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Schriftliche Frage 77 von Kerstin Przygodda (AfD): Was sind nach Kenntnis der Bundesregierung die genauen Gründe dafür, dass die in den Jahren 2023 und 2024 durchgeführte Studie des Deutschen…

dip / schriftliche_frage 30.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Oktober 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Schriftliche Frage 77 von Kerstin Przygodda (AfD): Was sind nach Kenntnis der Bundesregierung die genauen Gründe dafür, dass die in den Jahren 2023 und 2024 durchgeführte Studie des Deutschen… Frage 77 (Kerstin Przygodda, AfD): Was sind nach Kenntnis der Bundesregierung die genauen Gründe dafür, dass die in den Jahren 2023 und 2024 durchgeführte Studie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung e. V. (DeZIM) „Wie viele Zwangsehen gibt es in Deutschland?“, die durch zwei promovierte und einen habilitierten Wissenschaftler durchgeführt bzw. geleitet worden ist (www.dezi m-institut.de/projekte/wie-viele-zwangsehengibtes-in-deutschland-1-33/), einer mehrjährigen „unabhängigen fachwissenschaftlichen Begutachtung“ (vgl. Antwort der Bundesregierung auf meine Schriftliche Frage 92 auf Bundestagsdrucksache 21/7180) unterzogen werden musste bzw. worden ist? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Brand vom 29. Oktober 2026: Die Fragen 75 bis 77 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Ergebnisse der Studie „Wie viele Zwangsehen gibt es in Deutschland?“ des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung e. V. (DeZIM) wurden bislang noch nicht veröffentlicht und liegen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) nicht vor. Grund hierfür ist das anhaltende, in der wissenschaftlichen Praxis übliche Begutachtungs- und Publikationsverfahren zur Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift. Für das Publikationsverfahren werden keine Bundesmittel verausgabt. Die Entscheidung, die Ergebnisse in einer Fachzeitschrift zu veröffentlichen, haben die durchführenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DeZIM-Instituts in eigener Verantwortung getroffen. Hierzu gehört auch die Wahl der Fachzeitschrift, auf die das BMBFSFJ grundsätzlich keinen Einfluss nimmt. Wann das Begutachtungs- und Publikationsverfahren abgeschlossen sein wird, ist dem BMBFSFJ nicht bekannt.

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