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Schriftliche Frage 135 von Dr. Jan-Niclas Gesenhues (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung konkrete finanzielle und politische Zusagen für eine Verlängerung des Indigenous Peoples and Local Communities For…

dip / schriftliche_frage 06.06.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 2. Juni 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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Schriftliche Frage 135 von Dr. Jan-Niclas Gesenhues (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung konkrete finanzielle und politische Zusagen für eine Verlängerung des Indigenous Peoples and Local Communities For… Frage 135 (Dr. Jan-Niclas Gesenhues, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Plant die Bundesregierung konkrete finanzielle und politische Zusagen für eine Verlängerung des Indigenous Peoples and Local Communities Forest Tenure Pledge über das Jahr 2025 hinaus, und wie stellt die Bundesregierung sicher, dass künftig ein höherer Anteil der ggf. zugesagten Mittel direkt und ohne Umwege bei indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften ankommt? Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Bärbel Kofler vom 6. Juni 2025: Die Bundesregierung hat unter der Federführung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Jahr 2025 gemeinsam mit der privaten Stiftung The Christensen Fund die Co-Chair-Rolle der Forest Tenure Funders Group (FTFG) übernommen. In enger Abstimmung mit den zuständigen Ressorts (AA, BMUKN) sowie internationalen Partnern (u. a. Norwegen und Großbritannien) engagiert sich das BMZ in dieser Funktion bei der Entwicklung einer möglichen neuen Zusage für den Zeitraum 2026 bis 2030. Aufgrund der laufenden Haushaltsverhandlungen kann die Bundesregierung derzeit keine verbindlichen Aussagen zu möglichen finanziellen Beiträgen treffen. Neben finanziellen Aspekten stehen qualitative Aspekte im Fokus des Austauschs innerhalb der FTFG sowie mit beteiligten Stakeholdern. Dazu zählen beispielsweise ein verstärktes Engagement für die Direktfinanzierung von indigenen Gruppen sowie die Selbstverpflichtung von Partnerregierungen, bestimmte Waldflächen mit Rechten für indigene Völker und lokale Gemeinschaften (IP&LC) auszuweisen.

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