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Schriftliche Frage 52 von Doris Achelwilm (DIE LINKE): Mit welchem bundesweiten Strombedarf rechnet die Bundesregierung bundesweit bis 2030 und bis 2035, und wie hoch wird jeweils der Deckungsant…

dip / schriftliche_frage 31.07.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 27. Juli 2026 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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Schriftliche Frage 52 von Doris Achelwilm (DIE LINKE): Mit welchem bundesweiten Strombedarf rechnet die Bundesregierung bundesweit bis 2030 und bis 2035, und wie hoch wird jeweils der Deckungsant… Frage 52 (Doris Achelwilm, Die Linke): Mit welchem bundesweiten Strombedarf rechnet die Bundesregierung bundesweit bis 2030 und bis 2035, und wie hoch wird jeweils der Deckungsanteil aus Erneuerbaren Energien eingeschätzt? Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 30. Juli 2026: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat die zukünftige Entwicklung des bundesweiten Bruttostromverbrauch im Rahmen des Monitoringberichts zur Energiewende untersuchen lassen (Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln – EWI & BET Consulting GmbH, 2025: Energiewende. Effizient. Machen. – Monitoringbericht zum Start der 21. Legislaturperiode). In allen untersuchten Szenarien steigt der gesamte Bruttostrombedarf langfristig an. Der zentrale Korridor dieses Anstiegs wird für 2030 auf 580 bis 700 Terawattstunden (TWh) und für 2035 auf 680 bis 810 TWh geschätzt. Unsicherheiten ergeben sich u. a. aus der Geschwindigkeit der Elektrifizierung des Endenergieverbrauchs in den Sektoren Gebäude und Verkehr sowie aus dem zukünftigen Strombedarf der Industrie. Ziel des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist es, dass im Interesse des Klima- und Umweltschutzes die Transformation zu einer nachhaltigen und treibhausgasneutralen Stromversorgung umgesetzt wird. Bis 2030 soll der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch daher auf mindestens 80 Prozent gesteigert werden. Für 2035 ist im Gesetz kein Zielwert für den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Bruttostromverbrauch definiert.

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