Schriftliche Frage 149 von Denise Loop (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Warum wurde der Titel der ursprünglich als „Kinderbeauftragte der Bundesregierung“ bezeichneten Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike L…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 7. April 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Schriftliche Frage 149 von Denise Loop (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Warum wurde der Titel der ursprünglich als „Kinderbeauftragte der Bundesregierung“ bezeichneten Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike L…
Frage 149 (Denise Loop, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Warum wurde der Titel der ursprünglich als „Kinderbeauftragte der Bundesregierung“ bezeichneten Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf nachträglich schrittweise zur „Kinderbeauftragten im BMBFSFJ“ und anschließend zur „Kinderchancen-Koordinatorin“ geändert, und welche Auswirkungen hat dies auf ihr kinderrechtliches Mandat?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Brand vom 7. April 2026:
Die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien hat im November 2025 die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf zur Kinderbeauftragten des Bundesfamilienministeriums ernannt. Das Bundeskabinett hat dies am 11. Februar 2026 mit einem Beschluss zur Benennung als Kinderchancen- Koordinatorin bestätigt, der Titel wurde entsprechend angepasst. Gemäß der EU-Ratsempfehlung zur Einführung einer Europäischen Garantie für Kinder, der Deutschland 2021 zugestimmt hat, ist ein nationaler „Koordinator für die Garantie für Kinder zu benennen, der mit angemessenen Ressourcen und einem entsprechenden Mandat ausgestattet ist, damit die Umsetzung dieser Empfehlung wirksam koordiniert und überwacht werden kann.“ Aufgabe der Kinderchancen-Koordinatorin ist es, den Nationalen Aktionsplan Kinderchancen, mit dem Deutschland die EU-Kindergarantie umsetzt, zu überwachen, die zuständigen staatlichen Akteure einzubinden und als Ansprechpartnerin für die Zivilgesellschaft, einschließlich der zu beteiligenden benachteiligten Kinder und Jugendlichen, bereitzustehen. Die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf wird in dieser Funktion die EU-Kindergarantie stärker mit der UN- Kinderrechtskonvention verknüpfen.
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