polradar

Frage von Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/513)

dip / rede 25.06.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 13. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages. Zu Protokoll gegeben (Anlage), nicht im Plenum gesprochen.

Im Graph öffnen

Text

Frage von Johannes Wagner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) mit Antwort – Schriftliche Antworten auf Fragen der Fragestunde (Drucksache 21/513) Welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen leitet die Bundesregierung aus dem Papier „Suffizienz als ‚Strategie des Genug‘“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen (www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2024_03_Suffizienz.pdf?__blob=publicationFile&v=26) ab, in dem nach meinem Verständnis unmissverständlich klargemacht wird, dass Innovation und technische Lösungen nicht ausreichen, um die notwendigen Ressourceneinsparungen zu erzielen, und daher Suffizienz – also die bewusste Begrenzung von Konsum und Produktion – als etabliertes und notwendiges Konzept zum Wirtschaften innerhalb planetarer Grenzen hervorgehoben wird? Antwort des Parl. Staatssekretärs Carsten Träger: Das Diskussionspapier Suffizienz als „Strategie des Genug“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) ist eine Einladung zur Diskussion über Suffizienz. Das Diskussionspapier gibt insofern keine konkreten wirtschaftspolitischen Empfehlungen. Umweltpolitik ist in Deutschland grundsätzlich mit nachhaltigem Konsum und Produktion verbunden, um Umweltbelastungen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Die Bundesregierung hat bei der Entwicklung umwelt- und wirtschaftspolitischer Maßnahmen die Bedeutung von Suffizienz stets im Blick.

Relationen