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Rede von Stephan Brandner (AfD) – Fragestunde

dip / rede 07.10.2026 · WP 21 · Original ↗

Teil von Protokoll der 98. Sitzung des 21. Deutschen Bundestages · TOP 2: Fragestunde.

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Rede von Stephan Brandner (AfD) – Fragestunde Keine Ursache! Die Frage habe ich gerne gestellt. – Wenn Sie von Angebot und Nachfrage sprechen, bin ich voll auf Ihrer Seite. Aber ich habe das etwas anders interpretiert. Der Minister hat nicht gesagt, dass er jetzt direkt, sofort für sinkende Fleischpreise sorgt, sondern dass er sinkende Preise für möglich hält. Das war dieses Interview vom 30. April. Wahrscheinlich war das als Reaktion auf den damaligen Landwirtschaftsminister Özdemir gemeint, der gesagt hat, Fleisch müsse noch teurer werden, damit die Leute weniger Fleisch essen. Deshalb meine Frage: Wie hat sich dieses Für- möglich-Halten in den letzten Monaten ausgewirkt? Wenn man sich den Verbraucherpreisindex für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke jeweils in den Monaten Januar bis September dieses Jahres anschaut, stellt man fest: Es ist alles teurer geworden. – Also: Wo stehen wir da jetzt? Gehen wir Richtung Özdemir oder gehen wir Richtung Rainer? Und wie ist die Tendenz, die Sie für den deutschen Verbraucher prognostizieren können? Martina Englhardt-Kopf, Parl. Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat: Herzlichen Dank. – Sehr geehrter Herr Brandner, wir haben hier Durchschnittswerte des Statistischen Bundesamtes. Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte steigen etwas an, andere Preise sinken. Das ist sehr unterschiedlich zu bewerten. Der Preis tierischer Erzeugnisse stieg im Vergleich zu den Vorjahren an, je nach Art des Fleisches; teilweise war er aber auch wieder fallend. Letztendlich ist es eine freie Marktwirtschaft. Natürlich muss der Bauer auch davon leben können. Wenn also hier der Markt steigende Preise indiziert, dann ist es umso wichtiger, dass es nicht nur in den Zwischenstufen der Wertschöpfung abgezogen wird, sondern auch dem Urproduzenten, dem Landwirt, zur Verfügung gestellt wird. Aber ich wiederhole mich: Wir stehen zur freien Marktwirtschaft und zur entsprechenden Preisbildung, die wir bei den unterschiedlichsten Fleischarten in Deutschland in den vergangenen Monaten im Vergleich zu den letzten Jahren sehen.

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