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Schriftliche Frage 61 von Jeanne Dillschneider (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie beurteilt die Bundesregierung die Auswirkungen des Supportendes von Windows 10 (www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Press emitteilung…

dip / schriftliche_frage 30.05.2025 · WP 21 · Original ↗

Teil von Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 26. Mai 2025 eingegangenen Antworten der Bundesregierung · Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.

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Schriftliche Frage 61 von Jeanne Dillschneider (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie beurteilt die Bundesregierung die Auswirkungen des Supportendes von Windows 10 (www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Press emitteilung… Frage 61 (Jeanne Dillschneider, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wie beurteilt die Bundesregierung die Auswirkungen des Supportendes von Windows 10 (www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Press emitteilungen/Presse2025/250414_Windows10_E n d e .html) für die Bundesverwaltung und ihre nachgeordneten Behörden mit Blick auf die Aspekte der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, und plant die Bundesregierung vor dem Hintergrund digitaler Obsoleszenz und Souveränität noch dieses Jahr einen Rollout der freien Software openDesk in ihren Behörden? Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Jarzombek vom 30. Mai 2025: Die Behörden der Bundesverwaltung haben im Allgemeinen Enterprise Agreement-Verträge und damit andere Supportende-Zeiträume als Einzelkunden. Der Bundesclient als standardisierter IT-Arbeitsplatz der Bundesverwaltung setzt derzeit standardmäßig Windows 10 LTSC 1809 ein. Der Support endet erst zum 9. Januar 2029 (https://learn.microsof t.com/de-de/lifecycle/products/windows-10-enterprise-ltsc-2019). Daher ist der Bundesclient nicht von dem in der Anfrage genannten Supportende betroffen. Welche Betriebssystem-Versionen in Bundesbehörden eingesetzt werden, die den Bundesclient derzeit (noch) nicht nutzen, sind hier nicht bekannt. Darüber hinaus wurde das Bundesministerium des Innern bereits im Jahr 2020 vom IT-Rat mit der Erarbeitung und Prüfung einer Alternative im Bereich Arbeitsplatz für die Öffentliche Verwaltung beauftragt, nachdem im August 2019 in der „Strategischen Marktanalyse zur Reduzierung von Abhängigkeiten von einzelnen Software-Anbietern“ die Abhängigkeit zu Microsoft-Produkten festgestellt worden war. Auf dieser Grundlage wurde im ersten Schritt openDesk als vollständig auf Open Source basierende IT-Arbeitsplatz-Suite konzipiert und entwickelt. openDesk wird bereits in diesem Jahr in einzelnen Behörden eingesetzt. Gleichzeitig wird openDesk weiterentwickelt, mit der Ambition, weitere Rollouts in der Bundesverwaltung zu ermöglichen.

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