Schriftliche Frage 9 von Dr. Moritz Heuberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Liegen der Bundesregierung Berechnungen dazu vor, wie viele Geburtsfälle pro Jahr – auf Grundlage der aktuellen Datenbestände zum Kindergeld…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen.
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Schriftliche Frage 9 von Dr. Moritz Heuberger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Liegen der Bundesregierung Berechnungen dazu vor, wie viele Geburtsfälle pro Jahr – auf Grundlage der aktuellen Datenbestände zum Kindergeld…
Frage 9 (Dr. Moritz Heuberger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Liegen der Bundesregierung Berechnungen dazu vor, wie viele Geburtsfälle pro Jahr – auf Grundlage der aktuellen Datenbestände zum Kindergeld der Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit – in den zurückliegenden fünf Jahren von einem antragslosen Kindergeldverfahren hätten profitieren können, wie im aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung auf Bundestagsdrucksache 21/5874 vorgesehen (bitte sowohl absolut als auch als prozentualer Anteil aller jährlichen Neufälle angeben), und wenn ja, mit welchem Ergebnis, und wie viele werden es laut Prognosen der Bundesregierung nach Abschluss beider Ausbaustufen sein?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Schrodi vom 8. Juli 2026:
Die Bundesregierung schätzt die jährliche Fallzahl auf rund 306.800 (vgl. Bundestagsdrucksache 21/5874). Datengrundlage waren die Daten des Statistischen Bundesamts (www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaf t-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/Tabellen/geburtenfolge_zeitreih e.html). Die tatsächliche Höhe wird jedoch davon abhängen, wie viele Bürgerinnen und Bürger bereits vor der Geburt eines Kindes freiwillig ihre Kontoverbindung an das Bundeszentralamt für Steuern mitgeteilt haben. Da das antragslose Kindergeld technisch auf den vorausgefüllten Kindergeldanträgen aufsetzt, die erst seit Anfang 2024 angeboten werden, ist eine Antwort auf die Frage, wie viele Familien in der Vergangenheit erreichbar gewesen wären, nicht möglich.
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