Schriftliche Frage 85 von Harald Ebner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hält die Bundesregierung die Erzeugung von Elektrizität mit Offshore-Windenergie für eine „Übergangstechnologie“, und wenn ja, wie möchte si…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 9. Februar 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 85 von Harald Ebner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Hält die Bundesregierung die Erzeugung von Elektrizität mit Offshore-Windenergie für eine „Übergangstechnologie“, und wenn ja, wie möchte si…
Frage 85 (Harald Ebner, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Hält die Bundesregierung die Erzeugung von Elektrizität mit Offshore-Windenergie für eine „Übergangstechnologie“, und wenn ja, wie möchte sie einen Umstieg auf Fusionsenergie vor dem Hintergrund ihrer unter anderem auch wissenschaftlich prognostizierten Unwirtschaftlichkeit (Axel Kleidon und Harald Lesch, Kann Kernenergie zur Energiewende beitragen?, Physik in unserer Zeit 55 (6), 286–293 (2024), https://doi.org/1 0.1002/piuz.202401718) ökonomisch abbilden?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 11. Februar 2026:
Im Jahr 2025 wurden etwa 290 Terawattstunden (TWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Damit betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch etwa 55 Prozent. Die mit Abstand größte erneuerbare Energiequelle ist dabei die Windenergie. Etwa 37 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammte aus Windenergieanlagen an Land (107 TWh), weitere 9 Prozent aus Offshore- Windparks (26,5 TWh). Zur Erreichung des Ziels im Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland einschließlich der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch im Jahr 2030 auf mindestens 80 Prozent zu steigern, spielt die Windenergie auf See eine bedeutende Rolle. Ein wichtiger Baustein im Stromnetz der Zukunft kann die Fusion sein. Die Bundesregierung hat das Ziel formuliert, das weltweit erste Fusionskraftwerk in Deutschland zu errichten. Auf dem Weg zum ersten Fusionskraftwerk sind jedoch erhebliche technologische Herausforderungen zu überwinden. Die dafür erforderlichen Technologien müssen in einer gemeinsamen Anstrengung von Industrie und Wissenschaft bis zur Marktreife erforscht und entwickelt werden.
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