Menschen sind Teil unseres Landes. Es sind Menschen, die Deutsche sind, die mit uns leben und arbeiten, die Familien haben und ohne die unser Land einfach nicht bestehen könnte. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP – Zuruf von der SPD: Hört! Hört!) Es sind Menschen, die einen Anspruch darauf haben, dass sie nicht in einem Atemzug mit den straffälligen Asylbewerbern genannt werden. Es sind Menschen, die sich zum Teil sogar für eine sehr viel härtere Asyl- und Einwanderungspolitik einsetzen, (Stephan Brandner [AfD]: … und deshalb AfD wählen!) weil sie vielleicht noch klarer sehen, welche Probleme wir in unserem Land haben, weil sie selbst mittlerweile zur Zielscheibe des Hasses und der Gewalt werden, eines Hasses und einer Gewalt, die vor allem aus rechtsradikalen Kreisen geschürt wird, (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Dazu gehören Sie ja jetzt neuerdings auch!) die mit der AfD auch hier im Deutschen Bundestag mittlerweile ihren Platz eingenommen haben. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Stephan Brandner [AfD]: Ihre Brandmauertoten! – Weiterer Zuruf von der AfD) Herr Bundeskanzler, Sie geben heute nun bereits zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit eine Regierungserklärung ab zu den tödlichen Angriffen der letzten Monate. Sie haben, wie wir das von Ihnen kennen, in großen Worten gelobt, was Sie alles in den letzten Jahren getan haben, und haben die ungelösten Probleme ganz überwiegend bei einem Vollzugsdefizit der Länderbehörden gesehen. Herr Bundeskanzler, der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge hat heute Morgen letztmalig – nicht zum ersten Mal, aber heute Morgen erneut – im Innenausschuss des Deutschen Bundestages eine Überlastungsanzeige abgegeben, von einem Amt, dem Sie in Ihrem Haushaltsentwurf für das Jahr 2025 10 Prozent der Mittel kürzen wollten. (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU) Glauben Sie im Ernst, dass wir ein Vollzugsdefizit haben, und alles andere, was Sie bis jetzt gemacht haben, ist in Ordnung? Ich will Ihnen ein weiteres Beispiel nennen. Sie haben mit den Ministerpräsidenten mehrfach getagt, intensiv beraten, einvernehmliche Vorschläge gemacht. Darunter war die Einführung einer bundesweit einheitlichen Bezahlkarte für die Asylbewerber. Diese Verabredung steht bis zum heutigen Tag nicht im Asylbewerberleistungsgesetz. (Canan Bayram [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Muss sie ja auch nicht!) Einige Länder haben sie für sich eingeführt, zum Beispiel der von Ihnen hier so kritisierte Freistaat Bayern. In Bayern organisieren die Grünen (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Ja! Missbrauch!) den systematischen Missbrauch dieser Karte, indem sie Warengutscheine einkaufen lassen und diese Warengutscheine in den Kreisgeschäftsstellen der Grünen gegen Bargeld eintauschen, meine Damen und Herren. Das ist der Erfolg Ihrer Politik mit den Ministerpräsidenten in Deutschland. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der AfD und der Abg. Joana Cotar [fraktionslos] und Johannes Huber [fraktionslos]) Sie beklagen, dass die Länder Ihnen bisher die Zustimmung für ein Sicherheitspaket im letzten Jahr nicht gegeben haben. Herr Bundeskanzler, dieses Sicherheitspaket kam schon ohnehin abgespeckt aus dem Deutschen Bundestag heraus, weil Sie in Ihren eigenen Fraktionen nicht durchsetzen konnten, was Sie vorher im Kabinett beschlossen haben. (Beatrix von Storch [AfD]: Und Sie werden das mit denen da regeln, ne?) Jetzt haben Sie im Bundesrat noch nicht einmal den Vermittlungsausschuss angerufen, weil Sie befürchten, dass ein verbessertes Ergebnis aus dem Vermittlungsausschuss erneut die Zustimmung Ihrer Fraktionen, vor allen Dingen der Sozialdemokraten und der Grünen, nicht finden wird. (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Genau so ist es! – Andrea Lindholz [CDU/CSU]: Genau! Genau! So ist es!) Herr Bundeskanzler, es ist zu einfach – um nicht zu sagen: sehr billig –, hier den Vollzug bei den Behörden als das eigentliche Problem anzusehen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP) Nun unterstellen Sie mir, ich machte hier rechtswidrige Vorschläge. Das ist ein ernstzunehmender Vorwurf, (Dr. Daniela De Ridder [SPD]: Und der stimmt!) und ich nehme diesen Vorwurf ernst. Bevor ich darauf zu sprechen komme, möchte ich Ihnen aber auch noch einen Satz sagen. Hier zu beklagen, dass die Rechtslage so sei, wie sie ist, ist doch nicht die Aufgabe des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Ja! Aber wirklich!) Sie sind doch nicht der oberste Notar dieser Republik, Sie sind der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Und wenn die Gesetze nicht ausreichend sind, dann müssen Sie Vorschläge machen, die Gesetze zu ändern, und doch nicht erklären, was alles mit den bestehenden Gesetzen angeblich nicht geht. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP sowie bei Abgeordneten der AfD und der Abg. Joana Cotar [fraktionslos] und Johannes Huber [fraktionslos]) Unser wichtigster Vorschlag, mein wichtigster Vorschlag ist, jetzt endlich Grenzkontrollen dauerhaft durchzuführen und Zurückweisungen zu ermöglichen. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Das ist unser Vorschlag!) Meine Damen und Herren, dieser Vorschlag ist, nachdem die gesamte europäische Einwanderungs- und Asylpolitik dysfunktional geworden ist – und sie ist dysfunktional –, ein Vorschlag, der schon nach einfachem europäischen Recht zulässig ist. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Das haben wir 2017 schon gefordert!) Ich stelle Ihnen mal die Frage: Was machen Dänemark, Schweden, Finnland, Italien, die Niederlande, viele andere Länder in der Europäischen Union denn anders, als ich es hier vorschlage? (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der AfD und der Abg. Joana Cotar [fraktionslos] und Johannes Huber [fraktionslos]) Diese Länder sind in derselben Europäischen Union wie wir. Nun zur Inanspruchnahme des Artikels 72 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Professor Hans-Jürgen Papier, und mehrere ehemalige Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichtes sagen Ihnen: Die Anwendung dieses Artikels ist nicht nur möglich, sie ist geboten. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP) Dieser Artikel eröffnet dem nationalen Recht den Vorrang bei einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Und jetzt will ich Sie einmal fragen: Was muss eigentlich in Deutschland noch passieren? Wie viele Menschen müssen noch ermordet werden? (Beatrix von Storch [AfD]: Sie wollten nicht mal darüber reden im Wahlkampf!) Wie viele Kinder müssen noch Opfer solcher Gewalttaten werden, bevor Sie auch der Meinung sind, dass es sich hier um eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung handelt? Was muss eigentlich noch geschehen? (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der AfD und der Abg. Joana Cotar [fraktionslos] und Johannes Huber [fraktionslos] – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Warum haben Sie das denn nicht vorher gemacht?) Im Übrigen: Ihr Hinweis auf das deutsche Asylrecht trifft mittlerweile nur noch auf weniger als 3 Prozent der Asylbewerber zu. (Dr. Alice Weidel [AfD]: Mittlerweile? Von Anfang an!) Zu Ihrer Erinnerung: Im Jahr 1993 ist das Grundgesetz – einvernehmlich zwischen den Sozialdemokraten und meiner Fraktion – geändert worden, und zwar mit einer Bestimmung genau in Artikel 16a Absatz 2 des Grundgesetzes, (Stephan Brandner [AfD]: Wusste das Frau Merkel auch?) der seitdem ausdrücklich regelt, dass diejenigen, die aus einem Mitgliedsland der Europäischen Union kommen oder aus einem Land, in dem die Europäische Menschenrechtskonvention gilt, keinen Anspruch haben, das deutsche Grundrecht auf Asyl in Anspruch zu nehmen. (Beatrix von Storch [AfD]: Sensationell! Das gilt seit 2015! – Weiterer Zuruf von der AfD: Das hat aber schon vor zehn Jahren gegolten!) Das trifft für alle zu, die auf dem Landweg nach Deutschland kommen, für ausnahmslos alle, meine Damen und Herren. Wo liegt in dem, was ich Ihnen hier vorschlage, der Verstoß gegen das deutsche Grundrecht auf Asyl? (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und des Abg. Johannes Huber [fraktionslos]) Meine Damen und Herren, lassen Sie mich einige wenige Bemerkungen zu unserem Gesetzentwurf machen, der hier am Freitag zur Abstimmung stehen wird. Dieser Gesetzentwurf wird seit September im Deutschen Bundestag beraten. Das ist nichts, was wir Ihnen plötzlich und über Nacht vorgelegt haben. Es ist ein Gesetzentwurf, den wir nach den Anschlägen in Solingen in den Deutschen Bundestag eingebracht haben. Sie haben diesen Gesetzentwurf mit Ihrer damals noch bestehenden Mehrheit am Tag des Auseinanderbrechens der Koalition, am 6. November 2024, im Innenausschuss mehrheitlich abgelehnt. Jetzt will ich Ihnen kurz sagen, was in diesem Gesetzentwurf steht, der am Freitag dieser Woche in zweiter und dritter Lesung zur Abstimmung steht. Es stehen drei Punkte darin: erstens die Wiederaufnahme des Begriffs „Begrenzung“ als Zweck des Aufenthaltsgesetzes; zweitens die Beendigung des Familiennachzuges nur für diejenigen, denen subsidiär Schutz gewährt wird, also für diejenigen, die kein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland haben, und drittens eine Erweiterung der Kompetenzen der Bundespolizei, damit diese mit eigenen Zuständigkeiten für aufenthaltsbeendende Maßnahmen sorgen kann. (Zuruf der Abg. Katja Mast [SPD]) Jetzt stelle ich Ihnen mal die Frage: Was ist daran europarechtswidrig? Was ist daran verfassungswidrig? Und was hält Sie davon ab, diesen drei Vorschlägen am Freitag hier im Deutschen Bundestag zuzustimmen? (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der Abg. Norbert Kleinwächter [AfD], Joana Cotar [fraktionslos] und Johannes Huber [fraktionslos]) Was hält Sie davon ab? Wenn Sie diesen Vorschlägen nicht zustimmen, meine Damen und Herren – Sozialdemokraten, Grüne, FDP –, dann dokumentieren Sie am Freitag endgültig, (Nezahat Baradari [SPD]: Haben Sie dem Bundeskanzler nicht zugehört?) dass Sie eine Änderung des Zustroms in die Bundesrepublik Deutschland in Wahrheit nicht wollen. Das ist dann das Ergebnis, das wir am Freitag von Ihnen bekommen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der AfD – Beatrix von Storch [AfD]: Wenn Sie eine Koalition ausschließen, dokumentieren Sie, dass Sie gar nichts ändern wollen!) Und jetzt erlauben Sie mir, meine Damen und Herren, dass ich zum Abschluss noch etwas sehr Persönliches sage. Ich habe das, was ich Ihnen jetzt sage, nach meiner Erinnerung in den über 18 Jahren, die ich diesem Parlament angehöre, von dieser Stelle aus noch nie getan; aber ich sage es Ihnen heute: Ich kann es spätestens nach dem furchtbaren Anschlag in Magdeburg und den tödlichen Messerangriffen in Aschaffenburg persönlich, aber auch als Vorsitzender dieser Bundestagsfraktion mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereinbaren. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Und all die Morde vorher? – Dr. Joe Weingarten [SPD]: Welches Gewissen, wenn Sie mit denen von der AfD zusammenarbeiten? – Weitere Zurufe von der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Stephan Brandner [AfD]: Zehn Jahre das Gegenteil gemacht!) – Vielen Dank für diese Zurufe. Wenn bei dem Wort „Gewissen“ (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Ja, weil es nicht stimmt! Das glaubt Ihnen keiner! Niemand glaubt Ihnen das! – Zurufe von der SPD) solche Reaktionen Ihrerseits erfolgen, dann weiß man, was das Wort „Respekt“ in Ihrer Fraktion und in Ihrer Partei wirklich bedeutet. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der Abg. Joana Cotar [fraktionslos] und Johannes Huber [fraktionslos]) Ich wiederhole: Ich kann es mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren, dass angeblich formale Absprachen mit Ihnen, der SPD und den Grünen, nach dem Auseinanderbrechen der Ampelregierung dazu führen sollen, dass wir hier im Deutschen Bundestag nur die Entscheidungen zur Abstimmung bringen dürfen, die vorher Ihre Zustimmung gefunden haben. (Widerspruch bei der SPD – Saskia Esken [SPD]: Sie haben es hier vorgetragen! – Stephan Brandner [AfD]: Das sind Zufallsmehrheiten!) Nein, meine Damen und Herren, ich sage Ihnen genau das aus genau diesem Grund: (Dr. Joe Weingarten [SPD]: Das war doch Ihr Versprechen! – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich dachte, das war Ihr Wort!) Wir sind es den Menschen in unserem Land und nicht zuletzt den Opfern der Gewalttaten der letzten Monate (Stephan Brandner [AfD]: Jahre! Zehn Jahre!) einfach schuldig, jetzt wirklich jeden Versuch zu unternehmen, (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Warum haben Sie das nicht vorher gemacht?) die illegale Migration zu begrenzen, die ausreisepflichtigen Asylbewerber in Gewahrsam zu nehmen und endlich abzuschieben, meine Damen und Herren. Wir sind es den Menschen schuldig. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Warum vier Wochen vor der Wahl?) Ich bedauere, Herr Bundeskanzler, dass alle Versuche, mit Ihrer Koalition hier zu gemeinsamen Lösungen zu kommen, in den letzten drei Jahren gescheitert sind. (Dirk Wiese [SPD]: Sie sind doch vom Tisch aufgestanden!) Es liegt in dieser Woche daher letztmalig in dieser Wahlperiode allein bei Ihnen, den Sozialdemokraten und den Grünen, ob es für unsere Vorschläge in der Mitte des Deutschen Bundestages noch eine parlamentarische Mehrheit gibt oder nicht. (Stephan Brandner [AfD]: Sie sind keine Mitte, Sie sind ganz unten, Herr Merz! – Saskia Esken [SPD]: Sie sind doch aufgestanden in den Verhandlungen!) Es ist Ihre Entscheidung, meine Damen und Herren. Wir haben – das sollte klar werden – mit der AfD im Deutschen Bundestag keine Mehrheit. Wir haben sie nicht. (Zuruf der Abg. Beatrix von Storch [AfD]) Es müssen schon andere dazukommen. Es kann sein, dass die AfD hier im Deutschen Bundestag am Freitag erstmalig die Mehrheit für ein notwendiges Gesetz ermöglicht. (Dr. Wiebke Esdar [SPD]: Das ist Ihre Verantwortung! – Katharina Dröge [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Das ist Ihre Entscheidung, ganz allein Ihre Entscheidung! – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ihre Verantwortung!) Die Bilder, die wir gegebenenfalls von jubelnden und feixenden AfD-Abgeordneten sehen werden, werden unerträglich sein, und der Gedanke daran bereitet mir schon jetzt größtes Unbehagen. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Sie haben Ihre Anträge von uns abgeschrieben! – Stephan Brandner [AfD]: Zum Haareraufen bei Ihnen, oder?) Aber, meine Damen und Herren, vor die Wahl gestellt, weiter ohnmächtig zuzusehen, wie die Menschen in unserem Land bedroht, verletzt und ermordet werden, (Saskia Esken [SPD]: Hätten Sie verhandelt, Herr Merz!) vor die Wahl gestellt, der rot-grünen Minderheit hier im Deutschen Bundestag weiterhin die Deutungs- und Entscheidungshoheit in der Asyl- und Einwanderungspolitik zu überlassen (Zuruf des Abg. Dr. Joe Weingarten [SPD]) oder jetzt aufrechten Ganges das zu tun, was unabweisbar in der Sache notwendig ist, vor diese Wahl gestellt, entscheide ich mich und entscheiden wir uns für diesen letztgenannten Weg. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der AfD und der Abg. Joana Cotar [fraktionslos]) Ohne Zweifel, meine Damen und Herren: Die Demokratie ist in Gefahr, (Christian Schreider [SPD]: Richtig, durch Sie! – Weitere Zurufe von der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) wenn Radikale an die Macht kommen. Deshalb werden wir und deshalb werde ich alles tun, um genau das zu verhindern. (Zuruf der Abg. Dr. Daniela De Ridder [SPD] – Weiterer Zuruf von der SPD: Brandstifter!) Die Vermutungen und die Spekulationen, die Sie, Herr Bundeskanzler, hier angestellt haben – Sie kennen mich gut genug –, sind niederträchtig, und sie sind infam. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP) Ich werde alles tun, um zu verhindern, dass es zu dem kommt, was Sie hier gerade gesagt haben. (Zuruf von der SPD: Das glaubt Ihnen niemand mehr! – Saskia Esken [SPD]: Immer wieder sind Sie aufgestanden in den Verhandlungen! – Gegenruf des Abg. Thorsten Frei [CDU/CSU]: So ein Quatsch! Sie waren doch gar nicht dabei!) Ich füge einen zweiten Satz hinzu, meine Damen und Herren: Die Demokratie gerät auch in Gefahr, wenn eine gesellschaftliche und politische Minderheit – und Sie, SPD und Grüne, sind eine kleiner werdende gesellschaftliche und politische Minderheit – (Beifall bei der CDU/CSU – Zuruf von der SPD: Welche Arroganz!) die Radikalen als Werkzeug benutzt, um den Willen der Mehrheit der Bevölkerung dauerhaft zu ignorieren. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP und der AfD und des Abg. Johannes Huber [fraktionslos] – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Was für ein Demokratieverständnis! Ich bin entsetzt!) Deshalb lassen wir uns von Ihnen, von SPD und Grünen, nicht mehr sagen, was wir zu tun und was wir nicht zu tun haben. Auch Sie haben am Freitag die Wahl. Sie können Ihre Entscheidung treffen. Und möglicherweise wird jetzt auch ohne Sie und in der Sache trotzdem richtig entschieden. (Dr. Joe Weingarten [SPD]: Gemeinsam mit den Rechten! – Beatrix von Storch [AfD]: In der Sache richtig! Darum geht es, Herr Merz!) Um es deutlich zu sagen: Eine richtige Entscheidung wird nicht dadurch falsch, dass die Falschen zustimmen. Sie bleibt richtig. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP) Ziehen Sie von den Grünen und der SPD daraus nicht die falschen Rückschlüsse, auch wenn Sie jetzt in bewährter Weise versuchen werden, in diesem Wahlkampf – und es geht ja schon los – gegen mich persönlich auszuteilen. (Zurufe von der SPD: Oh!) Ich kann das gut aushalten. (Dr. Joe Weingarten [SPD]: Ja, das merken wir!) Selbst aus der Mitte dieser Bundesregierung wird zum wiederholten Mal von einem Ihrer Ressortminister, Herr Bundeskanzler, die Nazikeule gegen mich geschwungen. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Ja, unmöglich! – Stephan Brandner [AfD]: Ist ja ganz was Schlimmes!) Beim ersten Mal habe ich die Entschuldigung angenommen, beim zweiten Mal nicht mehr. An dieser Stelle ist jede Konversation beendet, Herr Lauterbach, um Ihnen das hier sehr klar und sehr deutlich zu sagen. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP) Ich werde mich von diesen Angriffen nicht beirren lassen, und ich werde allen Versuchen, die Sie da unternehmen, entschieden widersprechen. Damit weiß ich mich einig mit der großen Mehrheit der Bevölkerung, übrigens auch mit der Mehrheit der sozialdemokratischen Wählerinnen und Wähler. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Absolut! – Dr. Joe Weingarten [SPD]: Was für ein arroganter Vogel! Ehrlich!) Stellen Sie sich eigentlich mal die Frage, warum Sie bei der Bundestagswahl im Jahr 2025 im Ruhrgebiet und in Nordhessen Wahlkreise an die AfD verlieren werden? Stellen Sie sich hin wieder mal die Frage, warum das so ist, meine Damen und Herren von den Sozialdemokraten? (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD) Egal was Sie tun, ich will es nur noch einmal sagen: Ich werde nach der Bundestagswahl alles dafür tun, (Stephan Brandner [AfD]: Sagen Sie was zu den Wahlkreisen in Thüringen oder in Sachsen!) dass wir nie wieder in eine solche Lage kommen, wie wir sie heute zu meinem allergrößten Bedauern hier im Deutschen Bundestag diskutieren müssen. Ich danke Ihnen. (Anhaltender Beifall bei der CDU/CSU – Beifall bei Abgeordneten der FDP) Präsidentin Bärbel Bas: Als Nächster hat das Wort für die Bundesregierung der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Dr. Robert Habeck. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Stephan Brandner [AfD]: Und jetzt zum Klimaschutz! Da bin ich ganz gespannt!) Dr. Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz: Vielen Dank. – Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Politische Schicksalstage erkennt man meistens im Nachhinein. Erst im Rückblick der Geschichte wird manchmal deutlich, welche Debatten und welche Entscheidungen zu welchen Konsequenzen geführt haben. (Beatrix von Storch [AfD]: Wahlkampffotos in Auschwitz zum Beispiel!) Das gilt nicht für diese Debatte. Das gilt nicht für diese Woche. Das gilt nicht für diese Tage. Ich glaube, jeder spürt es hier im Plenarsaal des Deutschen Bundestages und in den Debatten auf der Straße, (Stephan Brandner [AfD]: Und am Küchentisch!) dass wir hier nicht irgendeine Sachfrage entscheiden oder diskutieren, sondern die grundsätzliche Ausrichtung der Politik, der politischen Kultur, dass das, was wir demokratische Mitte in Deutschland nennen, (Stephan Brandner [AfD]: Aber nur Sie!) hier infrage steht, verhandelt und abgestimmt wird. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Sehr geehrte Damen und Herren, weil das so ist, muss man genau hinhören, welche Worte gesagt werden. Und ich werde darauf nachher noch mal im Gang der Argumentation zurückkommen. Lieber Herr Merz, ich glaube Ihnen die Betroffenheit, das Engagement und den Einsatz für Sicherheit in Deutschland. Aber auch der Bundeskanzler steht nicht über Recht und Gesetz in Deutschland und muss sich an Recht halten. (Stephan Brandner [AfD]: Außer bei Cum-ex!) Auch das Ausweichen auf das Gewissen entbindet nicht von politischer Verantwortung. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD) Ich sage das mit Respekt vor jedem, der sagt: Das ist für mich eine Gewissensentscheidung. – Aber das ist für uns im parlamentarischen Raum der Grund, warum nicht weiter diskutiert wird, weil Menschen zu bestimmten Einstellungen zu Leib und Leben eine so fundamentale moralische Position haben, dass sie sich jeder politischen Argumentation entzieht. Und das respektiere ich natürlich. Aber es heißt auch, dass für sie dann das Argument der politischen Analyse an der Stelle nicht mehr gilt. Und das kann ich für mich nicht akzeptieren, weil die Entscheidungen hier so gewichtig sind. (Stephan Brandner [AfD]: Das interessiert aber niemanden, Herr Habeck, was Sie da akzeptieren oder nicht!) Deswegen nehme ich es zur Kenntnis, aber damit entziehen Sie Ihre Argumente der politischen Debatte. Und das halte ich für falsch an dieser Stelle. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Ich will drittens sagen, dass das Argument, das so nebenbei vorgetragen wurde mit Blick auf die noch regierungstragenden Fraktionen – dass das eine politische Minderheit ist –, (Stephan Brandner [AfD]: Das ist die harte Wahrheit!) befürchte ich, uns an irgendeiner Stelle demnächst wieder begegnen wird mit der Begründung, dass die politische Mehrheit der Bevölkerung dann auch in der Regierung abgebildet wird. Ich will nicht zu Verschwörungstheorien neigen (Dr. Alice Weidel [AfD]: Ach!) und greifen. Aber dieses Argument, das ich in verschiedenen Formulierungen in den letzten Tagen und Wochen auch aus den Reihen der CDU immer wieder gehört habe, dass jetzt Mehrheit wird, was die Mehrheit im Volk ist, das schließt die AfD mit ein, sehr geehrte Damen und Herren. Das schließt die AfD mit ein! (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Natürlich! – Weitere Zurufe von der AfD) Ich will das alles nicht wirklich glauben. Ja, aber das ist der eigentliche Punkt der Debatte. Dass wir unterschiedliche Auffassungen haben bei politischen Inhalten, ist ja jetzt kein Wunder. Das, was hier heute diskutiert wird, ist: Stimmt die Union – und die FDP – mit der AfD in so einer entscheidenden und wichtigen Frage gemeinsam ab, und wird sie am Freitag gemeinsam abstimmen? Und wenn sie in dieser so wichtigen Frage mit der AfD gemeinsam abstimmt: Bei welcher Frage soll sie denn dann bitte nicht mehr mit der AfD gemeinsam abstimmen? (Lebhafter Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD – Beatrix von Storch [AfD]: Das ist richtig!) Sehr geehrte Damen und Herren, Sicherheit ist die Bedingung für Freiheit. Und jenseits von unserer Debatte hier müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Sicherheit bedroht wird, dass es hinter den verschiedenen Mordanschlägen von Mannheim, von Solingen, von Magdeburg, von Aschaffenburg möglicherweise Muster gibt, (Stephan Brandner [AfD]: Ach! Welche denn? Klären Sie uns mal auf! – Beatrix von Storch [AfD]: Es sind immer Männer!) Muster, die erkannt werden und dann auch geahndet werden müssen. Ein kleiner Junge marokkanischer Herkunft und ein deutscher Familienvater, der sich in den Weg gestellt hat, sind erstochen worden. Ein syrisches Mädchen und ein deutscher Rentner sind schwer verletzt worden. Wir müssen also – ich gehe gleich darauf ein – die Frage der Erhöhung der Sicherheit wieder und wieder aufrufen. Bei alldem, was in der Vergangenheit getan wurde (Stephan Brandner [AfD]: Sie sollen Antworten geben, Herr Habeck, keine Fragen aufrufen!) – ich gebe Ihnen gleich Antworten –, müssen wir das tun. Aber diese Schicksalstage fragen nicht nur danach, was wir tun oder mit wem wir es möglicherweise tun, sondern auch, wie wir die Debatte führen. Und wie muss in den Ohren der Eltern des erstochenen marokkanischen Jungen, wie muss in den Ohren der Eltern des syrischen Mädchens oder wie muss in den Ohren der Pflegerin, die nach Magdeburg eingegriffen hat, die Verletzte betreut hat und danach rassistisch beleidigt und geschlagen wurde, diese Remigrations- und Rassismussprache der AfD klingen? Auch diese Menschen haben Ohren und hören, was passiert. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der Linken) Herr Merz und FDP, stimmen Sie in dieser entscheidenden Frage nicht mit denen ab, die Rassismus zum Programm machen! (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Beatrix von Storch [AfD]: Jetzt hören Sie auf zu heulen!) Es entkräftet alle Ihre Argumente, wenn Sie an dieser Stelle mit Rassisten gemeinsam abstimmen. (Zuruf der Abg. Beatrix von Storch [AfD]) Es ist nicht nötig, (Jens Spahn [CDU/CSU]: Was ist denn eure Schlussfolgerung?) und es ist auch geboten, es nicht zu tun. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD) Was wir tun sollten, sehr geehrte Damen und Herren, ist tatsächlich: in der Umsetzung stärker und schärfer werden. Das schließt natürlich auch gesetzliche Änderungen mit ein. (Jens Spahn [CDU/CSU]: Welche?) Lassen Sie mich kurz mit ein paar Punkten beginnen – die Liste ist natürlich nicht abschließend –: Wir haben in Deutschland 170 000 nicht vollstreckte Haftbefehle – 37 000 davon in Bayern, 14 000 davon sind gegenüber Gewalttätern oder Straftätern, die Gewaltverbrechen begangen haben. Eine Vollstreckungsoffensive würde das Land sofort sicherer machen. Es ist bisher nicht gelungen, diese Umsetzung zu tun. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Wie denn? Mit wem denn? – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Sie machen doch dauernd Demonstrationen gegen Abschiebungen! Eine Demo nach der nächsten von den Grünen! – Stephan Brandner [AfD]: Sie hatten drei Jahre Zeit!) Nichtdeutsche Gefährder sollten zügig und prioritär abgeschoben werden, und die deutschen Gefährder sollten engmaschig überwacht werden. Dass die Behörden eine Kooperationspflicht bekommen, dass sie also miteinander ihre Daten austauschen müssen, scheint mir nach Magdeburg dringend geboten zu sein. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Dass wir die Gefährderpotenziale früher erkennen, dass wir also psychische Profile erstellen, wenn wir bei den Menschen, die zu uns kommen, Gesundheitstests machen, ist ebenfalls eine naheliegende Konsequenz, die die Gewerkschaft der Polizei vorgeschlagen hat. Dass wir dem Sicherheitspaket, wie es vorliegt, zustimmen sollten, hat der Bundeskanzler bereits gesagt. Die automatisierte Datenanalyse und der biometrische Abgleich wären dann schneller möglich. Dass wir Europarecht umsetzen müssen, Europarecht durchsetzen müssen, ist ebenfalls richtig. Das gilt gegenüber den Dublin-Ländern, die dann die Menschen, die zu uns gekommen sind, aufnehmen müssen. Es gilt, GEAS aufzusetzen und dann zu verabschieden. Und es gilt auch, dass wir außerhalb von Europa Migrationsabkommen schließen, um die Menschen wieder in ihre Heimatländer zurückzubringen. (Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Wir haben also eine Reihe von Dingen zu tun, die dann auch getan werden müssen. Aber: Europarecht umsetzen, diese Forderung kann man nur erheben, wenn man sich an Europarecht hält. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Man kann es auch ändern!) Wenn man das Europarecht zerstört, dann wird man dort keine Alliierten mehr finden. Ich sage dies in dieser Woche noch einmal – ich habe es wiederholt gesagt – mit großer Dringlichkeit: Wir sind nicht alleine auf der Welt. Während wir hier diesen Bundestagswahlkampf und diese Debatte führen, warten die anderen nicht auf uns. Und man darf unterstellen, dass es die US-Administration mit Donald Trump, China und erst recht natürlich Russland nicht gut mit Europa meinen. Spätestens, wenn es um Zölle geht, wird Deutschland darauf angewiesen sein, dass es eine europäische Solidarität gibt; denn wir werden ja die Hauptbetroffenen sein. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Solidarität ist aber keine Einbahnstraße. Solidarität bedeutet, dass wir uns miteinander abstimmen und nicht Wildwest aus Deutschland heraus nach Europa bringen. Wo wir beim Abstimmen sind: Lieber Herr Merz, Sie kritisieren manchmal den Bundeskanzler dafür, dass er zu wenig mit seinen Partnern redet. Das ist gar nicht der Punkt der Debatte: Aber haben Sie eigentlich mal mit Ihren Parteifreunden in der Regierung geredet, (Zuruf des Abg. Friedrich Merz [CDU/CSU]) mit den Österreichern, mit den Griechen? Als ich mit ihnen geredet habe, haben sie gesagt: Macht es bloß nicht! (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Sie waren ja noch nie in Brüssel, Herr Habeck!) Damit bin ich bei dem Hauptpunkt dieser Debatte. Herr Merz, Sie haben gesagt, Sie gucken jetzt nicht mehr links und rechts, Sie gucken nur noch geradeaus. (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Genau so!) Unabhängig davon, dass man, glaube ich, in einem Auto, wo der Fahrer nicht mehr rechts und links guckt, nicht gerne Beifahrer sein möchte, (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Oijoijoi!) weise ich darauf hin, dass Sie zumindest in den Rückspiegel gucken und sich umdrehen sollten. Ein kleiner Schulterblick würde an dieser Stelle wahrscheinlich schon helfen. (Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Deswegen: Auch wenn Sie es eben gerade einkassiert haben mit Verweis auf Ihr Gewissen, was ja – ich sagte es schon – immer bedeutet, dass man die politische Debatte nicht mehr weiterführen will – (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Natürlich! Wer sagt das denn?) eine Gewissensentscheidung ist ja der politischen Argumentation entzogen –, möchte ich diesen Schulterblick mit Ihnen einmal wagen; denn es war weise gesprochen. Sie haben hier im Deutschen Bundestag gesagt – ich zitiere mit Erlaubnis der Präsidentin –, dass „weder bei der Bestimmung der Tagesordnung noch bei den Abstimmungen in der Sache hier im Haus auch nur ein einziges Mal eine zufällige oder tatsächlich herbeigeführte Mehrheit mit denen da von der AfD zustande kommt. Diese Verabredung“ – so Herr Merz weiter – „möchte ich Ihnen ausdrücklich vorschlagen … Denn das hätten diese Damen und Herren von rechts außen doch gerne, dass sie plötzlich die Mehrheiten besorgen …“ (Zuruf der Abg. Beatrix von Storch [AfD]) Das haben Sie hier im Deutschen Bundestag gesagt, und es ist richtig gesprochen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD) Sie sagten ebenfalls, dass die AfD wie eine Natter ist, die sich um den Hals der Union legt. (Stephan Brandner [AfD]: Was?) Ich glaube, es ist eher eine Viper, eine Giftschlange: Das Gift träufelt langsam ein. In der Sache allerdings – und das ist das, was hier zur Abstimmung steht; deswegen mag es kein Zufall sein, dass Sie diese Mehrheit nur mit der AfD bekommen – (Zuruf des Abg. Jürgen Braun [AfD]) folgen Sie einer Logik, die Recht brechen will, um Recht zu verändern: das Europarecht und das deutsche Grundgesetz. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wenn wir als potenzielle Regierung oder als Deutscher Bundestag aber so mit dem Rechtsstaat umgehen, dass wir Recht brechen, um Recht zu verändern, dann stellen wir uns über den Rechtsstaat. (Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der SPD – Alexander Hoffmann [CDU/CSU]: Das ist doch falsch, was Sie erzählen!) Das sage ich für meine Fraktion, das sage ich für mich persönlich. Das ist der steile Weg in den Abgrund. Diesen Weg sollten wir nicht gehen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD) Liebe FDP, ich möchte ein Zitat von Marco Buschmann vorlesen, den ich persönlich und als Kollegen immer sehr geschätzt habe. Wir hatten diese Debatte ja schon einmal. Lieber Marco Buschmann, ich darf zitieren, was Sie damals öffentlich gesagt haben. Sie haben gesagt, persönlich-politisch hätten Sie eine Vorliebe für das, was die Union jetzt zur Abstimmung stellt. Aber Sie sagten dann – Zitat des ehemaligen Justizministers –: „Rechtlich haben deutsche Gerichte aber seit 2019 immer wieder entschieden, dass das nicht zulässig sei. … Daher halte ich eine völker- und europarechtliche Änderung der Rechtslage für zwingend.“ Darüber kann man in der Sache streiten, aber die Position ist ja richtig. Sie als FDP können doch heute nicht – wenn Ihr ehemaliger Justizminister sagt, dass die Gerichte schon dagegen geurteilt haben – sich über die Gerichtsentscheidungen wissentlich hinwegsetzen. Das ist doch nicht richtig. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD – Christian Dürr [FDP]: Haben Sie das Zitat verstanden, Herr Habeck?) Sehr geehrte Damen und Herren, Schicksalstage erkennt man manchmal erst im Rückblick. (Stephan Brandner [AfD]: Das sagten Sie schon! – Dr. Alice Weidel [AfD]: Das haben Sie schon gesagt!) Dies ist so ein Schicksalstag heute, (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Er hat doch gerade gesagt, es ist keiner, am Anfang der Rede! – Zuruf des Abg. Stephan Brandner [AfD]) und ich hatte gehofft, dass ich das noch einmal begründen kann. (Beatrix von Storch [AfD]: Sie können ja zustimmen!) Heute steht mehr zur Debatte als eine Sachentscheidung. Heute steht zum ersten Mal an, (Dr. Bernd Baumann [AfD]: … das Ende der links-grünen Dominanz in Deutschland! – Dorothee Bär [CDU/CSU]: Nein, es geht nur um Sachentscheidungen! Nur um Sachentscheidungen!) ob aus der parlamentarischen Mitte heraus ein Bruch mit der Tradition dieser Republik passiert, weil Union und möglicherweise FDP unnötigerweise und (Dorothee Bär [CDU/CSU]: … weil die Grünen feige sind!) aus meiner Sicht falsch argumentierend ein Bündnis mit den Rechtspopulisten hier im Parlament eingehen. (Zuruf des Abg. Alexander Hoffmann [CDU/CSU]) Sie können doch nicht mit den Russlandfreunden und den Europaverächtern einen Europarechtsbruch durchführen. Ich bitte Sie noch einmal herzlich, das heute nicht zu tun. (Anhaltender Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Sie verhindern alles, was notwendig ist! Alles! Ihre Partei! – Zuruf der Abg. Dorothee Bär [CDU/CSU]) Präsidentin Bärbel Bas: Als Nächster hat das Wort für die FDP-Fraktion Christian Lindner. (Beifall bei der FDP) Christian Lindner (FDP): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Diese Debatte heute hat eine große Bedeutung, wie verschiedentlich schon gesagt worden ist. Diese Debatte entscheidet aber nicht über unsere politische Kultur. (Zurufe von der SPD: Oh!) Über unsere politische Kultur entscheidet der Umgang mit dem Thema dieser Debatte. (Beifall bei der FDP) Der Bundeskanzler hat über Europa gesprochen. Der Bundeskanzler hat den Blick nach Österreich gerichtet, wo jetzt eine blau-schwarze Koalition gebildet wird. (Stephan Brandner [AfD]: Das hört sich nicht schlecht an!) Das darf es in Deutschland niemals geben; denn dadurch droht der Charakter der Demokratie selbst sich zu verändern: (Beatrix von Storch [AfD]: Genau, Österreich ist ja jetzt keine Demokratie mehr, nicht wahr? Ist jetzt eine Diktatur!) von einer liberalen zu einer autoritären Demokratie. (Beifall bei der FDP) Aber wenn wir den Blick auf Europa richten, dann nicht nur nach Süden, sondern auch nach Norden. Der Bundeskanzler hat doch gestern die dänische Ministerpräsidentin empfangen, eine sozialdemokratische Parteifreundin. Unsere Nachbarn verfolgen dort eine konsequente Politik der Steuerung und Begrenzung von Migration. (Stephan Brandner [AfD]: Das ist vernünftig! – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: 67 Kilometer Grenze! Möchte Herr Lindner das vergleichen mit Deutschland?) Dennoch würde niemand bezweifeln, dass unsere Nachbarn ein liberales und weltoffenes Land sind. Dort regieren nicht Rechtspopulisten, Herr Bundeskanzler, dort regiert eine sozialliberale Regierung. Die dänischen Sozialdemokraten haben eine Wahl nach der anderen an die Rechten verloren, und dann haben sie sich auf ihre Wähler zubewegt – mit Erfolg. Die Migrationsfrage spaltet die dänische Gesellschaft nicht mehr, und die Rechten sind dort an der Stelle, wo sie hingehören, nämlich ganz am Rand. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Liebe Kolleginnen und Kollegen, der Messermord von Aschaffenburg hat uns alle tief erschüttert. Ein kleiner Junge wurde aus dem Leben gerissen. (Stephan Brandner [AfD]: Er wurde ermordet!) Und ein Mann wurde erstochen, weil er heldenhaft zu Hilfe geeilt ist. Aschaffenburg reiht sich leider ein in eine Reihe von entsetzlichen Ereignissen, und zu oft gibt es ein Muster aus Herkunft, früherer Auffälligkeit und nicht vollzogener Ausreisepflicht. (Tino Chrupalla [AfD]: Guck an! – Beatrix von Storch [AfD]: Nein! Ganz neue Erkenntnis! – Stephan Brandner [AfD]: Was Sie alles wissen!) Der Bundeskanzler hat im Herbst 2023 angekündigt, dass im großen Stil abgeschoben werde. Dem ist zu wenig gefolgt. Aschaffenburg ist eine Form des Staatsversagens, für das die Innenministerin der SPD in besonderer Weise die politische Verantwortung trägt. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben einen überdehnten Staatsapparat, (Tino Chrupalla [AfD]: Den haben Sie ja selber eingerichtet!) der einerseits das Leben der Menschen bis ins Detail bürokratisiert und erwachsene Bürger bevormundet. Auf der anderen Seite aber haben wir einen Staat, der bei seiner wesentlichen Aufgabe zu oft versagt, nämlich für Sicherheit zu sorgen. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf einen Staat, der ihnen im Alltag nicht im Weg steht, der sie aber bei den großen Fragen nicht länger im Stich lässt. (Beifall bei der FDP – Zuruf der Abg. Saskia Esken [SPD]) Seit den Entscheidungen von Frau Merkel 2015 mit einer CDU/CSU-geführten Regierung vor fast einem Jahrzehnt hat sich unser Land verändert. (Stephan Brandner [AfD]: Frau Göring-Eckardt freut sich darauf!) Das Gefühl, sicher in unserem Land aufgehoben zu sein, ist vielfach verloren gegangen. Die Migration in unseren Sozialstaat beansprucht Milliarden Euro Steuergeld jedes Jahr – Mittel, die für Bildung, Infrastruktur, Bundeswehr oder Steuerentlastungen fehlen. (Beatrix von Storch [AfD]: Hat die FDP allem zugestimmt!) Wir haben eingewanderten Antisemitismus. Und die liberalen Werte unseres Landes und unser Rechtsstaat werden offen verhöhnt wie in der Silvesternacht. Gerade die gut integrierten Einwanderer spüren, wie sich das Klima in unserem Land verändert. Die ganz überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland – egal ob eingewandert oder hier schon seit Generationen zu Hause – sagt: Es reicht! (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Es ist – das lehrt der Vergleich mit Dänemark und Österreich – im Interesse der Stabilität unserer Demokratie, die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zu respektieren. Denn wenn die Demokratie hier nicht liefert, dann suchen sich die Menschen im Zweifel eine autoritäre Alternative zur Demokratie. Und dazu darf es nicht kommen. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Durch die Politik früherer Bundesregierungen haben wir es viel zu lange denjenigen schwer gemacht, zu kommen, die wir dringend im Arbeitsmarkt brauchen. (Stephan Brandner [AfD]: Die Ampel zum Beispiel, da waren Sie doch dabei!) Und viel zu lange haben wir es denjenigen leicht gemacht, zu bleiben, die irregulär und illegal in unseren Sozialstaat eingewandert sind. Umgekehrt ist es richtig. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Es konnten in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen erreicht werden: vom Fachkräfteeinwanderungsgesetz über mehr sichere Herkunftsländer zu längerem Abschiebegewahrsam, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind reduziert worden und Weiteres mehr. Und dennoch sind wir nicht dort, wo wir sein müssten. Zum Beispiel hat der Bundeskanzler am 6. Juni 2024 angekündigt, dass die Bestimmungen für die Abschiebung verschärft werden sollen. Am 24. Juni 2024 hat das Bundeskabinett eine entsprechende Formulierungshilfe beschlossen. Sie wurde niemals vom Deutschen Bundestag beschlossen, wegen des Widerstands der Grünen. (Zuruf von der CDU/CSU: Hört! Hört!) Beispielsweise hat die Innenministerin am 10. September des vergangenen Jahres angekündigt, dass sie modellhaft eine Form der Zurückweisung an den deutschen Grenzen erproben wolle. Dazu ist es nie gekommen. (Christian Dürr [FDP]: So ist es!) Rot-Grün hält sich nicht einmal an die eigenen Ankündigungen. (Christian Dürr [FDP]: Richtig!) Wenn auf Ankündigungen aber keine Taten folgen, dann beschädigt das die Glaubwürdigkeit der Politik insgesamt. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Wir haben als Freie Demokraten hier einen Antrag vorgelegt, der europarechtlich und verfassungsrechtlich im Detail geprüft ist und der viele weiter gehende Maßnahmen enthält, die wir brauchen. Beispielsweise sind Drittstaatenverfahren nötig, um Asylbegehren außerhalb der Europäischen Union zu prüfen. (Christian Dürr [FDP]: So ist es!) Leider ist dies de facto nicht möglich, weil auf Verlangen der Grünen ein sogenanntes Verbindungselement in das Europäische Asylsystem aufgenommen werden musste. Für eine Änderung gäbe es eine Mehrheit in der EU, wenn Deutschland zustimmen würde. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Wir haben in den vergangenen drei Jahren 1 Milliarde Euro Entwicklungshilfe an Afghanistan gezahlt. Partnerschaft basiert auf Gegenseitigkeit. Solche Hilfe sollte nur gezahlt werden, wenn die Empfänger Verantwortung für ihre Staatsangehörigen übernehmen. Ausreisezentren an Flughäfen, mehr Abschiebehaftplätze, Reduzierung von Geldzahlungen, Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzbedürftige: Wir müssen all das unternehmen, was wir brauchen, um Konsequenz und Kontrolle zurückzugewinnen, damit wir die Weltoffenheit und Toleranz unseres Landes verteidigen können. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Solche Maßnahmen sind in der Ampelkoalition zu oft an der SPD und vor allen Dingen den Grünen gescheitert. Wenn zum Beispiel Frau Göring-Eckardt sagt, Migration habe – so wörtlich – mit dem „Alltag der Menschen verdammt wenig zu tun“, (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Wahnsinn!) oder wenn Frau Kollegin Esken sagt, man solle nicht so viel über Migration reden, dann zeigt das den Grund, warum wir nicht zu mehr Konsequenz gefunden haben: (Saskia Esken [SPD]: Haben wir doch! Haben wir!) Es ist ein Realitätsverlust. Solche Äußerungen sind ein Konjunkturprogramm für die AfD. (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU) Kinder, die morgens auf dem Weg zur Schule überlegen, welchen Weg sie wählen, um nicht abgezogen zu werden, wissen es besser. Senioren, die abends nicht mehr auf dem Bahnsteig sein wollen, wissen es besser. (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Was ist bloß aus der FDP geworden?) Eltern, die die Teenagertochter abends nicht mehr alleine in die Stadt gehen lassen, wissen es besser. Diese Form der Selbstzensur des eigenen Handelns, weil man sich nicht mehr sicher fühlt, ist die schlimmste Form der Freiheitseinschränkung. (Beifall bei der FDP sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der AfD) Wir brauchen wieder einen Rechtsstaat, der zu jeder Zeit und an jedem Ort die öffentliche Ordnung garantiert. Solange die politische Linke unter Realitätsverlust leidet, werden sich die Menschen dagegen wehren. Die Grünen haben am Wochenende sogar noch die Erleichterung des Familiennachzugs beschlossen. Die Grünen wollen weiter Aufnahmeprogramme. Die Grünen haben im Europäischen Parlament die Asylreform GEAS abgelehnt. Auf Druck der Grünen finanziert der deutsche Steuerzahler Organisationen, die Schlepperkriminalität im Mittelmeer erleichtern. (Dorothee Bär [CDU/CSU]: Wahnsinn!) So gut wie alles, was in der früheren Ampel erreicht wurde, musste gegen die Grünen durchgesetzt werden. (Christian Dürr [FDP]: So war das!) Diese Politik steht gegen die Mehrheit unserer Gesellschaft. Die Grünen sind damit ein Steigbügelhalter der AfD. (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Saskia Esken [SPD]: Pfui Deubel! – Weitere Zurufe von der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Am Freitag, liebe Kolleginnen und Kollegen, werden wir dem Gesetzentwurf der Fraktion der CDU/CSU zustimmen. Das fällt uns leicht; denn wir haben keine Rücksicht mehr zu nehmen auf frühere Koalitionspartner. Beispielsweise die Aussetzung des Familiennachzugs ist eine langjährige Forderung meiner Fraktion. Schon während der gescheiterten Sondierungen über eine Jamaika-Koalition 2017 war dies unsere Forderung. Auch dem heutigen Antrag der Fraktion der CDU/CSU werden wir zustimmen; aber wir haben uns damit schwergetan. (Zuruf des Abg. Dr. Joe Weingarten [SPD]) Denn er enthält Unschärfen und Auslassungen. Die Freien Demokraten stimmen dennoch zu, um eine wichtige politische Botschaft zu senden: Kontrolle und Begrenzung der Einwanderung nach Deutschland ist ein Anliegen der politischen Mitte. Wir dürfen es nicht den Rändern überlassen. (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Dr. Joe Weingarten [SPD]: Was ist nur aus der FDP geworden?) Aus der heutigen Abstimmung wollen SPD und Grüne einen Dammbruch machen. Freie Demokraten werden niemals einer antiliberalen und wirtschaftsfeindlichen Partei wie der AfD die Hand reichen. (Dr. Joe Weingarten [SPD]: Macht ihr doch! – Zuruf des Abg. Felix Banaszak [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Aber wir lassen uns von der Unterstützung einer richtigen Botschaft nicht dadurch ablenken, dass die AfD auch zustimmt; sonst hätte die AfD Macht über uns. Sie entlarvt ja ihren Zynismus dadurch, dass sie einem Antrag zustimmt, in dem sie selbst politisch verurteilt wird. Ich komme zum Schluss. Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Problem ist nicht, dass die AfD diesem Antrag zustimmt. Das Problem ist, dass Sozialdemokraten und Grüne es nicht tun. (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU) Immerhin haben die Bürgerinnen und Bürger damit Klarheit, wer wo steht. Mit Ihnen gibt es keinen Richtungswechsel in der Migrationspolitik. (Beifall bei der FDP und der CDU/CSU – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Da hat jemand seinen Wertekompass verloren!) Präsidentin Bärbel Bas: Als Nächster hat das Wort für die SPD-Fraktion Lars Klingbeil. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Lars Klingbeil (SPD): Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute ist ein bedeutender Tag im Parlament. Ich will für mich persönlich sagen: ein Tag, der aufwühlt. Wir haben heute Mittag an die schrecklichen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs und des Naziregimes erinnert und der Opfer des Holocausts gedacht. Wir haben heute Nachmittag die Regierungserklärung des Bundeskanzlers zum brutalen und feigen Mord am zweijährigen Yannis in Aschaffenburg gehört – ein Mord, der uns alle erschüttert hat. Wenn ich in der aufgewühlten Situation eine Bitte an alle demokratischen Parteien formulieren darf: Wir sollten uns nicht gegenseitig unterstellen, dass uns diese Tat nicht bis heute aufwühlt, erschüttert und tief betroffen macht. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN – Friedrich Merz [CDU/CSU]: Wer tut das denn?) Dieser Mord muss zu ernsthaften Konsequenzen führen. Es muss schnell aufgeklärt werden, wo und wieso Behörden versagt haben. Ich will aber für uns, für mich hier deutlich formulieren: Ich hätte mir gewünscht, dass die Debatte heute im Parlament ein Moment des Zusammenrückens wird. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Widerspruch bei der CDU/CSU und der AfD) – Ehrlicherweise spricht die Reaktion von Union und AfD Bände. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Viele Menschen in diesem Land wünschen sich, dass die demokratische Mitte zusammenhält. Viele Menschen in diesem Land wünschen sich Stabilität und eine starke demokratische Mitte, sie wünschen sich, dass die demokratischen Parteien zusammen Lösungen finden, (Patrick Schnieder [CDU/CSU]: Dann tun Sie es endlich!) auch wenn es herausfordernde Zeiten sind, auch wenn Wahlkampf ist. Das ist doch der Wunsch der Menschen in diesem Land: (Patrick Schnieder [CDU/CSU]: Ihr wollt doch gar keine Lösung!) ein kraftvolles Signal, dass wir uns als demokratische Mitte nicht spalten lassen. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Stephan Brandner [AfD]: Da gehören Sie schon lange nicht mehr dazu! – Patrick Schnieder [CDU/CSU]: Sie spalten die ganze Zeit! – Hermann Gröhe [CDU/CSU]: Scholz spaltet!) Herr Merz, um es klar zu benennen: Es ist Ihre bewusste Entscheidung, heute, an diesem Tag, die demokratische Mitte hier im Parlament zu spalten (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Das ist eine Unterstellung!) und in Kauf zu nehmen, dass Sie erstmals mit der AfD gemeinsame Sache machen. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Das, was Sie heute und am Freitag vorhaben, ist eine tektonische Veränderung des Miteinanders hier im Parlament. Das ist eine massive Veränderung der politischen Landschaft. (Wilfried Oellers [CDU/CSU]: Werden Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst!) Sie persönlich, Herr Merz, tragen dafür Verantwortung, was heute und am Freitag passiert. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Ich sage Ihnen: Sie begehen einen historischen Fehler. (Zuruf von der CDU/CSU: Schauen Sie mal nach Amerika!) Sie brechen mit der Politik von Helmut Kohl und Angela Merkel. (Beifall bei Abgeordneten der SPD) Ich sage Ihnen auch: Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, ist kein Zeichen von Stärke. Das ist Schwäche. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Stärke wäre gewesen, ernsthaft nach einem demokratischen Miteinander zu suchen, Mehrheiten zu suchen, Erklärungen und Kompromisse zu finden hier im Parlament. (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Drei Jahre! – Gegenruf der Abg. Saskia Esken [SPD]: Sie sind doch aufgestanden und weggegangen!) Aber – um mit allen Legenden aufzuräumen, die ich in den letzten Tagen hören musste – die Union hat die Gespräche abgebrochen. Die Union ist vom Tisch aufgestanden. Die Union hat Entscheidungen blockiert. Die Union hat nicht die Kraft gehabt, hier gemeinsame Kompromisse zu finden. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Alexander Hoffmann [CDU/CSU]: Weil Sie sich nicht bewegen wollten! Völlige Verweigerung bei Ihnen! Das war das Problem!) Und – das will ich sagen – das gilt auch für die Anträge heute und den Gesetzentwurf am Freitag: kein Anruf, kein Versuch, etwas zusammen hinzubekommen. Es gab eine Pressekonferenz mit starken Worten und eine E-Mail, aber keinen Versuch. (Alexander Hoffmann [CDU/CSU]: Alles abgesagt!) Stattdessen das Signal an die AfD: Notfalls machen wir es mit euch. – Das ist nicht konservativ. Das ist nicht bürgerlich. Das ist unanständig, Herr Merz, was Sie hier in diesen Tagen aufführen. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Das ist unverschämt, was Sie hier bieten! Meine Güte!) Es gab zwischen den Fraktionen der Mitte die Absprache, dass nur noch Anträge durch dieses Parlament gehen, die in der demokratischen Mitte hier im Parlament eine Mehrheit haben. Sie brechen hier Wort, und Sie stoßen die Tür zur AfD auf. Und, Herr Merz: Wer in diesem Land soll Ihnen künftig eigentlich noch glauben, wenn Sie sich hart von der AfD abgrenzen? Wer soll Ihnen noch glauben? (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wollen Sie wirklich als der CDU-Vorsitzende in die Geschichtsbücher eingehen, der in der deutschen Nachkriegsgeschichte der erste ist, der die Türen zur AfD aufstößt, (Lachen bei Abgeordneten der AfD) zu einer Partei, in der Höcke, Weidel, Krah und andere Rechtsextreme das Sagen haben? Mit denen wollen Sie ab heute Politik machen? Herr Merz, stoppen Sie diesen Weg. Es ist nicht zu spät. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Und dann: Zur Sache muss man ja auch sagen, Sie legen hier Vorschläge auf den Tisch, die rechtswidrig sind – gegen das Grundgesetz, gegen das Europarecht, gegen das Völkerrecht. (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Welche denn? Sagen Sie doch mal, welche!) Was ist denn unsere Freiheit, unsere Demokratie wert, wenn wir uns nicht an diese Grundsätze halten? (Beifall bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Sie sind bereit, mit Ihren Anträgen zentrale Grundsätze unseres Landes über den Haufen zu werfen, um vielleicht ein paar Prozentpunkte mehr bei der Bundestagswahl zu bekommen. Das sind doch Grundsätze, die wir seit 1949 hier zusammen hochhalten. Und ich frage Sie: Ist es das wirklich wert? (Beifall bei Abgeordneten der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Und diese Frage, liebe Kolleginnen und Kollegen, richte ich an alle in der Union. Ich kenne viele von Ihnen aus den letzten Jahren und aus der Zusammenarbeit. Ich kenne viele, und ich schätze viele. Und ich weiß, da sind ordentliche Konservative, die nichts gemein haben wollen mit den Rechtsextremen hier im Parlament. Aber Sie sagen kein Wort. Sie sitzen da und schweigen und nehmen das alles hin. (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Nein!) Und gucken Sie doch, wer sich alles äußert. Die Kirchen, die Gewerkschaften, die Zivilgesellschaft. Unternehmerinnen und Unternehmer sagen: Hört auf, mit dem Feuer zu spielen. – Daniel Günther hat heute im Parlament in Schleswig-Holstein dafür geworben, dass es eine Mehrheit, ein Bündnis der Demokratinnen und Demokraten gibt, dass nicht mit der AfD zusammengearbeitet wird. Das ist doch die Wahrheit. Hören Sie auf diese Leute, die an Sie als Bundestagsfraktion appellieren. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Thorsten Frei [CDU/CSU]: Sie sind verantwortlich für die Situation, in der wir sind!) Liebe Kolleginnen und Kollegen, es ist eine verständliche Wut über die brutalen Morde und die Gewalttaten. Wir brauchen konsequente Antworten; ich bin da klar. (Dr. Bernd Baumann [AfD]: Über Ihre Politik!) Wir haben Vorschläge auf den Tisch gelegt. Ich sage hier aber auch in aller Deutlichkeit: Diese Wut darf nicht zur Enthemmung und zur Radikalisierung führen. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Es geht um Recht und Ordnung, und ich hoffe, wir sind uns da einig. Wir haben in der Migrationspolitik vieles verändert. Die Zahlen gehen runter. Die Rückführungen werden mehr. Wir haben die Kontrollen an den Grenzen. Und ich bin hier auch sehr klar: Die nächste Regierung muss weitere Schritte gehen. Es mag ja so sein, dass „Ausländer raus!“ oder „Keine Ausländer mehr rein!“ gerade wieder salonfähig in Deutschland wird und einige, die hier sitzen, versuchen, damit Wahlen zu gewinnen. Aber für die SPD sage ich als Vorsitzender sehr klar: Wir werden die Probleme dieses Landes lösen. Aber Feindseligkeiten gegenüber Menschen, die in dieses Land gekommen sind, die ihre neue Heimat hier gefunden haben, die unsere neuen Nachbarn, unsere Freunde, unsere Arbeitskollegen, unsere Kumpels im Fußballverein geworden sind, werden wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht zulassen. (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN) Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Herr Klingbeil, Sie kommen zum Ende, bitte. Lars Klingbeil (SPD): Ein letzter Satz. Auch diese Menschen gucken heute auf das, was hier im Parlament passiert, ob es den Tabubruch gibt und erstmals mit einer ausländerfeindlichen Partei Mehrheiten gefunden werden. Dieser Weg ist falsch. Und ich fordere die Union auf: Kehren Sie um! Lassen Sie ab von diesem Weg! Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Herr Klingbeil. Lars Klingbeil (SPD): Herr Merz, ein persönlicher Hinweis: Bedenken Sie das Ende! Vielen Dank. (Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Für die AfD hat Dr. Alice Weidel das Wort. (Beifall bei der AfD) Dr. Alice Weidel (AfD): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Sehr geehrte Damen und Herren! Herr Scholz, Sie haben eine ungeheuerliche Rede gehalten. Das ist Demokratie ohne Volk. Das ist Demokratie ohne Wähler. Wer so autoritär denkt, sollte nicht Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland sein. (Beifall bei der AfD sowie des Abg. Robert Farle [fraktionslos]) Ihre rot-grüne Restregierung auf Abruf ist ein Konzentrat all jener negativen Kräfte, die unser Land zugrunde richten. Das auf die Spitze getriebene Migrationschaos, das Sie zu verantworten haben, übertrifft noch die katastrophalen Auswirkungen der willkürlichen Aufgabe der Kontrolle über unsere Grenzen durch die frühere CDU-Kanzlerin Angela Merkel. Dieser politisch gewollte Kontrollverlust kostet Menschenleben und hinterlässt verletzte, geschundene, traumatisierte Körper und Seelen Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, nunmehr seit zehn Jahren. Die extremistischen Fanatiker der schrankenlosen Migration kümmert es nicht, dass die Opfer dieser kriminellen Politik leiden und die Angehörigen weinen: in Aschaffenburg, in Magdeburg, in Solingen, in Mannheim und in unzähligen anderen Orten in West und Ost, Nord und Süd, Stadt und Land. Sie veranstalten geschmacklose Kundgebungen gegen rechts auf dem Rücken der Opfer, und grüne Spitzenfunktionäre feiern sich dabei noch mit grinsenden, selbstgefälligen Fotos. Wo waren eigentlich Ihre Demos gegen die Messerattentäter? Wo war Ihr Gedenken an die Opfer? (Beifall bei der AfD sowie des Abg. Johannes Huber [fraktionslos] – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Die AfD Hildesheim habe ich schon angezeigt!) Was für ein Hohn für die Menschen dieses Landes, für einheimische Bürger ebenso wie für rechtstreue und gut integrierte eingebürgerte Deutsche mit Migrationshintergrund, die von der Politik vor allem eins erwarten: die illegale Migration und Rechtlosigkeit beenden, Straftäter und rechtswidrig ins Land Gekommene abschieben, Sicherheit im öffentlichen Raum wiederherstellen, schlicht: die Durchsetzung von Recht und Gesetz. (Beifall bei der AfD) Glauben Sie im Ernst, Herr Merz, Sie könnten den Bürgern vormachen, dass mit Ihnen irgendetwas besser würde, wenn Sie sich gleichzeitig immer noch bei den Grünen und der SPD anbiedern und sich darauf festlegen, mit diesen Parteien auch zu koalieren? Denn genau darauf läuft Ihr im Grundgesetz gerade nicht vorgesehenes Dogma der undemokratischen Brandmauer hinaus. Die sogenannte Brandmauer ist nichts anderes als eine antidemokratische Kartellabsprache, um den Wählerwillen auszuhebeln, um Millionen von Wählern auszuschließen. (Beifall bei der AfD sowie des Abg. Johannes Huber [fraktionslos]) Sie soll den Grünen und der SPD – wir haben sie hier gehört – den Verbleib an der Macht garantieren, obwohl sie die Zustimmung der Mehrheit längst verloren haben für ihre ruinöse Politik der Massenmigration und Wirtschafts- und Energiezerstörung. Sie haben Ihre Chance gehabt, echtes Kanzlerformat zu beweisen. „Ich gucke nicht rechts und nicht links. Ich gucke in diesen Fragen nur geradeaus.“ Das haben Sie noch bei der Vorstellung des Fünf-Punkte-Plans gesagt. Sie schauen aber gar nicht geradeaus. (Friedrich Merz [CDU/CSU]: Doch!) Sie schauen nach links, und Sie schauen nach hinten in Ihre eigenen Reihen. Ihr CDU-Ministerpräsident Günther aus Schleswig-Holstein hat schon angekündigt, Gesetze zur Migrationsbegrenzung im Bundesrat scheitern zu lassen, wenn sie mit den Stimmen der AfD hier angenommen werden. Das ist Ihre CDU. (Beifall bei der AfD) Was ist das für ein erbärmliches Demokratieverständnis! Als gäbe es die toten Kinder nicht, werden parteipolitische Spielchen über das Leben unschuldiger Bürger gestellt. Mit dieser Union ist tatsächlich kein Staat zu machen. (Beifall bei der AfD) Ihren Fünf-Punkte-Plan, den Sie heute vorlegen, haben Sie von uns kopiert. (Lachen bei Abgeordneten der CDU/CSU) Ein unverbindlicher Entschließungsantrag – das wissen Sie auch – ist noch lange keine Migrationswende. Abschreiben statt abschieben, das hat bei Ihnen Methode. Denn in den Ländern, in denen Sie in der Regierung sitzen – ob in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein –, ist die Abschiebebilanz genauso miserabel oder sogar noch schlechter als in den SPD-regierten Bundesländern. (Beifall bei der AfD – Thorsten Frei [CDU/CSU]: In Baden-Württemberg ist sie um 37 Prozent gestiegen!) Dass die Union nach dem entsetzlichen Messerangriff eines Afghanen auf Kleinkinder die Begründung ihres Antrages dazu missbraucht, sich an der AfD abzuarbeiten, ist verstörend und zeigt, dass sie die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden hat. (Beifall bei der AfD) Wir wollen keine weiteren toten Kinder betrauern müssen. Verstehen Sie das? (Lachen des Abg. Thorsten Frei [CDU/CSU]) – Sie lachen, Herr Frei. (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Ja, ganz genau!) Ihre verantwortungslosen und infantilen Manöver – infantil! – (Thorsten Frei [CDU/CSU]: Ja, schon klar!) werden uns nicht davon abhalten, das Richtige zu tun und jeder vernünftigen Initiative zuzustimmen. So haben wir es immer gehalten. (Beifall bei der AfD) Denn das Wohl des Landes und seiner Bürger hat bei uns immer Vorrang vor egoistischer Parteitaktik, und das unterscheidet uns von der Union. (Beifall bei der AfD) Auch dem Zustrombegrenzungsgesetz, das Sie ebenfalls von uns abgeschrieben haben, werden wir zustimmen. Vor wenigen Wochen haben Sie dieses Gesetz ja noch von der Tagesordnung genommen, aus Angst vor Zufallsmehrheiten. Jetzt haben Sie es wieder aufgesetzt – nachdem wir nämlich angekündigt haben, es selbst zur Abstimmung zu stellen. Das Gesetz hätte längst beschlossen sein können. Wir werden weiter für eine wirkliche Migrationswende mit Schließung der Grenzen, Zurückweisung und Abschiebung von illegalen Ausländern eintreten. Und je länger Sie sich dagegen sträuben, die notwendigen Gesetze gemeinsam zu beschließen, desto größer wird der Schaden. Sie schaden damit nicht der AfD, Sie schaden auch nicht mir; Sie schaden damit dem ganzen Land und seinen Bürgern, jedem Kind, das deswegen noch sterben muss, jedem unschuldigen Menschen, der deswegen noch verletzt, vergewaltigt oder ermordet wird. Die Unaufrichtigkeit der Union lässt sich am besten an der Zahl der AfD-Anträge zur Migrationsbegrenzung und zu Grenzkontrollen ablesen, die Sie die vergangenen Jahre – sieben Jahre! – hier in diesem Hause abgelehnt haben. So sieht es nämlich aus. (Beifall bei der AfD – Friedrich Merz [CDU/CSU]: Die lehnen wir auch weiterhin ab!) Das ist unaufrichtig. Solange Sie sich an Ihre Brandmauer klammern, so lange wird es auch weitere Brandmauertote geben. (Katharina Dröge [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN], an die CDU/CSU gewandt: Ihr seid in die Falle der Nazis geraten! Das ist ein schwerer Fehler, den ihr heute macht!) So kann es nicht weitergehen. Es ist schon viel zu lange viel zu viel. Die Zeit der Symbolpolitik muss nach den Morden von Aschaffenburg endgültig vorbei sein. Dieses Land liegt am Boden. Deutschland kann nicht länger warten. Die Migrationswende und die Wirtschaftswende müssen kommen, und diese werden nur kommen mit der Alternative für Deutschland. Ich bedanke mich. (Anhaltender Beifall bei der AfD) Präsidentin Bärbel Bas: Für die Unionsfraktion hat der Kollege Alexander Dobrindt das Wort. (Beifall bei der CDU/CSU) Alexander Dobrindt (CDU/CSU): Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nach den bestialischen Morden an einem zweijährigen Kind und einem zu Hilfe eilenden 41-jährigen Familienvater in Aschaffenburg haben Sie, Herr Bundeskanzler, gesagt – wörtlich –: „Ich bin es leid, wenn sich alle paar Wochen solche Gewalttaten bei uns zutragen. … Es reicht nicht, zu reden.“ Heute, Herr Bundeskanzler, haben Sie wieder geredet, und zwar nicht über das, was Sie jetzt tun müssten, sondern darüber, was wir Ihrer Meinung nach nicht tun sollen. Herr Bundeskanzler, ich will Ihnen sagen: Ich bin es leid. Die Bürger sind es leid. Es ist das immer gleiche Ritual, das immer wiederkehrende Ritual bei schwersten Verbrechen: erst Betroffenheitsrhetorik, dann Warnung vor Reaktionen, dann Übergang zur Tagesordnung. Die Menschen in unserem Land sind es leid, und deswegen gehen wir nicht mehr über zur Tagesordnung. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der AfD) Herr Bundeskanzler, Sie haben das Wort „Zeitenwende“ geprägt. Aber Sie erkennen die Zeitenwende im eigenen Land nicht, wenn sie direkt vor Ihnen steht. Und dann reden Sie, Herr Klingbeil, hier über Tabubruch. Ich sage Ihnen: Es ist kein Tabubruch, das Richtige zu tun. Der Tabubruch ist, das Richtige zu erkennen und dennoch das Falsche zu tun, Herr Klingbeil. Das ist der Tabubruch. (Beifall bei der CDU/CSU) Wir sind ein weltoffenes Land. Wir werden und wir wollen dieses weltoffene Land bleiben. Menschen, die sich hier integrieren, arbeiten und Teil dieser Gesellschaft sein wollen, sind willkommen. Aber gegen die, die genau das nicht wollen, muss sich eine Gesellschaft auch schützen können. Das erwarten übrigens die Menschen in unserem Land ohne Migrationshintergrund gleichermaßen wie die Menschen mit Migrationshintergrund. Sie alle wollen geschützt werden vor Gewalt, vor Terror, vor Sicherheitsverlust, vor Überforderung unseres Landes. Die Überforderung unserer Gesellschaft ist Teil des Alltagserlebens von vielen Menschen in unserem Land – sie ist Teil des Alltagserlebens. Man kann versuchen, das zu leugnen, Frau Göring-Eckardt, wie Sie es auch öffentlich getan haben; aber das treibt die Polarisierung unserer Gesellschaft immer weiter voran. Sie können auf Ihrem Parteitag, dem der Grünen, am Wochenende die Ausweitung der Migration durch ausgeweiteten Familiennachzug beschließen und damit weitere Pullfaktoren setzen. Sie können das alles tun; aber Sie treiben die Polarisierung unserer Gesellschaft damit immer weiter voran. Und über die Brandmauer reden die, die die letzten drei Jahre am meisten Öl ins Feuer gegossen haben. Sie haben die Polarisierung im Land weiter vorangetrieben. (Beifall bei der CDU/CSU) Ich habe an meiner Haltung gegenüber rechts außen überhaupt nichts zu korrigieren. (Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nach heute wahrscheinlich schon!) Ich sage Ihnen auch das: Ich habe hier schon mehrfach gegenüber der AfD von „Vaterlandsverrat“ gesprochen. (Lachen bei Abgeordneten der AfD – Dr. Bernd Baumann [AfD]: Das sagt der Richtige! – Zuruf von der AfD: Sie haben doch die Grenzen geöffnet!) Daran hat sich schlichtweg nichts geändert. Aber Sie, liebe SPD, Grüne, FDP, müssen Ihre Politik korrigieren. Wenn Sie rechts außen bekämpfen wollen, müssen Sie Ihre Politik korrigieren, damit die Polarisierung zurückgeht in diesem Land. (Beifall bei der CDU/CSU) Der Erfolg unserer Demokratie basiert darauf, dass wir in der politischen Mitte Probleme lösen, damit die Ränder nicht stark werden. Aber wenn Sie den Konsens aufgeben, dass Sie die Probleme mit uns lösen wollen, dann begehen auch Sie, Herr Klingbeil, den Tabubruch. Die Handlungsverweigerung der Restampel, das ist der Tabubruch an diesem Tag. (Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU) Dabei muss ich Ihnen sagen: Wir hatten schon einmal gemeinsam die Kraft, eine Asylkrise zu lösen. In den 1990er-Jahren hatten wir eine hohe, hohe Zahl an Asylanträgen. Die Kommunen waren überfordert. Die Menschen hatten Sorgen, und eine Rechtsaußenpartei, die Republikaner, hat große Wahlerfolge gefeiert. Damals waren es CDU, CSU, FDP und SPD, die sich auf den Asylkompromiss geeinigt haben. Die Asylzahlen gingen zurück, die gesellschaftliche Polarisierung nahm ab, die Republikaner verschwanden aus den Parlamenten. Damals hat ein SPD-Fraktionsvorsitzender gesagt: „Dennoch gibt es bei vielen Menschen eine zunehmende Angst vor Überforderung … durch die massenhafte missbräuchliche Inanspruchnahme des Asylrechts. … Die Menschen hier wollen, dass wir dies und die ungebremste Zuwanderung stoppen.“ Liebe Kolleginnen und Kollegen der SPD, damals hatten Sie die Kraft, das Richtige zu tun. Anstatt hier Vorwürfe zu verteilen, fragen Sie sich doch lieber mal, warum Sie heute nicht mehr die Kraft haben, im Parlament das Richtige zu tun, meine Damen und Herren. (Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP) Herr Bundeskanzler, Ihre Migrationspolitik ist eine Politik der leeren Versprechen. Ich sage das auch sehr deutlich: Sie haben Abschiebungen im großen Stil versprochen. Dieses Versprechen haben Sie gebrochen. Sie haben eine Beschleunigung der Asylverfahren versprochen. Dieses Versprechen haben Sie gebrochen. Sie haben Abschiebungen von Straftätern und Gefährdern nach Afghanistan und Syrien versprochen. Dieses Versprechen haben Sie gebrochen. Das ist Ihre Bilanz, und mit dieser Bilanz wollen Sie so umgehen, dass Sie die Schuld jetzt auf ein Behördenversagen schieben. Meine Damen und Herren, was in Aschaffenburg, in Magdeburg, in Solingen an schrecklichen Gewalttaten stattgefunden hat, hätte überall passieren können. (Stephan Brandner [AfD]: Schlimm genug! Sie regieren ja fast überall!) Deswegen gibt es Verunsicherung, Sorgen, Trauer, Wut überall im Land. Und die Menschen? Sie sprechen nicht über Behördenversagen. Sie sprechen über Politikversagen. Deswegen an SPD und Grüne: Hören Sie auf, zu lamentieren, dass die Falschen hier etwas Richtigem zustimmen! (Bettina Hagedorn [SPD]: Sie stimmen ja nicht was Richtigem zu! Das ist ja das Problem!) Fangen Sie endlich an, das Richtige zu tun! (Beifall bei der CDU/CSU) Das Problem ist nicht die Zustimmung der AfD. Das Problem ist Ihre Verweigerung, die von SPD und Grünen, zu unseren Anträgen. (Beifall bei der CDU/CSU und der FDP) Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt: Das Wort hat Niklas Wagener für Bündnis 90/Die Grünen. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD) Niklas Wagener (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Seit Mittwoch letzter Woche befindet sich meine Heimatstadt Aschaffenburg in tiefer Trauer; es ist auch die Heimatstadt von Andrea Lindholz, von Karsten Klein. Die Angehörigen der Opfer und ihre Unterstützung stehen in Aschaffenburg – leider anders als in so manchen Reden, die wir bisher gehört haben – im Mittelpunkt der Arbeit zahlreicher Seelsorgerinnen und Seelsorger, denen ich für ihre wichtige Arbeit danken möchte, genauso wie den vielen Einsatzkräften, die Leben gerettet haben. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der SPD, der CDU/CSU, der FDP und der Linken) Und auch unserem Oberbürgermeister Jürgen Herzing, der in seinen Reden stets die richtigen Worte gefunden hat und unsere Stadt zusammenhält, möchte ich danken. Ein sehr bedrückender Moment der vergangenen Tage war die Rede der 12-jährigen Fatima aus Afghanistan. Sie sagte vor 3 000 Trauernden in Aschaffenburg: Ich entschuldige mich bei allen. Ich wollte nur sagen, dass nicht alle Afghanen böse sind, nur manche. – Dass ein 12-jähriges Mädchen glaubt, sich für das Verbrechen eines 28-jährigen, psychisch erkrankten Asylbewerbers entschuldigen zu müssen, weil beide aus dem gleichen Land kommen, ist tragisch und vor allem grundfalsch. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der Linken) In vielen Gesprächen ist mir deutlich geworden – und da bin ich wirklich stolz auf unsere Stadt –, dass die Aschaffenburger keinen Rassismus, keinen Hass, keine Hetze als Antwort auf ihre drängenden Fragen nach dem Warum akzeptieren werden, sondern konkrete Lösungen erwarten, mit denen wir tatsächlich dafür sorgen, dass kriminelle Gefährder nicht mehr durchs Raster fallen. Die Behörden von Bund und Ländern müssen enger und besser zusammenarbeiten. Um es mit den Worten meiner Aschaffenburger CSU-Kollegin Andrea Lindholz zu sagen: „Wir haben kein Erkenntnisproblem, wir haben ein Vollzugsproblem.“ Auch in Bayern! Deshalb erwarten die Bürger, dass die demokratische Mitte gemeinsam Vorschläge vorlegt und nicht mit dem Finger aufeinander zeigt. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD) Meine Damen und Herren, die vielen Aschaffenburger, die dieser Tage im Bündnis „Aschaffenburg ist bunt!“ gemeinsam trauern, die mutigen Menschen, die verhindert haben, dass ein Faschist seinen vergifteten Trauerkranz am Ort des Gedenkens niederlegen konnte, (Stephan Brandner [AfD]: Wie? Herr Scholz war auch da?) die Hunderttausenden in ganz Deutschland, die gerade wieder auf die Straße gehen, sie eint die Wut über die Art und Weise, wie viele in diesem Hohen Haus über Migration sprechen, oft genug Migration für alles Schlechte verantwortlich machen. Von manchen wird das furchtbare Verbrechen in Aschaffenburg für den eigenen Wahlkampf missbraucht. (Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der Linken) Die Aschaffenburger erwarten zu Recht eine M

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