Schriftliche Frage 92 von Kerstin Przygodda (AfD): Liegen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend die konkreten Ergebnisse des in den Jahren 2023 und 2024 vom…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 13. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 92 von Kerstin Przygodda (AfD): Liegen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend die konkreten Ergebnisse des in den Jahren 2023 und 2024 vom…
Frage 92 (Kerstin Przygodda, AfD):
Liegen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend die konkreten Ergebnisse des in den Jahren 2023 und 2024 vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM e. V. durchgeführten Projekts „Wie viele Zwangsehen gibt es in Deutschland?“ vor (www.dezim-institut.de/projekte/wie-v iele-zwangsehen-gibt-es-in-deutschland-1-33/), und wenn ja, weshalb fanden diese keinen Eingang in die vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Dezember 2025 neu herausgegebene Studie „Zwangsverheiratung wirksam bekämpfen – Betroffene wirksam schützen“ (www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/se rvice/publikationen/zwangsverheiratung-bekaemp fen-betroffene-wirksam-schuetzen-80742)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf vom 17. Juli 2026:
Die Ergebnisse der Studie „Wie viele Zwangsehen gibt es in Deutschland?“ des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung e.V. (DeZIM) wurden bislang noch nicht veröffentlicht und liegen dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) entsprechend nicht vor. Die betreffende Studie befindet sich derzeit im wissenschaftlichen Publikationsverfahren. Im Rahmen dieses Verfahrens werden die Forschungsergebnisse einer unabhängigen fachwissenschaftlichen Begutachtung (Peer-Review) unterzogen. Ziel des Verfahrens ist die Prüfung der wissenschaftlichen Qualität, der methodischen Nachvollziehbarkeit sowie der Plausibilität und Belastbarkeit der Ergebnisse vor einer Veröffentlichung. Dem BMBFSFJ ist nicht bekannt, wann dieser unabhängige Prozess abgeschlossen sein wird. Bei der zitierten Handreichung für die Kinder- und Jugendhilfe „Zwangsverheiratung bekämpfen – Betroffene wirksam schützen“ handelt es sich um ein Produkt, das erstmalig 2009 von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Unterstützungseinrichtungen für Betroffene von Zwangsheirat erarbeitet und 2018 neugefasst wurde. Im Dezember 2025 erfolgte ein Nachdruck dieser Broschüre.
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