Schriftliche Frage 120 von Ines Schwerdtner (DIE LINKE): Welche Auswirkungen erwartet die Bundesregierung aus dem angekündigten Investoreneinstieg (46 Prozent) bei TenneT Deutschland auf zentrale P…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. Oktober 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
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Schriftliche Frage 120 von Ines Schwerdtner (DIE LINKE): Welche Auswirkungen erwartet die Bundesregierung aus dem angekündigten Investoreneinstieg (46 Prozent) bei TenneT Deutschland auf zentrale P…
Frage 120 (Ines Schwerdtner, Die Linke):
Welche Auswirkungen erwartet die Bundesregierung aus dem angekündigten Investoreneinstieg (46 Prozent) bei TenneT Deutschland auf zentrale Parameter wie Ausbaupfade (einschließlich HGÜ- Großprojekte), Regulierungsrahmen (ARegV, Erlösobergrenzen), Netzentgelte und Versorgungssicherheit, und welche auflagenbasierten Sicherungen (etwa Investitions- oder Standortzusagen) fordert sie gegenüber dem niederländischen Eigentümer und den neuen Finanzinvestoren ein?
Antwort des Staatssekretärs Frank Wetzel vom 7. Oktober 2025:
Der angekündigte Einstieg eines Investors bei TenneT Deutschland ist im Hinblick auf die Umsetzung der in der Netzplanung vorgesehenen Ausbaupfade – und damit auf den sicheren Stromtransport – positiv zu bewerten. Für den geplanten Netzausbau benötigt TenneT Deutschland zusätzliches Eigenkapital. Auswirkungen auf den regulatorischen Rahmen sind nicht zu erwarten – vielmehr erfolgt die Transaktion innerhalb dieses Rahmens. Die Investitionspflichten der Übertragungsnetzbetreiber ergeben sich aus dem von der Bundesnetzagentur gemäß § 12c Absatz 4 Satz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) bestätigten Netzentwicklungsplan.
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