Rede von Tino Sorge (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 85. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.
Text
Rede von Tino Sorge (Parl. Staatssekretär bei der Bundesministerin für Gesundheit) – Fragestunde
Herr Abgeordneter Dahmen, vielen Dank für die Frage. – Das ist natürlich eine Kombination aus vielen Maßnahmen. Dazu gehört einerseits, dass wir entsprechende Forschungsbestrebungen unterstützen. Hierzu muss man auch sagen, dass wir in dem Bereich natürlich eine sehr leistungsfähige Pharmaindustrie haben, die für innovative Therapieansätze sorgt. Und gleichzeitig haben wir natürlich auch die Aufgabe, möglichst frühzeitig zu intervenieren. Bei der Frage der Intervention kann man natürlich immer ausschließlich auf Verbote setzen, man kann aber auch daraufsetzen, dass man möglichst frühzeitig in den Lebenswelten – ich sprach es vorhin an –, beispielsweise in der Kita, eine höhere Sensibilität erzeugt. Auch über die entsprechenden Behörden im Bereich des BMG kann mittels Aufklärungsmaßnahmen viel stärker sensibilisiert werden. Beispielsweise entstehen gerade beim Typ-2-Diabetes, wo wir mittlerweile über eine Größenordnung von 9 Millionen Erkrankten sprechen und von einer Dunkelziffer von ungefähr 2 Millionen ausgehen, auch sehr hohe volkswirtschaftliche Kosten. Das müssen wir besser in das Gesamtkonzept mit einbauen.
Relationen
- part_of → Protokoll der 85. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages
- part_of_vorgang → Auflistung großer Textil- und Schuhunternehmen mit Vernichtungsverbot unverkaufter Ware
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