Schriftliche Frage 77 von Jan Feser (AfD): Wie viele Teilnehmer des Modellprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ sowie Teilnehmer des Kooperations- Projekt…
Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 21. Juli 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
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Schriftliche Frage 77 von Jan Feser (AfD): Wie viele Teilnehmer des Modellprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ sowie Teilnehmer des Kooperations- Projekt…
Frage 77 (Jan Feser, AfD):
Wie viele Teilnehmer des Modellprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ sowie Teilnehmer des Kooperations- Projektes „Auszeit für Gesundheit“ (AzfG) in Hessen wurden seit Programmstart erfolgreich in reguläre Beschäftigungsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt (bitte jeweils die absoluten und relativen Zahlen jahresweise für beide Programme aufschlüsseln)?
Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Kerstin Griese vom 21. Juli 2025:
Mit dem Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Jobcentern und bei Rentenversicherungsträgern die Erprobung innovativer Ansätze zur besseren Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Ziel der Projekte kann die direkte Vermittlung in reguläre Beschäftigungsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sein, es kann aber auch um vorgelagerte Schritte gehen, wie beispielsweise die Vermittlung in eine geeignete Maßnahme der beruflichen oder medizinischen Rehabilitation. Im Rahmen des Bundesprogramms „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ werden in drei Förderaufrufen insgesamt 119 Modellprojekte gefördert, an denen nach Angaben des Monitorings mit Stand vom 31. Dezember 2024 rund 47.300 Menschen teilnehmen bzw. teilgenommen haben. Davon haben 13.500 Personen ihre Teilnahme an den Projekten zum 31. Dezember 2024 beendet und Angaben zum Verbleib gemacht. Von diesen sind 2.090 Menschen in eine reguläre Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingemündet. Das entspricht einer Quote von 15,4 Prozent der Austritte aus den Modellprojekten. Eine jahresweise Aufschlüsselung der Daten liegt nicht vor. Hinsichtlich des Modellprojekts „Auszeit für Gesundheit – AzfG“ ist dem Monitoring mit Stand vom 31. Dezember 2024 zu entnehmen, dass insgesamt 154 Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach Austritt aus dem Modellprojekt einer regulären Erwerbstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachgehen. Das entspricht einer Quote von 17,8 Prozent. Die Förderung des Modellprojekts AzfG läuft aktuell noch, sodass diese Angaben nicht abschließend sind.
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