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Frage von Stefan Schröder (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/1949)

dip / rede 08.10.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 30. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

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Frage von Stefan Schröder (AfD) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/1949) Wie viele deutsche Firmen haben in welcher Auftragshöhe davon profitiert, dass Deutschland im Jahr 2024 30 Milliarden Euro Entwicklungshilfe an das Ausland gezahlt hat, und haben damit zur deutschen Wertschöpfung beigetragen? Antwort der Parl. Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler: Von den insgesamt rund 30 Milliarden Euro ODA-Leistungen werden nach vorläufigen Berechnungen der OECD 2024 36 Prozent dem Bundesentwicklungsministerium (BMZ) zugerechnet, das die Mittel weltweit in Zusammenarbeit gegen Armut, Hunger oder Klimawandel investiert. Aus Haushaltsmitteln des BMZ wurden über die GIZ im Jahre 2024 Aufträge in Höhe von 567,7 Millionen Euro an insgesamt 2711 deutsche Firmen vergeben. Bei der finanziellen Zusammenarbeit liegen für 2024 noch keine Daten vor. Über die DEG wurden aus Haushaltsmitteln Förder- und Finanzierungszusagen für insgesamt 25 deutsche Unternehmen in Höhe von 6,1 Millionen Euro sowie 45,1 Millionen Euro in Form von verzinsten Darlehen vergeben. Der gesamte wirtschaftliche Mehrwert der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) für deutsche Unternehmen geht aber weit über diese Zahlen hinaus. Laut einer Studie der Uni Göttingen lässt jeder in der EZ eingesetzte Euro die Exporte „Made in Germany“ um 0,36 Euro steigen.

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