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Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP)

lobbyregister / register_entry 11.03.2022 · Original ↗

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Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) Tätigkeit: Privatrechtliche Organisation mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit nach Abgabenordnung Als wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft ist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP) auf die Qualität der Versorgung, Erforschung und Lehre von Lungenkrankheiten spezialisiert. Seit 1910 bieten wir den Mitgliedern – inzwischen über 5.000 aus Medizin und Forschung – ein Forum für den Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Behandlungserfahrungen. Die Lungenheilkunde ist ein Schwerpunktfach der Inneren Medizin. Eine lebendige pneumologische Forschung erlaubt es, viele Atemwegserkrankungen präziser zu diagnostizieren und zu behandeln, darunter Zivilisationskrankheiten wie Asthma, die dauerhaft atemwegsverengende Lungenerkrankung COPD, Lungenentzündung und Lungenkrebs. Neben Diagnostik und Therapie sind dabei zunehmend auch Prävention – besonders durch Tabakentwöhnung –, intensivmedizinische Aufgaben und die Rehabilitation in den Fokus gerückt. Auf dem DGP-Kongress werden deshalb jährlich mehrere Tage lang Forschungsergebnisse präsentiert und Neuerungen zu den Volkskrankheiten sowie zu zahlreichen seltenen Lungenerkrankungen diskutiert. Vereinzelt werden dazu auch Politikerinnen und Politiker der Bundes- und Landesebene eingeladen, um notwendige politische Rahmenbedingungen der pneumologischen Prävention und Versorgung zu besprechen. Die DGP-Akademie bietet außerhalb der Tagung regelmäßig Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte, die Pflege und weitere Gesundheitsfachberufe an. Wir unterstützen junge Pneumologinnen und Pneumologen dabei, ihre Arbeiten bekannt zu machen und sich zu vernetzen. Und wir erarbeiten in enger Kooperation mit benachbarten Disziplinen und internationalen Partnern Behandlungsstandards: Rund 35 Leitlinien stehen unter Federführung der DGP, darunter die S3-Leitlinien zu Lungenkrebs, zu Pneumonie im Krankenhaus und im ambulanten Setting und zur stationären Therapie von Covid-19. Die Leitlinien und zahlreiche Therapieempfehlungen in unserer monatlichen Fachzeitschrift bieten Orientierung im ärztlichen Alltag. Zur Verbesserung der Versorgung gehört aber auch das Ermitteln forschungsbasierter Qualitätskriterien für Lungenzentren oder künftig auch für Dyspnoe Units. Zudem entwickelt die DGP auf der Grundlage fachlicher Standards Zertifizierungsverfahren, insbesondere für die fachgerechte Entwöhnung von der maschinellen Beatmung und für Lungenemphyseme. Auf diese Expertise stützen wir wissenschaftlich fundierte Empfehlungen und Stellungnahmen. Den größten Teil davon erarbeiten unsere Sektionen auf Anfrage oder im Rahmen von geregelten Stellungnahmeverfahren und Anhörungen. Wo erforderlich, publizieren wir auch Positionspapiere und Pressemitteilungen, zu denen wir bei gesundheitspolitischen Implikationen auch das Gespräch mit der Politik suchen. Ziel ist es dabei, eine bessere Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu ermöglichen und nachzuhalten. Ein Beispiel sind jüngere Empfehlungen, die aus der engen Kooperation von niedergelassenen und klinisch tätigen Pneumologinnen und Pneumologen in der DGP hervorgehen, wie die gemeinsam auch mit weiteren Organisationen entwickelten Umsetzungsvorschläge zum Lungenkrebsscreening mit Tabakentwöhnungsprogrammen. Zudem beteiligt sich die DGP an runden Tischen und Veranstaltungen, die teils von Mitgliedern oder Beauftragen des Bundestags bzw. der Bundesregierung organisiert oder ebenfalls besucht werden. Der Fachwelt, Gesundheitsorganisationen und der Politik stehen wir damit als kompetenter Ansprechpartner zu allen Fragen rund um Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Verfügung. Die stetige Verbesserung von Strukturen für die Prävention, Diagnostik und Therapie von Atemwegserkrankungen kommt der Gesellschaft insgesamt und besonders den betroffenen Patientinnen und Patienten zugute. Die DGP arbeitet als gemeinnütziger Verein. Interessenbereiche: Gesundheitsversorgung; Sonstiges im Bereich "Gesundheit"; Wissenschaft, Forschung und Technologie; Hochschulbildung; Pflege; Digitalisierung; Berufliche Bildung; Arzneimittel; Gesundheitsförderung; Immissionsschutz

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