Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
Teil von Protokoll der 209. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages · TOP 3: Fragestunde.
Das Protokoll 20/209 liegt bei DIP nur als Vorabfassung vor: Der Text endet vor dem Schluss der Sitzung, zu Protokoll gegebene Reden fehlen in polradar (der endgültige Bericht war für den 04.02.2025 angekündigt). Vollständig im Plenarprotokoll (PDF) ↗.
Text
Rede von Ekin Deligöz (Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) – Fragestunde
Frau Präsidentin! Frau De Ridder, leider ist Herr Brandner nicht da, sodass er von dieser Antwort profitieren kann. Nichtsdestotrotz kann ich nur immer wieder wiederholen: Gewalt kennt keine Grenzen, weder bei Ausbildung oder Qualifikation noch bei Herkunft oder Einkommen, sondern sie geht über alle Grenzen hinweg.
Zur Täterarbeit. Wir kennen verschiedene Methoden, angefangen damit, wie wir unsere Söhne erziehen. Respekt vor Frauen ist ein großer Bestandteil; dazu gibt es sehr, sehr viele Projekte; auch sexuelle Aufklärung gehört sicherlich dazu. Das Ganze geht bis hin zu all dem, was patriarchale Strukturen durchbricht. Die Stärkung von Gleichberechtigung und des Miteinanders der Geschlechter hilft, dazu beizutragen, dass wir gleichberechtigt in einem gewaltfreien Land leben können und dürfen.
Worauf ich sehr stolz bin, ist, dass Kinder in diesem Land ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben; denn wer mit Gewalt aufwächst, trägt diese selber weiter. Wer Opfer ist, wird wahrscheinlich auch Täter. Um diese Strukturen zu durchbrechen, müssen wir sehr früh mit Präventionsarbeit anfangen.
Relationen
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