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Schriftliche Frage 122 von Cansin Köktürk (DIE LINKE): Wie viele Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den vergangenen fünf Jahren wegen psychischer Prob…

dip / schriftliche_frage 02.04.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 30. März 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

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Schriftliche Frage 122 von Cansin Köktürk (DIE LINKE): Wie viele Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den vergangenen fünf Jahren wegen psychischer Prob… Frage 122 (Cansin Köktürk, Die Linke): Wie viele Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den vergangenen fünf Jahren wegen psychischer Probleme stationär in Krankenhäusern behandelt, und liegen der Bundesregierung Zahlen darüber vor, ob es zu Verzögerungen oder längeren Wartezeiten kam (bitte nach Jahr und Geschlecht aufschlüsseln)? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Tino Sorge vom 2. April 2026: Im Rahmen der Krankenhausdiagnosestatistik des Statistischen Bundesamtes stehen Angaben zu vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten nach Altersgruppen zur Verfügung. Danach hat sich die Anzahl der vollstationären Patientinnen und Patienten für die Hauptdiagnosen der Pos.-Nr. der ICD-10 F00-F99 „Psychische und Verhaltensstörungen“ nach Altersgruppen in den Jahren 2020 bis 2024 wie folgt entwickelt: Im Jahr 2020 wurden 192.045 Patientinnen und Patienten im Alter von 0 bis unter 25 Jahren behandelt, im Jahr 2021 waren es 207.822, im Jahr 2022 waren es 208.628, im Jahr 2023 waren es 210.280 und im Jahr 2024 waren es 216.137 Patientinnen und Patienten. Daten für das Jahr 2025 liegen noch nicht vor. Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass es sich bei den Werten jeweils um die Zahl der Behandlungsfälle handelt. Mehrfachzählungen einer Person sind möglich, falls die Patientin oder der Patient im Berichtsjahr aufgrund der gleichen Hauptdiagnose mehrfach stationär behandelt werden musste. Das Alter steht nur in Altersgruppen zur Verfügung. Eine Auswertung der Daten für Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre ist daher nicht möglich. Der Bundesregierung liegen keine Daten zu Verzögerungen oder längeren Wartezeiten für Patientinnen und Patienten vor.

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